Zeitarbeit 35 Std. Woche?

5 Antworten

Hast Du kein Zeitkonto? Das heißt, Du arbeitest jetzt mehr, bekommst aber nur Deine 35 Stunden ausbezahlt. Wenn dann mal keine Arbeit für Dich da ist, arbeitest Du nicht bis sehr wenig, bekommst aber trotzdem Deine 35 Stunden ausbezahlt.

Die Belastung des Zeitkontos bei einsatzfreier Zeit ist ein Verstoß gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz § 11 Abs. 4 Satz 2 und 3. Jede Zeitarbeitsfirma die so handelt, handelt rechtswidrig!

Sprich mit Deinem Vorgesetzten, dass Du nicht nur die 35 Stunden lt. Vertrag bezahlt bekommst, sondern meinetwegen 40 Stunden wöchentlich. Das kann man durchaus machen. Denke auch daran, dass für alle Stunden über wöchentlich 40 Überstundenprozente bezahlt werden müssen, auch wenn die Stunden an sich ins Gleitzeitkonto gehen. Denke aber auch daran, dass Dein Arbeitgeber verpflichtet ist, Dir bei zu viel geleisteten Stunden eine Abmahnung zu erteilen (fehlender Freizeitausgleich).

Die Zeitarbeitsfirmen sammeln die Überstunden in einem Zeitkonto. DIeses Zeitkonto ist je nach Firma in der Summe limitiert. Wenn das Zeitkonto vollgelaufen ist, kommt es dann zu einer Auszahlung. Du brauchst keine Angst zu haben, dass Du irgendeine Stunde umsonst arbeitest. Alles wird bezahlt. Viel Glück mit Deiner neuen Arbeit.

Es komsmt noch schlimmer, dieser "Lohn auf Lager" wird bei einer Entlassung aus der Leiharbeiterfirma auch dann nicht ausgezahlt sondern wird im Verhältnis zum Arbeitslosengeld umgerechnet. also das Geld deiner Leistung wirst du nie in der Form sehen, das du es zusätzlich ausbezahlt bekommst.

Frag, ob man Dir auch 40 Std. auszahlt, das sollte für die Zeitarbeit kein Problem darstellen, auch wenn Du erfahren solltest, dass es sich um einen langen Einsatz handelt, macht das Sinn, zumal bei Dir sehr viele Stunden anfallen werden. Normalerweise hat man so ca. 70 Stunden auf dem Zeitausgleichskonto, das entspricht 2 Wochen, und diese Zeit braucht man, um Dich, immer Falle einer Abmeldung, neu unterzubringen, es dient tats. dem Erhalt des Arbeitsplatzes, was jedoch darüber hinaus geht, muss mit der monatlichen Abrechnung ausbezahlt werden. Normalerweise kannst Du Deine Gutstunden immer auf der monatlichen Abrechnung ersehen. Diese STunden verfallen auf keinen Fall, es sei denn, Du möchtetst, ohne Einhaltung der Kündigungsfristen kündigen, dann wird Dir die ZA vorschlagen, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, damit, so die Argumentation, kommt Dir die ZA entgegen, aber Du verzichtest im Gegenzug auf den restlichen Urlaub, sowie auf die Gutstunden, diese verfallen dann leider. Aber ansonsten bleiben diese immer bestehen. Also.... viel Erfolg !

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