So wie ich die Frage verstanden habe, geht es also nicht nur um eine grundsätzliche Beratung zu diesem Thema, sondern auch um eine Vermittlung der geeigneten Lösung. Leider gibt es im Versicherungsbereich noch keine einheitliche Gebührenordnung, so wie z.B. bei Steuerberatern und/oder Rechtsanwälten. Insofern wird, auch bei einer Honorarvermittlung, z.B. beim Einsatz von Nettotarifen, in denen keine Abschlussprovision (-courtage) und auch keine Provisions-(Courtage-)-Nebenkosten eingerechnet sind, das Vermittlungshoborar mit dem Berater individuell ausgehandelt. Ich setze für diese Fälle eine Vergütungvereinbarung ein, der man das Vermittlungshonorar entnehmen kann. Wie bereits erläutert wurde, berät der Versicherungsberater "nur" gegen Honorar und vermittelt idR nicht. Kommt dann ein normaler "Courtagetarif" zu Einsatz, entstehen doppelte Kosten, das sollte man vermeiden. Ich bestätige auch die Aussage von Underfrange, dass Nettotarife und/oder Direktversicherer nicht immer die Beste Lösung sind. Die Vergütungsform alleine (Courtage, Provision bzw. Honorar) lässt noch keine automatischen Rückschlüsse auf die Qualität der Beratung zu. Und nur weil in einem Tarif keine Courtagekosten eingerechnet sind, ist dieser Tarif nicht automatisch auch der richtige für Dich. Ich will damit nicht zum Ausdruck bringen, dass ich gegen eine Honorarvermittlung bin, ganz im Gegenteil. Ich stehe dieser sehr positiv gegenüber. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass "schwarz-weiß-Denken" (Courtage = böse und schlechte Beratung und Honorar = gut und gute Beratung) pauschal nicht stimmt.

Ein Versicherungsmakler kann beim Einsatz von Nettotarifen durchaus gegen Honorar vermitteln, dafür muss man also nicht unbedingt zum Versicherungsberater (ich vermute, den meinst Du, als Du den Begriff "Honorarberater" genutzt hast). Einen "Honorarberater" gibt es in der gesetzlichen Definition (bisher) gar nicht! Also vorsicht, wenn sich jemand selbst Honorarberater nennt. Hierzu hat alfalfa bereits alles richtig ausgeführt.

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Fragen zu Riester bei Ehepaar (Unmittelbar und Mittelbar Zulagenberechtigt)

Hallo liebe Community,

ich habe einige Fragen zu Riester in der speziellen Konstellation von meiner Frau und mir und würde mich über eure Antworten freuen. Ich habe auch schon sehr viel im Internet recherchiert, konnte aber nicht die passenden Infos finden bzw. habe auch schon viel widersprüchliches gelesen.

Folgende Ausgangssituation:

Ich bin Angestellter mit rentenversicherungspflichtiger Tätigkeit und bin somit unmittelbar Riester-Zulagenberechtigt. Seit mehreren Jahren bespare auch schon einen Riester-Fondssparplan (DWS TopRente Dynamik) mit ca. 1600€ jährlich. Der Riester wird momentan nicht mit der maximalen Zulagen bespart! Hierfür wären die 2100€ abzüglich der Grundzulage (154€) notwendig.

Meine Frau ist angestellt und einem berufständischem Versorgungswerk (Bayerische Ärzteversorgung) angeschlossen und somit von der Rentenversicherungspflicht befreit. Das heißt meine Frau erfüllt nicht die Vorraussetzung für die unmittelbare Riesterförderung. Durch meine Tätigkeit und meinen Riester-Vertrag wäre sie allerdings mittelbar zulagenberechtigt und könnte somit auch einen Riester-Vertrag abschließen.

Kinder sind aktuell noch nicht vorhanden, allerdings in Planung (1-2 Kinder).

