Die Frage habe ich noch nicht ganz verstanden.

Grundsätzlich sind Krankheitstage keine Überstunden. Du hast ja nicht gearbeitet. Geld bekommst du für diese Zeit trotzdem.

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Was meinst du mit Abzug von Feiertagen und Wochenenden?

Grundsätzlich regelt dein Arbeitsvertrag oder, wenn vorhanden, der Tarifvertrag, wie viele Stunden du arbeiten musst.

Neben der vertraglichen Arbeitszeit kann dein Arbeitgeber zusätzlich Überstunden anordnen (diese sind allerdings ausgleichspflichtig in Form von Geld oder Freizeit, die Form ist vermutlich ebenfalls im Arbeitsvertrag geregelt).

Grundsätzlich sind folgende Grenzen einzuhalten:

Im Halbjahresschnitt dürfen 48 Stunden pro Woche nicht überschritten werden = ca. 208 Stunden pro Monat.

Bei hohem Arbeitsaufkommen darf der Arbeitgeber bis zu 60 Stunden pro Woche anordnen = ca. 260 Stunden pro Monat:
Hierbei muss er aber sicherstellen, dass der Halbjahresschnitt von 48 Stunden pro Woche nicht überschritten wird.

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In den Nebenkosten wird neben einigen weiteren Kostenarten auch der Wasserverbrauch abgerechnet, da dieser üblicherweise nicht in den Mietkosten enthalten ist.

Wenn es also einen Wasserzähler gibt, der den Verbrauch anzeigt, dann kann der Vermieter diesen Verbrauch auch abrechnen, auch wenn er ihn im Vorjahr vergessen hat (darüber könnte man sich ja auch freuen, weil bei der letzten Abrechnung vermutlich Geld gespart).

Du solltest dir aber trotzdem den Zählerstand der letzten Ablesung zeigen lassen und prüfen ob hier wirklich nur der Wasserverbrauch des Abrechnungszeitraums abgerechnet wurde und nicht auch noch der vergessene Wasserverbrauch aus dem Jahr davor.

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Dein Studentenstatus ist abhängig von der Immatrikulation nicht von dem was du arbeitest.

Wenn es um die Vorteile eines Werkstudentenvertrages geht hast du allerdings folgende Einschränkungen zu beachten:

  • du darfst wöchentlich nicht mehr als 20 Stunden arbeiten = 86,76 Stunden pro Monat
  • du musst immatrikuliert sein

Vorteile eines Werkstudentenvertrages:
außer Beiträgen zur Rentenversicherung fallen keine Beiträge zu Sozialversicherungen an. D.h. der Nettolohn ist höher

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Um hier vernünftig zu antworten bräuchte man schon nähere Informationen:

  • was ist passiert
  • welche Gründe gibt es für den Aufhebungsvertrag
  • Inhalt des Aufhebungsvertrages
  • Inhalt des Mietvertrages
  • gibt es Schäden für die du haftest
  • gibt es offene Forderungen, die verrechenbar sind
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Die Fragestellung ist ein wenig verwirrend.

Wieso muss man einen Kühlschrank auf Raten kaufen und was für eine Karte?

Wenn du den Kühlschrank auf Ratenkredit gekauft hast, dann bist du auch dafür verantwortlich, dass die vereinbarten Raten regelmäßig auf dem dafür vorgesehenen Konto bei Euronics eingehen.

Dies kann erfolgen in dem man Abbuchung vereinbart. Hierfür muss ein Sepa Lastschrift Mandat unterschrieben werden. Die reine Bekanntgabe der Bankverbindung ist da nicht ausreichend.
Wenn du ein Sepa Lastschriftmandat unterschrieben hast funktioniert das auch mit der Abbuchung.
Da die Fragestellung aber keinen Hinweis darauf gibt ob Euronics das Lastschriftmandat vorliegt, musst du in deinen Unterlagen nachschauen.

Alternativ kannst du auch die Kontobewegungen beobachten, wenn abgebucht wird ist alles in Ordnung, ansonsten musst du die Raten überweisen. Aber bitte rechtzeitig überweisen, nicht dass du mit den Raten in Verzug kommst.

Wenn kein Lastschriftmandat vorliegt, kannst du auch ganz einfach einen Dauerauftrag bei deiner Bank einrichten. Dann musst du nicht daran denken die Raten zu überweisen.

