zu wenig abkassiert. darf der verkäufer im nachhinein vom käufer eine nachzahlung verlangen?

5 Antworten

Nein, das darf der Verkäufer nicht. Vertrag ist Vertrag.

Aber an deiner Stelle würde ich gar nicht groß handeln.

Ich würde dem Verkäufer mitteilen, dass mir die Pfanne für 3 Euro mehr viel zu teuer ist und dass der Verkäufer sie in dem Fall behalten kann.

Nein, darf er nicht. Für falsch ausgezeichnete Ware haftet der Händler. Hab ich gleich im ersten Lehrjahr gelernt...Der Kunde hat das Recht, die Ware zum Preis zu bekommen, der an der Ware ausgezeichnet ist, auch wenn dabei ein Fehler unterlaufen ist. Sonst könntest du dem Laden ja beabsichtigte Irreführung unterstellen.

Dann hast du was falsches gelernt. Übrigens ist das hier ein ganz anderer Fall als du beschreibst. Der Händler ich nicht an einen ausgezeichneten Preis gebunden!

@WhiteAngelmzg

Ist er nicht, gebe ich Dir Recht, aber wenn einmal ein Preis genannt wurde, bezahlt und quittiert wurde, ist das ein Kaufvertrag. Ein Händler muß auch nicht verkaufen, wenn er nicht will, aber hinterher mit einer Forderung kommen, nein ,das geht nicht.

Dann hättest du im Unterricht besser aufpassen sollen, Lys123! Der Kunde hat NICHT das Recht, die Ware zum ausgezeichneten Preis zu bekommen, da eine Preisauszeichnung ein unverbindliches Angebot ist, den ein Kunde an- oder ablehnen kann, wenn sich an der Kasse herausstellt, dass der Artikel teurer ist.

@Vicki

Was hat das mit besser aufpassen zu tun??? Meine Ausbildung ist schon eine Weile her, du Kackbratze! Damals war es so, deshalb hat mein Chef besonders drauf Wert gelegt, das wir beim Preisespeichern gut aufpassen! Das wäre ihm ja wohl nicht ohne Grund wichtig gewesen! Schon mal was davon gehört, das sich Umstände und Gesetzeslagen auch ändern können???

@Lys123

wer mit "kackbratze" und "ausbildung" argumentiert, naja

na das sind ja clevere geschäftsleute! ich würde hingehen, die drei euro bezahlen, ihnen noch einen schönen tag wünschen und sagen, dass das ganz bestimmt der letzte artikel war, den ich in dem geschäft gekauft habe.

Darf der Verkäufer nicht, aber wenn Du öfters in dieses Geschäft gehen möchtest, würde ich, unter Vorbehalt, die 3 Euro bezahlen.

Ich denke nicht, daß da etwas nachverlangt werden kann. Habe selbst ein Geschäft. Ich schaue immer erst, mit was ein Teil ausgezeichnet ist. Tue ich das nicht, und ich nenne einen Preis aus dem Kopf, der, wie sich hinterher herausstellt, etwas zu niedrig war, korrigiere ich nicht, sondern lasse es zu dem niedrigeren Preis, den ich nannte. Ich halte es für sehr ungeschickt, einen Preis zu korrigieren nach oben. Und in dem Fall hier geht es doch nur um 3 Euro, da kann jeder drauf verzichten. Ich würde an Deiner Stelle nicht zahlen. Glaube auch nicht, daß es dann Probleme gibt. Es ist mir ein Rätsel, wie man in der heutigen Zeit eine nachträgliche Forderung durchsetzen will. Hatte mal eine Frage wegen Anzahlung an einen befreundeten Rechtsanwalt. Dieser sagte, es zählt immer das, was auf einer Quittung bestätigt wird. Also ist nichts mit Nachzahlung.

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