Folgende Fragen stellen sich mir jetzt:

  1. Können meiner Frau durch Abschluß eines Riester-Vertrages Probleme bezüglich Rentenzahlung o.ä. bei ihrem Versorgungswerk entstehen?

  2. Meine Frau würde auf Grund ihres Einkommens mit einem relativ geringen Eigenanteil die maximale Zulage (+ evtl. spätere Kinder-Zulagen) erhalten. Gibt es hier noch etwas zu beachten? Ich habe bspw. schon gelesen, dass zuerst der unmittelbar zulagenberechtigte Riester-Vertrag (= mein Riester) mit der maximalen Zulage bespart werden muss, bevor der mittelbar zulagenberechtigte Riester-Vertrag (= Riester von meiner Frau) überhaupt Zulagen erhält. Das kann ich mir so aber eigentlich nicht vorstellen... Die beiden Verträge sind doch voneinander vollkommen unabhängig, oder?

  3. Was passiert, wenn einer von uns zwei stirbt? Würde der Riester dann auf die andere Person übertragen werden? Und würde meine Frau die Zulagenberechtigung verlieren, wenn ich versterben würde?

Als Riester-Form hätten wir einen Banksparplan ausgesucht, weil es noch einige Unwägbarkeiten (Immobilien-Kauf, Berufswechsel, etc.) gibt. Ich denke, dass es noch nicht das "finale" Altersvorsorge-Konzept ist, aber der Riester-Banksparplan bietet zumindest die Flexibilität um auf Veränderungen reagieren zu können und im Moment nicht auf die Riester-Förderung zu verzichten.

Danke für euere Antworten...

Viele Grüße,

Scribble

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Bei Ehepaaren, bei denen nur ein Ehepartner unmittelbar anspruchsberechtigt ist, hat der andere Ehepartner mittelbaren Anspruch. Beiden Ehepartnern steht damit aber nur einmalig der maximale Betrag in Höhe von € 2.100 zur Verfügung. Seit dem 01.01.2012 muss der mittelbar anspruchsberechtigte Ehepartner einen Mindestbeitrag in Höhe von € 60.- p.a. leisten. Der indirekt anspruchsberechtigte Ehepartner, in Deinem Fall also Deine Frau, hat damit Anspruch auf die € 154.- Zulage p.a. die in den eigenen Riester-Vertrag gebucht werden würde. Wenn Kinder dann vorhanden sind, entscheiden die Ehepartner, bei wem die Kinderzulage reinfließen soll, bei mehreren Kindern ist auch eine Aufteilung möglich. Die Versorgungswerk-Rente Deiner Frau kollidiert nicht mit der Riester-Rente. Deine Aussage zu 2.) ist derzeit noch größtenteils korrekt, das wird aber gerade diskutiert, es soll abgeändert werden. Da Euch zusammen die € 2.100 zur Verfügung stehen, sind die Verträge rechtlich zwar getrennte, eigenständige Verträge, bzgl. der Förderbetrachtung werdet ihr aber zusammen angeschaut. Bei der Ermittlung Deines Eigenbeitrags kann, wenn Deine Frau einen Riester-Vertrag hat. deren Zulage bei Dir, zusammen mit Deiner Zulage abgezogen werden, so dass Du nur einen entsprechend geringeren Eigenbeitrag zu leisten hast. Vielleicht hilft Dir das dann auch, dass Du den notwendigen Mindesteigenbeitrag leistest, damit Du die volle Förderung erhältst. Da es ja auch noch eine steuerliche Förderung häufig gibt - in Eurem Fall vermute ich das jetzt mal, ist der Nachsteueraufwand ja sowieso noch einmal niedriger. Zu 3.) Ja richtig, im Todesfall kann das Guthaben des einen Ehepartners auf den Riester-Vertrag des anderen übertragen werden. Welche verschiedenen Konstellationen bzgl. eines weiteren Förderanspruchs Deiner Frau vorhanden sind, würde die max. noch verbleibenden Zeichen dieser Antwort "sprengen". Du hast ja auch gleich mehrere Fragen gestellt. Abschliessend kann ich aber weder einen Riester- Bank- noch Fondssparplan empfehlen. Einfach mal "Nachteile Riester-Fondsspärpläne" googeln,