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Es gibt hier zwei mögliche Ursachen:

  1. Du hast einen Werksvertrag, bei dem du grundsätzlich auch mehr als 450,- Euro verdienen darfst. Dann wurde der Job nicht als 450,- Euro Job gemeldet und angelegt. Das würde sich im Rahmen einer Ummeldung durch den Arbeitgeber korrigieren lassen. Einfach den Arbeitgeber oder die Personalabteilung darauf ansprechen.
  2. Du bist als Minijobber angestellt und angemeldet, hast dich aber nicht von der Zahlung in die Rentenversicherung befreien lassen (Antrag auf Befreiung der Rentenversicherungspflicht bei einer geringfügig entlohnten Beschäftigung nach §6 Abs. 1 Sozialgesetzbuch). Wenn der Antrag auf die Befreiung von der Rentenversicherung bei Antritt der Stelle nicht vorlag wird es schwierig, da die Entscheidung normalerweise irreversibel ist. Hier könnte lediglich ein Fehler Seitens des Arbeitgebers vorliegen, falls er dich nicht darauf aufmerksam gemacht hat. Dies solltest du mit dem Arbeitgeber bzw. der Personalabteilung klären. Die können dir hier genauere Auskünfte geben.
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Was steht denn in deinem Arbeitsvertrag, in eurem Tarifvertrag oder eurer Betriebsvereinbarung, wie ist das die letzten Jahre gehandhabt worden, welche sonstigen Informationen zu diesem Thema gibt es????

So ganz ohne nähere Informationen ist die Frage nicht zu beantworten.
(einen grundsätzlichen gesetzlichen Anspruch auf das 13. Gehalt gibt es nicht)

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Die Frage ist ein wenig nebulös gestellt. Daher kann ich nur versuchen sie zu klären.

Der Gesetzgeber unterscheidet bei dauerhafter Beschäftigung zwischen Minijobs und sozialversicherungspflichtigen Jobs.

Bei Minijobs werden die Sozialversicherungsabgeben pauschal durch den Arbeitgeber entrichtet, Steuern fallen keine an. Dafür sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer an die Verdienstgrenze von 450,- Euro gebunden (es gibt kleinere Ausnahmen, die lassen wir hier aber weg).
Bei sozialversicherungspflichtigen Jobs fallen vom Gehalt abhängige Steuern für den Arbeitnehmer und Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber nach vorgegebenen Schlüsseln an.

Wenn du einen Minijob hast und zusätzlich einen sozialversicherungspflichtigen Job annimmst passiert erst einmal nichts. Es finden auch keine Meldungen statt. D.h. dein Arbeitgeber erfährt davon über die offiziellen Kanäle auch nichts.

Hast du aber einen Minijob und nimmst einen weiteren Minijob an stellt das die Rentenversicherung irgendwann fest und es gibt Nachfragen bei beiden Arbeitgebern. Spätestens dann kommst du in Erklärungsnöte.

Bzgl. der Mitteilungspflichten gegenüber deinem Arbeitgeber bestehen diese also zwingend, wenn du einen zweiten Minijob annehmen möchtest.

Wenn du neben deinem Minijob einen sozialversicherungspflichtigen Job annimmst besteht eine Mitteilungspflicht gegenüber dem Arbeitgeber nur dann, wenn dies vertraglich (siehe Arbeitsvertrag) festgelegt ist.

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Das der Vermieter vor der Haustüre steht, wirst du ihm nicht verbieten können.
Zutritt zur Wohnung hat er jedoch nicht.

Wichtiger ist die Frage, was versteht ihr unter "nicht pünktlich" bezahlt?

Wenn ihr 2 Monate hintereinander die Miete nicht pünktlich bezahlt habt (innerhalb der ersten 3 Tage zum Zahlungstermin) ist das eine erhebliche Vertragsverletzung, die zur Kündigung führen kann.

Gleiches gilt auch, wenn zweimal hintereinander nur ein Teil der Miete überwiesen wurde oder ein Mietrückstand in Höhe von 2 Monatsmieten offen ist.

Lediglich im Zeitraum April - Juni 2020 waren Mieter vor dieser Regelung bewahrt.
Aktuell diskutiert die Politik ob sie den Mieterschutz aufgrund der Coronakrise wieder einführt, dies gilt aber nach meinem Kenntnisstand aktuell noch nicht

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Ist eine sehr blöde Situation, da es mehrere rechtliche und persönliche Komponenten hat, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Ärger führen und in der aktuellen Situation vermutlich die Nerven eh schon ziemlich strapaziert sind.

