Zweifacher Kreditkartenbetrug innerhalb kürzester Zeit - Hilfe!

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die maximale Haftung im Missbrauchsfall liegt bei 150 Euro (ist gesetzlich festgelegt). Zu mehr kann euch also schon mal niemand verdonnern. Außerdem müsst ihr wissen, dass die Beweislast im Betrugsfall von Kreditkarten bei der Bank liegt! Da die scheinbar auch die Prüfziffer geknackt haben (da stellt sich die Frage, wie einfach das auf der Seite des Händlers möglich ist!), wird die Bank sicher auf "fährlässiges Handeln" plädieren und den Gesamtschaden versuchen abzuwälzen aber auch das geht nicht (s.o. max. Haftung)! Erst wenn die Bank nachweisen kann, dass der Karteninhaber in der Sache involviert ist, bekommt der auch den Ärger. Wichtig ist also: Karten sofort sperren und Anzeige erstatten. Womöglich hat der Händler den Schaden, weil er leichtfertig die Waren ausgegeben hat bzw. sein Sicherheitssystem nicht korrekt funktioniert. Ist jetzt viel nerviger "Papierkram" aber der Schaden wird nicht so hoch sein, wie er zunächst scheint.

Die Frage bleibt allerdings, wie die Leute an die Kartendaten gekommen sind. Deshalb ist immer ganz wichtig, dass man die Kreditkarte wie Bargeld behandelt und NIE aus der Hand / Augen gibt. Nicht im Restaurant damit zahlen und den Kellner mit der Karte hinter dem Tresen (oder noch weiter hinten) verschwinden lassen oder ähnliches. Wo wurde die Karte zuletzt im Internet eingesetzt? Nur bei wirklich vertrauenswürdigen Seiten einkaufen (am besten mit Prüfsiegel vom TüV oder Seiten mit hohem Bekanntheitsgrad). Beim Bestell- und Zahlungsprozess sollte immer eine Verbindung mit einem "https://..." in der Adresszeile auftauchen (gleichzeitig unten rechts im Browser ein kleines Schloß-Symbol).

Ich danke dir für deine Hilfe!

Das mit der Apple-Abbuchung hat sich mittlerweile geklärt. Genaueres wissen wir nicht, jedoch ist das Geld in diesem Fall fix von Apple zurück überwiesen worden. Kann also sein, dass es da eine Verwechslung o.Ä. gab.

Also bzgl. des höheren Betrages haben wir natürlich die Karte sperren lassen und Anzeige erstattet. Auch beim Shop selbst angerufen, die konnten aber angeblich keine Auskunft geben. Bei der Polizei wurde gesagt, dass wir uns keine großen Sorgen machen brauchen, das Geld komme zu 99% zurück. Die meinten, dass das Problem letztendlich die Bank hat und die Täter in fast 100% der Fälle nicht gefasst werden können. Ist letztendlich echt ärgerlich...

Die Kreditkarte wurde NIE außerhalb der Wohnung eingesetzt (also bspw. zur Zahlung im Restaurant, etc.). Und eigentlich nur bei Amazon bestellt, sonst kam die selten bis gar nicht zum Einsatz. Dennoch danke für deinen Tipp. :-)

Ihr geht schon richtig vor!!

Ich hoffe natürlich das ihr die Karte sofort gesperrt habt das nicht noch was vorkommt!!

Die Polizei wird sich die Lieferadresse von dem Computerdings besorgen und dort mal vorbeischauen.... sollte derjenige wirklich zu dumm sein seine Adresse angegeben zu haben bekommt er demnächst mächtigen Ärger!!

Karte natürlich gesperrt. Wenn da gezielt vorgegangen wurde, haben die natürlich n Pseudo-Wohnort angegeben und ein 'Nachbar' nimmt die Ware an, weil der 'neu zugezogene Herr X.' ja nicht zu Hause war. Der holt sich das dann alles schön bei dem ab und wir haben das Problem: Ware nicht mehr auffindbar, Geld abgebucht über unsere Kreditkarte. In dem Moment haften doch wir, richtig? :/

@SEk550i

Ja im moment haftet noch ihr!!

ABER auch die Nachbarn werden befragt und auch die Wohnung kann überwacht werden!

Die bekommen ihn schon wer so dumm ist macht auch andere Fehler

@Mintbeerycrunch

Das Problem ist auch, dass ich in der Vergangenheit schon einmal einen Betrugsfall mit einem Verlust von knapp 500€ bei der Polizei eingereicht habe. Ich hatte ALLE Kontaktdaten und IP-Adresse, wirklich ALLES, was man brauchte und trotzdem wurde mein Fall irgenwann eiskalt abgestempelt. Deswegen habe ich keine große Hoffnung, dass es diesmal gutgeht und sich wirklich drum gekümmert wird.

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