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Ob diese Riesterrente für Dich die richtige ist, hängt davon ab, welche Anforderungen Du an eine Riesterrente grundsätzlich stellst. Was nutzt es vermeintlich geringe Kosten zu haben, weil Du Dir ggf. Abschlusskosten einsparst, wenn auf der anderen Seite aber Punkte, die Dir wichtig sind, nicht erfüllt sind? Abschlusskosten, hier Abschlussprovision, sind nicht die einzigen Kosten, die bei einer Riesterrente berücksichtigt werden müssen. Wenn Du beim Abschluss diese Kosten einsparst, z.B. € 2.000.-, dafür aber einen Tarif hast, der bei einer Änderung Deinerseits (z.B. Beitragsfreistellung und anschließendes, späteres Weitersparen), dann mit für Dich schlechteren Spielregeln (= Rechnungsgrundlagen) fortgeführt wird, ist so ein Tarif plötzlich gar nicht mehr so günstig, wie er zunächst erschien. Prüfe also erst einmal mit den "6 Riester-Fragen" welche Anforderungen Du an eine Riesterrente hast. Anschließend kannst Du z.B. von einem Versicherungsmakler, der auf Riesterrenten spezialisiert ist und auch Alttarife diesbezüglich auswerten und vergleichen kann, feststellen lassen, ob Dein Vertrag auch wirklich alle Deine Wünsche erfüllt. Und wenn nicht, dann gibt es auch hierfür Lösungen.

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Grundsätzlich haftet nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch jeder für Schäden, die er einem anderen zufügt in unbegrenzter Höhe (§823ff). Kinder können aber, wenn sie ein gewisses Alter noch nicht erreicht haben, deliktunfähig sein, also für Schäden, die sie verursachen, nicht haftbar gemacht werden. In der Regel gilt das bis zum Alter von 7 Jahren (kann je Entwicklung des Kindes auch mal länger sein). Haben die Eltern die Aufsichtspflicht verletzt, haften diese dann für den Schaden. Ist das Kind aber in der Schule, liegt die Aufsichtspflicht bei der Schule. Es könnte also sogar sein, dass die Schule dafür aufkommen müsste, da bin ich mir aber leider nicht zu 100% sicher, vielleicht kann das jemand anderes noch beantworten.

Mir stellen sich folgende Fragen:

1.) Wie alt ist das Kind das Deinem die Brille kaputt gemacht hat? 2.) Haben die Eltern des Kindes eine Haftpflichtversicherung?

Was Du hier schreibst, ist aber ein klassisches Haftpflichtfall der auch problemlos erstattet werden sollte. Wenn sich die Eltern hier so vehement wehren, besteht die Vermutung, dass diese keine Haftpflicht bestehen haben. Falls doch und das Kind über 7 Jahre ist, sollte es kein Problem geben und die Eltern des verursachenden Kindes können eigentlich entspannt sein (ggf. bleibt dann halt noch ein vereinbarter Selbstbehalt bei den Eltern). Bevor Du also einen Anwalt einschaltest (wozu Du natürlich das Recht hättest, die Kosten sind vom Schädiger zu tragen, sofern sich herausstellt, das dieser den Schaden auch zu vertreten hat) könntest Du das im Vorfeld vielleicht abklären. Dann geht alles schneller und mit weniger Stress für alle Beteiligten.

