Wieso darf das Sozialamt Kontoauszüge zum Antrag verlangen?

5 Antworten

Weil so eben auch möglicherweise verschwiegenes Vermögen aufgedeckt werden kann. Wer heute staatliche Hilfe in Anspruch nehmen muss, der hat prakjtisch keine Privatsphäre mehr.

Hallo,

ja das darf es und nein, was er einkauft, brauchen sie nicht zu sehen.

Denn dein Bekannter darf Positionen wie Einkäufe nämlich in der Kopie schwärzen.

Danke für den Hinweis

Dein Nachbar könnte ja noch von irgendwoher Geld bekommen.

Lies vlt. mal da:

 https://www.datenschutz-notizen.de/duerfen-jobcenter-die-vorlage-ungeschwaerzter-kontoauszuege-verlangen-0318016/

Das sollte auch fürs Sozialamt gelten.

Wäre Dein Nachbar evt. mit Wohngeld besser dran?

Danke für den Link. "von nochwoher Geld" könnte er sich ja auch auf ein zweites Konto überweisen lassen, von dem keiner was weiß. Gut, das wäre wahrscheinlich Betrug, aber ich finde trotzdem komplette, ungeschwärzte Auszüge gehen zu weit.

@Fakorin

Deswegen habe ich das ja rausgesucht.

Die wollen überprüfen, ob dein Nachbar irgendwelche Gehaltseingänge oder sonstige Einkünfte hat, welche seinen Antrag überflüssig machen würden.
Das ist nachvollziehbar.

Ok, aber kann er dann wenigstens die wirklich privaten Dinge, wie den Mitliedsbeitrag zum Kegelclub, oder die Rate an ein Versandhaus auf den Auszügen schwärzen? Natürlich nur die Namen, nicht die Beträge.

Es geht nur um die Geldeingänge, der Rest hat niemanden zu interessieren, den kannst Du schwärzen.

kann ich das Sozialamt verklagen auf Zahlung

Mein Bekannter bekam bisher Grundsicherung wegen Erwerbsminderung, 100 % Schwerbehindert. Dann hat er geerbt und sein Erbe, über 90.000 Euro, innerhalb von 2 Jahren ausgegeben. Hat sich beim Grundsicherungsamt abgemeldet und alles selbst finanziert. Er dachte, ich lebe doch nicht mehr lange und hat das Geld ausgegeben. Jetzt ist es seit Februar 2014 aufgebraucht. Das Amt für Grundsicherung zahlt aber nicht. Er hat schon überall Geld geliehen und einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Jetzt soll er Sozialhilfe bekommen. Es waren zwei Herren vom Sozialamt vor Ort und haben die Bedürftigkeit festgestellt und für November gezahlt. Der Anwalt hat einen Eilantrag eingereicht bei Gericht. Alle Kontoauszüge sind ab Erbeingang vorgelegt worden, angeblich sind da Ungereimtheiten und der Eilantrag wurde abgelehnt. Das Sozialamt hat aber aufgrund der BEdürftigkeit gezahlt für einen Monat. Im Dezember hat der Rechtsanwalt wieder einen Antrag auf Zahlung gestellt nur kommt kein Geld. Soll das jetzt jeden Monat so weitergehen. So kann doch nicht mit einem Schwerkranken, viermal Krebs, drei Herzinfarkte und zwei Schlaganfälle, verfahren werden. Jeden Monat bangen, wovon soll die Miete und die Krankenkasse bezahlt werden. Kann das Sozialamt oder die Mitarbeiter persönlich verklagt werden und zwar Strafrechtlich, so kann mit Menschen nicht umgegangen werden. Die Mitarbeiter stört das Alles nicht, nur der betroffene wird dadurch unmenschlich belastet. Über eine Anwort freue ich mich und wünsche Allen eine frohe Vorweihnachtszeit.

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