Zwingen könnte er dich, wenn du feste Zeiten hast an denen du arbeitest und der Arbeitseinsatz in diese Zeit fällt.
Wenn du ganz sicher davon ausgehen konntest, dass du im November nicht arbeiten musst und aus diesem Grund das Seminar gebucht hast, kann er dich zwar trotzdem verpflichten zu arbeiten, muss dann aber eventuell entstandene Kosten entschädigen.
Gleiches gilt, würde auch gelten, wenn du die Seminare außerhalb deiner Arbeitszeiten gebucht hättest, wobei du in beiden Fällen gute Karten hast, dass dich dein Arbeitgeber an den Seminaren teilnehmen lässt, wenn du mit ihm redest.

Anders sieht es aus, wenn du flexibel, sozusagen auf Abruf arbeitest. In diesem Fall muss ein Arbeitseinsatz mit einem Vorlauf von mind. 3 Tagen angekündigt werden. Dies ist hier nicht eingehalten (dies könnte/sollte auch so in deinem Arbeitsvertrag stehen)

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Probezeit & Kündigungsfrist - nicht mehr zu Arbeit erscheinen?

Hallo Leute,

Ich habe vor einer Woche eine neue Arbeit angetreten, die ich körperlich einfach nicht packe (unsagbare Rücken- und Schulterschmerzen sind das Ergebnis, es handelt sich um einen Job in der Produktion wo ich mehrfach pro Tag 30 Kilo von unten nach oben heben muss). Ich denke eigentlich nicht, dass sich mein neuer Arbeitgeber dabei querstellt mich einvernehmlich fristlos gehen zu lassen - aber falls doch sehe ich es nicht ein mir den Rücken weiter kaputt zu machen. Ich möchte wirklich nur ungern zum Arzt und mich deshalb extra krankschreiben lassen, weil die Praxen aktuell dank Corona einfach brechend voll sind. Deswegen jetzt meine folgende Frage:

Was passiert, wenn ich innerhalb der zweiwöchigen Kündigungsfrist in der Probezeit nicht mehr zur Arbeit komme? Ich bin noch nicht ansatzweise fertig angelernt und damit absolut keine volle Arbeitskraft. Außerdem habe ich gelesen, dass es sehr schwer für den Arbeitgeber ist wirklich nachzuweisen, dass ihm durch mein Nicht-Erscheinen ein Schaden entstanden ist und durchzusetzen, dass er Schadensersatz kriegt. Im Vertrag stehen auch keinerlei Sachen bezüglich Schadensersatz und Co. im Fall von Vertragsverletzungen... außerdem könnte ich theoretisch schon am Mittwoch der kommenden Woche eine neue Stelle antreten, für die ich bereits eine Zusage habe (und demnach nur noch auf das Einverständnis meines aktuellen Arbeitsgebers warte). Dass ich nichts Neues anfangen darf, solange mein aktuelles Arbeitsverhältnis noch läuft, weiß ich. Ich hätte nur dementsprechend keine Scham davor fristlos gekündigt zu werden, weil ich auf das Geld eben nicht angewiesen bin. Es geht mir hier lediglich darum, ob der Arbeitgeber mich wirklich DURCHSETZBAR auf Schadensersatz verklagen könnte.

Danke schonmal für Antworten. :)

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Nicht viel.

Das nicht Erscheinen wird als Arbeitsverweigerung ausgelegt, was es ja auch ist und der Arbeitgeber wird dir für diese Zeit kein Geld zahlen (wenn noch Urlaub offen ist, wird dieser noch verrechnet), so dass dein finanzieller Verlust vermutlich eher gering sein wird.

Zur fristlosen Kündigung wird es nicht kommen und Schadensersatzforderungen gibt es ebenfalls keine.

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Die Formulierung im Arbeitsvertrag ist korrekt und eindeutig.
Der Arbeitsvertrag besagt, dass zunächst eine Kündigungsfrist von 8 Wochen zum Quartalsende.
Gemäß BGB verlängern sich im Laufe der Zeit allerdings die Kündigungsfristen. Diese Verlängerungen gelten ohne anderslautende vertragliche Regelungen allerdings nur für den Arbeitgeber.

An dieser Stelle regelt der Vertrag, dass diese Verlängerungen nicht nur einseitig für den Arbeitgeber sondern auch in gleicher Weise für den Arbeitnehmer gelten.