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Die Antwort von MadRmpage ist richtig, muss allerdings noch um die "Günstigerprüfung" von Meandor ergänzt werden. Sprich von den kalkulierten EUR 334.- Steuererstattung muss die Grundzulage in Höhe von EUR 154. abgezogen werden. Somit verbleibt ein restlicher Steuervorteil in Höhe von EUR 180.-

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Anlagestrategie DWS Riesterrente Premium: Vertrag mit hohem Beitrag vs. regelmäßige Einmalzahlungen

Es wurde ja bereits darüber diskutiert, dass man die Nachteile der Zillmerung in der DWS Riesterrente Premium umgehen kann, indem man zunächst einen Vertrag mit sehr niedrigem Monatsbeitrag abschliesst und dann die eigentlichen Beiträge als Einmalzahlungen tätigt. Meine Frage ist nun, ob sich dadurch die Anlagestrategie der DWS für mein Kapital ändert. Zur Verdeutlichung: Nehmen wir an, ich schließe einen Vertrag mit monatlichem Beitrag von 500 EUR und Laufzeit 30 Jahre ab. Wenn ich nun meine ersten 500 EUR zahle, "weiss" die DWS dass noch 179950 EUR an Beiträgen kommen werden, also genügend Kapital, um einen etwaigen Verlust der ersten 500 EUR wieder zu kompensieren. Dementsprechend kann die DWS die 500 EUR wohl "guten Gewissens" chancenorientiert anlegen, ohne Gefahr zu laufen, nach 30 Jahren die eingezahlten Beiträge nicht garantieren zu können. Schließe ich jedoch einen Vertrag mit sehr (!) niedrigem Monatsbeitrag ab und tätige dann zu Beginn eine Einmalzahlung von 500 EUR, so muss die DWS davon ausgehen keine ausreichenden Einzahungen mehr zu erhalten, um einen etwaigen Verlust dieser 500 EUR wieder zu erwirtschaften. Dem zu Folge müsste sie die 500 EUR eigentlich sicher (und damit renditeschwach) anlegen, um nicht in Schwierigkeiten bei der Beitragsgarantie zu kommen. Liege ich mit diesen Überlegungen richtig? Bin für Meinungen und Gedanken sehr dankbar!

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Die Hauptfrage sollte doch sein, ob ein Riester-Fondssparplan grundsätzloch der richtige Weg ist. Die sind nämlich nicht so günstig, wie sie immer dargestellt werden, denn die Kosten für die Absicherung des biometrischen Risikos sind hier nicht eingerechnet, sondern werden einem erst als Rentner belastet. Das das problematisch, hat eben auch die Zeitschrift Capital erkannt. Weitere Infos zum Thema beim u.g. Video.

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Jawoll, zum Prozedere hat kaibenz bereits alles beschrieben. Vor dem Übertrag aber erst mal prüfen, wie viel in den Vertrag bei der Victoria einbezahlt wurde und wie hoch das Übertragungsguthaben ist. Meist ist es nämloch derzeit noch geringer als die eingezahlten Beiträge, dies würde einen Kapitalverlust beudeuten, muss aber nicht sein, es gibt andere Wege. Ausserdem ist fraglich, ob die erwähnte DWS Alternative das richtige ist. Zu den Problemen dieser Riester-Art habe ich in meinem YoutTube-Kanal zwei Videos eingestellt. Da diese Videos keine Werbung enthalten denke ich, es ist O.K., wenn ich den Link hier einstelle: www.youtube.de/joachimhaid und dann "Nachteile Riesterfondssparpläne Teil 1 und Teil 2". Meine Einschätzungen wurden übrigens in der Zeitschrift Capital eben auch offiziell bestätigt.

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Der Gesetzgeber sieht grundsätzlich vor, dass Guthaben von einem Riester-Vertrag auf einen anderen übertragen werden können. Wichtig und gut dabei ist, dass das übertragene Kapital bei dem Vertrag, in den es eingezahlt werden soll, nicht mit zusätzlichen Abschlusskosten belastet werden darf. Es wird also praktisch "1:1" übertragen.

