Anlagestrategie DWS Riesterrente Premium: Vertrag mit hohem Beitrag vs. regelmäßige Einmalzahlungen

2 Antworten

Die Hauptfrage sollte doch sein, ob ein Riester-Fondssparplan grundsätzloch der richtige Weg ist. Die sind nämlich nicht so günstig, wie sie immer dargestellt werden, denn die Kosten für die Absicherung des biometrischen Risikos sind hier nicht eingerechnet, sondern werden einem erst als Rentner belastet. Das das problematisch, hat eben auch die Zeitschrift Capital erkannt. Weitere Infos zum Thema beim u.g. Video.

Die DWS kann sich nicht darauf verlassen, dass noch 179950 € an Beiträgen kommen. Sie werden auch für die Anlageentscheidung nicht berücksichtigt.

Vereinfacht läuft die Anlage bei DWS so:

Sie zahlen 100 Euro in den Vertrag ein. Die Volatilität im Markt beträgt aktuell heute 3%, also ein Verlust von 3% ist heute maximal durch die Anlage möglich. Also kann die DWS 97% in Aktien anlegen. Nehmen wir an am nächsten Tag sind 100,20 Euro im Vertrag (war ein Gewinn von 0,20). Wenn die Volatilität fällt, sagen wir auf 1% kann die DWS 99,2% in Aktien anlegen. Und so geht das Tag für Tag weiter.

Die Wettbewerber können dieses rechenintensive Spiel nicht mithalten. Da würden bei einer Anlage von 100 Euro dieser Betrag zum Anleihezinssatz für die Restlaufzeit abgezinst. Beispiel 4% Anleihezins, Restlaufzeit 20 Jahre bis Ablauf - da würden ca. 45 Euro in Anleihen angelegt. Die bringen sicher 100 Euro nach 20 Jahren. Und den Rest kann in Aktien angelegt werden. Und so ist die Aktienanlagequote deutliche geringer.
Also kein Problem die Zillmerung durch geringen Monatsbeitrag zu umgehen.

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