Das ist relativ einfach: Man beantragt Leistungen und wenn die nicht gewährt werden, gibt es einen Ablehnungsbescheid der entsprechenden Behörde.

In Eurem Falle bildet Ihr eine Bedarfsgemeinschaft und man kann ALG II beantragen. Der Antrag wird dann entweder bewilligt oder abgelehnt.

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Was die Ärzteversorgung damit zu tun hat erschließt sich mir nicht (ist der Ex vielleicht Arzt). Wie wurden den die Ärzteversorgung bisher ausgeglichen? Ist der Rentenbeginn vor oder nach der Scheidung usw. usw. Da gibt es sehr vieles zu beachten und zu berechnen. Im Zweifel kannst Du einen Antrag auf Abänderung des Versorgungsausgleichs stellen (aber Vorsicht: das kann auch in die andere Richtung gehen).

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Das ist nicht so ohne weitere möglich. In der betrieblichen Altersversorgung gibt es 5 verschiedene Durchführungswege. Zunächst müsste geklärt werden welcher bei Dir zutrifft. Dann kommt es auf die Vertragsgestaltung an, also was wird wem zugesagt, muss der Arbeitnehmer isch beteiligen, wird eine Leistung zugesagt, oder ein Beitrag aus dem eine Leistung berechnet wird, wonach richtet sich Leistung und Beitrag (z. B. am Einkommen, an der Dienstzeit, Höhe des Entgeltverzichtes und und und). Geregelt ist dies meist im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag, einem Nachtrag zum Arbeitsvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder einer Versorgungsordnung. Das muss man zunächst mal in Erfahrung bringen, wenn man keinerlei Unterlagen hat. Ohne diese Angaben ist die Rente nicht nachprüfbar, da mann nicht weiß, wie was bewertet wird.

Hinweis für die Allgemeinheit: "Die" Betriebsrente gibt es nicht. Es gilt zwar bei Arbeitnehmern das BetrAVG, in diesem Rahmen kann man aber sehr viel vereinbaren. Der Gesetzgeber lässt hier viel Raum für individuelle Absprachen.

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Grundsätzlich hat mein Vorredner Recht. Da aber die Wartezeit von 35 Jahren nach Deinen Angaben nicht erfüllt ist, hast Du auch keinen Rentenanspruch mit 63 Jahren, auch nicht mit Abschlägen. Da kann sich das Sozialamt auf den Kopf stellen. Sicherheitshalber rate ich aber zur Prüfung der Wartezeit, da für die 35jährige Wartezeit mehr zählt als nur Beitragszeiten.

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Da wäre zunächst zu klären welcher Durchführungsweg für die betriebliche Altersversorgung gewählt wurde und ob es sich um eine Leistungszusage, eine beitragsorientierte Leistungszusage oder eine Beitragszusage mit Mindestleistung handelt. Je nach dem kannst Du u. U. den Arbeitgeber in Haftung nehmen. Allerdings zielen etwaige Garantien immer auf das Ende, zwischenzeitlich können Schwankungen schon Auftreten. Möglicherweise handelt es sich um eine Unterstützungskassenzusage (m. W. beim Bundesversorgungswerk ein gern genommener Weg der bAV) geht der Anspruch auf den Arbeitgeber über soweit die Unterstützungskasse die Mittel nicht hat. Bedenke aber, dass Du den Anspruch erst im Versorgungsfall hast.

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Du bist offensichtlich Beamter. Ein Beamter kann nach dem Dienstrecht dienstunfähig werden. Der Begriff der Dienstunfähigkeit (im Beamtenrecht geregelt) ist aber nicht deckungsgleich mit dem Begriff der Berufsunfähigkeit (das regeln die Versicherer in den Bedingungen selbst). Dies Klausel sagt meistens (hier bitte die Bedingungen lesen, da im Einzelfall anderes gelten kann), dass eine Dienstunfähigkeit als Berufsunfähigkeit im Sinne der Versicherungsbedingungen gilt.

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Der Vertrag kommt erst mit Annahme durch die Gesellschaft zustande. Das kann durchaus rückwirkende sein. Aber lies mal die Bedingungen. Da steht bei fast allen Gesellschaften ein Passus in dem sinngemäß steht, dass Änderungen/Erkrankungen die seit der Antragsaufnahme entstanden sind, gemeldet werden müssen.

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Grundsätzlich wird dort versteuert wo der Aufenthalt ist. Du bist in Spanien auch an die spanischen Gesetze gebunden. Natürlich gilt innerhalb der EU und in einigen anderen Ländern auch, dass eine doppelte Besteuerung vermieden werden soll. Das ist aber auch bei Dir nicht gegeben, da ja nur in Spanien Steuer anfällt. Auch die Berufung auf das Grundgesetz hilft da nichts. Das deutsche Grundgesetz gilt nur in Deutschland.

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Grundsätzlich ist nicht alles was ein Nachtzulage heißt auch tatsächlich eine Nachtzulage. Der Arbeitgeber kann zwar, wenn bestimmten Voraussetzungen erfüllt sind, Nachtzulagen steuerfrei und auch sozialversicherungsfrei zahlen. Er muss dies aber nicht tun. Das müsste er nur, wenn im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag derartige Zusagen bestehen.

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Es zählt - wie bei anderen Leistungen der Sozialversicherungsträger auch - das SV-Brutto. In Deinem Fall das Brutto von dem die Sozialabgaben berechnet werden, also einschl. des geldwerten Vorteils für den Dienstwagen.

