Zum 18. Geburtstag ein Auto?

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Nein, deine Ansicht finde ich völlig in Ordnung. Bei Familien, die genügend Geld haben, ihren Sprösslingen zum 18. ein Auto zu kaufen, mag das ja durchaus üblich sein, aber der Umgang mit dem Fahrzeug ist dann auch ein anderer. Ich finde es in Ordnung, einen Zuschuss zu leisten, d. h. wenn Sohn/Tochter soundsoviel erarbeitet oder erspart haben, dann eben noch etwas draufzulegen, damit auch ein anständiger Gebrauchter rauskommt. Ein Neuwagen als Fahranfänger ist absoluter Unsinn; ich kenne ausreichend Leute aus meiner Schulzeit, die ihr niegelnagelneues geschenktes Auto im ersten Jahr schrottreif gefahren haben und auch selbst zu Schaden gekommen sind oder andere mit hineingezogen haben. Die Einstellung ist meiner Ansicht nach eine andere, wenn das 'Kind' weiß, wieviel Arbeit nötig war, um das Geld für das Auto überhaupt zu verdienen. Die Erwartungshaltung, zum 18. ein Auto zu bekommen, finde ich unangemessen. Vielmehr sollten die Eltern ein tolles Geschenk erhalten - haben sie es doch in 18. Jahren geschafft, dass ihr Kind erfolgreich heranwächst und jetzt (endlich) ansatzweise flügge ist ;-)

Es gibt eben immer noch einen Haufen Leute, die auf hohem Niveau jammern und sich, nachdem sie dem Nachwuchs alles in den Hintern geschoben haben, wundern, warum die Brut es nicht schafft, auf die eigenen Füße zu kommen. Wirklich gut haben es die solchermaßen zumindest in finanzieller Hinsicht verwöhnten Kinder meiner Ansicht nach übrigens nicht getroffen.

Deine Einstellung passt schon.

ich bin 22, habe zwar meinen führerschein mit 18 gemacht, aber noch nie ein eigenes auto besessen. ich durfte nichtmal mit dem auto meiner mutter fahren. und ich lebe auch noch ;) bei uns fährt man sowieso besser rad oder bahn

Das ist absolut keine Selbstverständlichkeit. Es gibt immer Eltern / Menschen, die das Geld haben, ihren Kindern mehr zu ermöglichen, als andere. Solange die Kinder dies schätzen, finde ich das okay, insofern die Kinder auch etwas selbst dazu beitragen, denn mit 18 ist es jedem möglich, dass Benzingeld bsp. selbst zu erarbeiten.

Das die einen mehr ermöglich können, als die anderen war schon immer so und wird wohl auch so bleiben - ein Auto als Selbstverständlichkeit zum 18. GB ist fernab von der Realität.

Übertrieben. Ich habe mein erstes eigenes Auto zu zwei Dritteln selbst bezahlt, ein Drittel haben meine Eltern und Großeltern dazu gegeben. Es war ein 10 Jahre alter Gebrauchter.

Steuern und Versicherung wird vom Unterhalt bezahlt, den ich von meinem Nenn-Vater bekomme. Fahrschule habe ich komplett selbst bezahlt.

Das fände ich wenn schon dann auch die bessere Art und weise... vielleicht dass die Eltern einen kleinen Teil dazu geben. Bei mir war es so, dass sie den Führerschein bezahlt haben, was ich auch schon sehr sehr großzügig finde. Ein Auto ist absoluter quatsch. Wie du auch schon sagtest, wenn man sogar noch das Auto der Eltern mitbenutzen darf ist doch schon völlig in ordnung

@patrickwagner

Bei mir ist es eher so, dass ich das Auto meiner Eltern gar nicht nutzen will, weil ich große Bedenken habe, was dran kaputt zu fahren.

Mein zweites, jetziges Auto jetzt habe ich von meiner verstorbenen Großmutter geerbt, die das auch schon noch zu Lebzeiten verfügt hat.

Bei meinem Bruder ist das aber ganz anders, der hat mehrere tausend Euro von der anderen Omi geschenkt bekommen. Und ich bin nicht die Große! -.-

Ja, Fahrschule habe ich auch selbst bezahlt, und auch das Auto. Ich hätte mir damals einen Zuschuss gewünscht, denn mein 'Erster' war eine echte saure Gurke, aber das war halt nicht drin. Ich finde, die Eigeninitiative bei den 'Kids' wie z. B. bei 'pfefferminzwind' ist schon auch wichtig.

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