Aber Achtung, es gibt in Ihrem Fall einige Punkte, die geprüft werden sollten:

1.) Sie sprechen, Sie hatten parallel zwei Riester-Verträge bestehen. Dies ist natürlich grundsätzlich möglich. Es werden aber nur dann beide Verträge parallel gefördert (Zulagen und ggfs. Steuervorteile), wenn der Gesamtbeitrag zu beiden Verträgen nicht über dem maximalen jährlichen Sparbetrag von derzeit € 2.100.- p.a. liegt. Haben Sie diesen Betrag z.B. bereits bei Ihrer Riester-Rente "verbraucht", ist der Bausparvertrag kein "Riester-Bausparvertrag", sondern ein ganz normaler Bausparvertrag in er so genannten, dritten Schicht. In diesem Fall könnten Sie sich das Bausparguthaben ohne finanzielle Nachteile (außer evtl. Gebühren der Bausparkasse) auszahlen lassen. Dies sollten Sie also zunächst prüfen.

2.) Bei Ihrer bestehenden Riester-Rente sollten Sie auch einmal prüfen, ob diese alle Ihre Wünsche erfüllt. Auf dieser Seite: Werbung durch Support gelöscht finden Sie einen kurzen, interaktiven Flash-Film mit dem Sie das prüfen lassen können.

Viele Grüße

Joachim Haid

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Hallo,

handelt es sich um einen vorübergehenden USA-Aufenthalte (Ex-Pat) oder um das Thema "Auswandern"?

Im ersten Fall würde ich den Vertrag nicht kündigen, sondern beitragsfrei stellen. Er kann dann später wieder Reaktiviert werden. Selbst als Ex-Pat kann man übrigens weiter riestern. Ob und in welchem Umfang das Sinn macht, hängt aber davon ab, wie man als Ex-Pat gestellt wird (Steuerpflicht, Sozialversicherungspflicht etc.). Das ist im Einzelfall zu prüfen. Einer meiner Mandanten ging eben beruflich nach Indien. Es werden für ihn zwar weiterhin Sozibeiträge vom Arbeitgeber in Deutschland bezahlt, damit wäre er weiterhin förderfähig. Da er aber steuerpflichtig in Indien ist und bei ihm der Steuervorteil den größten Anteil an der Förderung hat, haben wir seinen Vertrag beitragsfrei gestellt und reaktivieren diesen, wenn er wieder in 3 Jahren nach D zurück kommt.

Viele Grüße

Joachim Haid

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Über die Fördergrenze von 4% des Vorjahreseinkommens in die Riester-Rente einzuzahlen hat nur dann einen steuerlichen Vorteil, wenn man damit nicht über den maximal geförderten Betrag in Höhe von € 2.100.- pro Jahr kommt. Die Riester-Förderung (Steuer- und Zulagenförderung) ist auf € 2.100.- pro Person und Jahr begrenzt. Durch eine so genannte Überzahlung erhöht sich zwar die Rente, allerdings ist auch zu berücksichtigen, dass die Riester-Rente systembedingt (durch die gesetzlich vorgeschriebene Garantie) höhere Kosten also eine Privatrente haben kann. Deshalb ist es sinnvoller, diese Privatrente, oder wenn steuerlich sinnvoll, die Basis- (Rürup-)Rente als weitere Altersvorsorge zu verwenden, wenn mehr gespart werden soll. Das Überzahlen von Riester-Verträgen wird häufig unter dem Aspekt empfohlen, dass damit die Altersvorsorge Insolvenz-, bzw. Hartz-IV-geschpützt sei. Dies ist aber nicht korrekt. Der Insolvenz- und Hartz-IV-Schutz bezieht sich rein auf vom Staat geförderte Beträge in der Ansparphase. Da aber bei Riester nicht mehr als die o.g. € 2.100.- gefördert werden, unterliegt der übersparte Beitragsanteil nicht dem Insolvenz- bzw. Hartz-IV-Schutz.

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Anspruch auf die Kinderzulage bei Riester hat der Elternteil, bei dem das Kind im Haushalt lebt, es sich um ein leibliches, oder adpoptiertes Kind handelt und - wichtig - für das dieses Elternteil auch Kindergeldanspruch hat.

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