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Das Kindergeld steht den Eltern zu! Natürlich hast Du u. U. einen Unterhaltsanspruch gegenüber Deinen Eltern, das ist aber eine andere Angelegenheit. Nur in Ausnahmefällen wird das Kindergeld direkt an das Kind gezahlt, das wird in der Regel im Rahmen eines Unterhaltsverfahrens geklärt.

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Selbstverständlich kann die Bank das. Die Bank kann auch weitere Bedingungen stellen wie. z. B. den Abschluss einer Risikolebensversicherung, Feuerversicherung etc. Allerdings muss dadurch das Risiko für die Bank reduziert werden (die Bank kann also nicht den Darlehensvertrag davon abhängig mache, dass der Darlehensnehmer sich vorher die Haare schneidet, oder die Kfz-Versicherung wechselt). Die Bank kann auch den Darlehenszins von Bedingungen Abhängig machen (z. B. geringerer Zins bei 2 Darlehensnehmern usw.). Grundsätzlich besteht Vertragsfreiheit solange nicht gegen Gesetze (z. B. AGG verstoßen wird)

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Ich hab mir alles mal durchgelesen: Du warst wohl bis zum Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis gesetzlich krankenversichert. Nachdem Ausscheiden kannst Du nur freiwillig gesetzlich krankenversichert sein, es sei denn du beziehst Arbeitsentgelt unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze oder bist Rentner der gesetzlichen Rentenversicherung. Beides ist nicht der Fall. Somit kannst Du nur freiwillig gesetzlich krankenversichert sein. Die Beitragsbemessungsgrundlage für freiwillig gesetzliche Versicherte und Pflichtversicherte ist aber nicht gleich. Bei freiwillig Versicherten gibt es auch die sog. Mindestbeitragsbemessungsgrundlage die im Jahr 2018 bei 1.015 Euro liegt. Diese Mindestbeitragsbemessungsgrundlage wird immer mindestens zu Grunde gelegt (hierunter leiden z. B. auch 450 Euro Jobber ohne Anspruch auf Familienversicherung). Da Du aber keinen Anspruch auf Krankengeld hast, gilt der ermäßigte Beitragssatz, der ist um 0,6%Punkte geringer als der reguläre.

Auf Grund der Höhe der BU-Rente dürfte m. E. auch eine Heirat mit einem gesetzlich Versicherten keine Auswirkungen haben, das eigene Einkommen zu hoch ist.

Es bleibt somit nur die Begründung con Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Dazu müsstest Du aber ein versicherte Tätigkeit mit mehr als 450,- Euro Monatsgehalt ausüben. Dies wiederum könnte zur Versagung der BU-Rente führen (hängt natürlich von den Bedingungen ab und von dem Beruf, welchen die Versicherung für die Prüfung der BU zu Grunde gelegt hat).

Erlaubt so noch der Hinweis: Auch wenn die BU-Rente grundsätzlich unbefristet gewährt wurde, hat der Versicherer das Recht das Vorliegen von BU regelmäßig nachzuprüfen. Solltest Du also so gesunden, dass Berufsunfähigkeit nicht mehr vorliegt, droht trotzdem der Entzug der Rente, falls der Versicherer nachprüft.

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Selbständige haben keine Lohnsteuerklasse. Die gibt es nur im Angestelltenverhältnis und ist quasi eine Vorauszahlung. Somit bleibt für Dich die Lohnsteuerklasse 3.

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Ich mach es mal einfach: Das Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung ensteht am Tag der Feststellung durch den Arzt. Irrtümlich meinen alle erst nach sechs Wochen, das ist aber falsch. Allerdings ruht es während der Lohnfortzahlung (das heißt der Anspruch besteht dem Grunde nach aber nicht der Höhe nach). Daraus folgt: Gibt es keinen Lohn mehr, setzt das Krankengeld ein. Beim privaten Krankengeld gibt es das Krankengeld dann, wann man es versichert hat, also in Deinem Fall ab der 7. Woche. Da Du aber arbeitsunfähig bist, gibt es kein ALG I, weil Du ja nicht vermittelbar bist. Wenn Du dann ALG I beziehst macht das nichts mehr, weil Du ALG I auch bei AU 6 Wochen bekommst.

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Im Gesetz steh ja für einen (nicht für zwei oder drei). Jetzt kommt es darauf an was denn konkret geschehen ist. Das schreibst Du leider nicht.

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Da der Arbeitsvertrag nicht zu Stande kommt, besteht auch kein Anspruch auf Krankengeld. Für das Zustandekommen, kommt es nämlich nicht nur auf die im Vertrag genannten Daten an, sondern auch auf den tatsächlichen Beginn des Austausches von Leistungen.

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Begünstigter der Direktversicherung bist Du. Deshalb zahlst Du auch KV und PV, egal was Du mit dem Geld machst.

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Es wird das aktuelle Einkommen zu Grunde gelegt. Wenn Du aber wegen derselben Diagnose wieder erkrankst, könnte es sein, dass der Krankengeldanspruch noch erschöpft ist. Hier würde ich von der Krankenkasse die Blockfristen anfordern um zu sehen ob bzw. ab wann wegen dieser Krankheit wieder ein KG-Anspruch besteht.

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Grundsätzlich muss Dich die gesetzliche Krankenkasse, in der Du in Deutschland zuletzt versichert warst aufnehmen. Geregelt in § 5 SGB V.

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