Ich gehe davon aus, dass du ununterbrochen bei der Firma tätig warst und der Vertrag ähnliche bzw. gleichlautende vertragliche Vereinbarungen enthält, wie der ursprüngliche Vertrag vor der Elternzeit.

Wenn die Regelungen abweichend sind, dann müsste man sich das genauer anschauen.

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Unbefristete Arbeitsverträge werden häufig als sicherer angesehen, als befristete Arbeitsverträge.

Ob dem wirklich so ist, ist schwer zu beantworten, da ein Unternehmen immer versuchen wird gute Mitarbeiter zu halten und sich von schlechten Mitarbeitern zu trennen.

(ausgenommen hiervon sind öffentliche Arbeitgeber)

Wenn du später innerhalb des Unternehmens die Stelle wechseln möchtest und du einen unbefristeten Arbeitsvertrag hast, dann ist auch der neue Arbeitsvertrag unbefristet.

Hast du einen befristen Arbeitsvertrag kann es sowohl erneut ein befristeter wie ein unbefristeter Arbeitsvertrag werden.

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Ob das so richtig ist ist ohne die näheren Informationen aus dem Arbeitsvertrag nicht optimal zu klären.

Wenn im Arbeitsvertrag nichts anderes geregelt ist, kann der Arbeitgeber Überstunden durchaus in Freizeit ausgleichen.

Wenn er dir die Überstunden jetzt erst mit Freizeit ausgleichen möchte, könnte er bei einer 40 Stundenwoche nur ca. 310 ausgleichen. Es blieben bei dieser Rechnung noch ca. 190 + x Stunden übrig, die er zusätzlich mit dem letzten Gehalt auszahlen müsste.

(Während der Zeit in der du die Überstunden abbaust, wirst du selbstverständlich weiterhin bezahlt.)

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Rechtlich ist es so, dass man für den privaten Gebrauch Kopien von etwas, was man bereits erworben hat erstellen und im privaten Bereich verwenden darf.

D.h. wenn du mit einem Comic in ein Tattoo Studio gehst und dir eine Comicfigur stechen lässt brauchst du keine Lizenz. (Das Kunstwerk ist später ja irgendwie unverkäuflich)

Wenn du aber Shirts bemalst und die verkaufst oder außerhalb des privaten Bereichs verteilst, dann brauchst du auch eine Lizenz

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  1. Die Klausel ist in dieser Form nicht zulässig und zudem völlig wirkungslos, weil dein Arbeitgeber dir keinen Arzt vorschreiben darf. Selbst wenn er dich zu einem Arzt seines Vertrauens schickt und du hingehst, bringt das auch nichts, da auch dieser Arzt der ärztlichen Schweigepflicht unterliegt und deinem Arbeitgeber keinerlei Auskünfte erteilen darf.
  2. Das hat mit einer betriebsärztlichen Untersuchung nichts zu tun. Die betriebsärztliche Untersuchung dient dem Arbeitsschutz. Aber auch da gibt es keine Verpflichtung zur betriebsärztlichen Untersuchung (außer dein Gesundheitszustand ist bei deinem Beruf entscheidend. Dies ist. z.B. bei Piloten, in bestimmten Bereichen der Bundeswehr, der Polizei usw. der Fall, dies liegt hier aber offensichtlich nicht vor)
  3. Wenn du dich weigerst gibt es eventuell nach der Genesung ein Gespräch mit deinem Chef. Es wird aber bei dem Gespräch bleiben. Falls dein Chef doch abmahnen sollte kannst du die Abmahnung wieder entfernen lassen aufgrund der unzulässigen Klausel Im Falle einer Abmahnung kannst du dagegen vorgehen und die Abmahnung entfernen lassen, da die Klausel nicht zulässig und damit vor Gericht als nicht existierend gewertet wird.
  4. Wenn du den Arzttermin bei dem von deinem Arbeitgeber vorgeschlagenen Arzt wahrnimmst hast du eine zweite Meinung zur Erkrankung. Je nachdem um was es geht kann das mal ganz nützlich sein. Würde den Punkt also nicht ganz ablehnen.
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Wenn in deinem Vertrag 8 Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind, dann hast du im Oktober 1 Überstunden gehabt (die restlichen 8 Stunden sind ja mit dem Gehalt bezahlt).
Wenn du im Oktober 5,5 Stunden abgebummelt hast, hat dein Arbeitgeber recht und du hast jetzt -4,5 Stunden.

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