Oma gestorben, lebte von Grundsicherung, gibt es Beerdigungszuschuß?

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5 Antworten

Da kein Vermögen zur Verfügung steht, tritt das Sozialamt für die Beerdigungskosten ein. Allerdings nur auf Antrag, der schleunigst gestellt werden muss.

Es wird aber nur die preiswerteste Bestattung gzahlt, ohne Blumenschmuck, Kaffeetrinken usw.

Nach dem Tod gelten dann natürlich andere Grundsätze: Zunächst einmal wird das gesamte noch verbliebene Vermögen des Verstorbenen herangezogen. Schonvermögen gibt es dann nicht mehr. Sodann wird zunächst der Erbe, hilfsweise der Unterhaltspflichtige in Anspruch genommen. Zuschüsse gibt es dabei nicht. Wenn sich kein Zahlungswilliger findet, tritt zunächst das Ordnungsamt in Vorleistung und ermittelt dann, wer zur Zahlung verpflichtet ist. Das Ordnungsamt wird aber niemals ein Wahlbegräbnis vorfinanzieren, sondern alles nur im schlichtesten Rahmen. Das was Euch vórschwebt müßt Ihr ganz alleine bezahlen.

Und man möge diese Antwort im Zusammenhang mit der Frage sehen, in der nach hoher Rendite gefragt wird.

Muss ich ja keine spezielle nennen, das wird ja wöchtenlich mehrfach gefragt.

Wie hoch muss denn unter den gegebenen Umständen eine Rendite sein, damit es sich lohnt, das Geld auf der Bank zu lassen und nicht in der Blumenvase, wo maximal die Geldentwertung zehrt, aber nicht der Sozialstaat?

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@EnnoBecker

Nun ja, in der Blumenvase wird die Penunze naß. Da ist schon die Matratze besser, geeignet. Obwohl,....

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Da wird das Sozialamt auf Antrag der Erben entscheiden - automatisch gibt es da nichts.

Entscheidend sind natürlich die Einkommensverhältnisse der Erben.

Für was soll Vater Staat - also der Bürger - eigentlich noch alles aufkommen?

Eine normale Beerdigung kostet sicherlich 8.000 Euro. Es gibt Bestattungen aber auch für die Hälfte und günstiger - wer kein Geld hat bzw. will das der Staat bezahlt, muss eben Abstriche machen. Wo kommen wir denn sonst hin?

Dann beschwert sich auch bald der Hartz-4-Empfänger, wenn er denn Plasma-Fernseher für 400 Euro nehmen muss und nicht den für 1000 nehmen darf!? Oh man...

6-8000 Euro- ich glaub ich spinne.

Wer eine Beerdigung in dieser Höhe in Auftrag gibt- soll sie bitte auch bezahlen. Und wer das nicht kann- muss eine preiswerte Form der Bestattung wählen.

Und um die Frage zu beantworten: Nein- für Luxusbestattungen der erwähnten Art gibt es keinen Zuschuss.

6-8000 Euro

Das ist normaler Durchschnitt - du solltest dich einmal über die Preise informieren.

Alleine die satzungsgemäßen Kosten für eine Grabstätte liegen im mehrfachen sechsstelligen Eurobereich.

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@qtbasket

Da fange ich aber an zu lachen- ich bringe dir belegbare Gegenbeispiele u.a. hier http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/friedhoefe_begraebnisstaetten/downloads/broschuere_fhinberlin.pdf

Aber darum geht es mir garnicht : Wer kein Geld hat um seine Mutter nach seinen (teuren) Wünschen zu beerdigen- darf nicht nach der Allgemeinheit schreien sondern notfalls vorsorgen oder eine einfachere Art wählen(die dann unter Umständen auch bezuschussbar ist) . Denn es ist ein Naturgesetz- der Mensch stirbt irgendwann.

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@blnsteglitz

genau blnsteglitz ! stimme dem geschriebenen Text inhaltlich voll zu ! Das ist nun mal so, kleines Geld, kleine Beerdigung ! K.

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@blnsteglitz

@ blnsteglitz, ich bin auch ganz Deiner Meinung.

Ich hoffe, dass der obrige Text aus der Feder eines Ahnungslosens entstand. Ansonsten lache ich mit.....

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6-8000 Euro- ich glaub ich spinne.

Das ist doch immerhin eine Spanne von 7.994 Euro. Also wenn das nur 6 Euro kostet, kann man doch wirklich nicht meckern. Da kann man auch gönnerhaft auf 10 oder 12 gehen, oder?

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