Wie vorgehen bei Grundstücksverkauf an einen Investor?

4 Antworten

der Investor wird bereits im Vorfeld prüfen, was das Grundstück maximal Wert ist. Da Sie ein wohnwirtschaftlich genutztes Grundstück anbieten, hat es einen höheren Wert, wenn es weiter wohnlich genutzt werden kann, als wie wenn man das Haus abreißen muss, um es dann als Parkplatz zu planieren. Der Preis, den der Investor bereit ist zu zahlen, dürfte also deutlich unter Ihrer Kaufpreisvorstellung liegen, da sich die Nutzungsart ändert. Die andere Frage ist, ob Sie Ihr Grundstück alternativ losbekommen. In solchen Fällen empfehle ich gern die Immobilienabteilung einer Bank des Vertrauens. Die berechnen den marktgerechten Preis und kennen in der Regel auch passende Investoren.

Keine Bank!

Das läuft nur über einen vereidigten Sachverständigen aus dem Gutachterausschuss der Kommune. Nur diese Gutachten sind zuverlässig.

NEIN. Die Investoren lassen es sogar genau prüfen. Ist es für den Investor interessant, wenn das Grundstück zu teuer angeboten wird? Auch ein Bauvorhaben wie dieses muss sich rechnen lassen.

Einfacher Tipp ohne sich an einen Makler oder eine "Bank" ihres Vertrauens zu binden (die wollen auch nur Geld verdienen), rufen Sie mal beim Katasteramt in ihrer Region an und fragen Sie nach dem qm-Preis ihres Grundstücks (die Fragen nach Adresse oder Flurstück). Im übrigen macht ein regionaler Makler oder ne Bank (die indem Fall auch nichts anderes macht als zu makeln); auch Gutachter machen haargenau dasselbe, um den Preis für ein Grundstück zu ermitteln (für Bewertungen).

Viel Erfolg

MfG

Schlecht verhandelt!

Ohne Parkfläche bekommt der Investor keine Baugenehmigung. Daher ist das bisherige Grundstück eigentlich wertlos. Ihr Grundstück ist daher eine echte Goldgrube. Sie werden es nach den üblichen Marktpreisen für Bauland und für Gewerbebetrieb verkaufen können. Richtig verhandeln ist angesagt. Keinesfalls irgendwie als billige Parkfläche darstellen lassen! (ich fass es nicht!)

Man unterscheidet beim Verkauf immer zwischen bestimmten Werten, die ein Grundstück haben kann. Natürlich kann man brav zu den Ämtern gehen, das bringt gar nichts.

Gutachterauschuss sagt nur etwas über die vergangenen Verkäufe aus, unklarsten bestimmte Werte außen vor.

Banken berechnen ganz anders, interessanter weise sind deren Grundstücke und Immobilien, die sie anbieten, immer mehr Wert.

Man kann diese o.g. Durchscnittswerte nehmen, und dann kommt, und das ist ausschlaggebend, der Marktwert hinzu (oder er verringert sich sogar).

Investoren haben oft feste Kalkulationsgrößen. Die Käufen nicht um jeden Preis, weil sich sonst ihr Profit verringert. Dann stimmt die Kalkulation nicht mehr, und sie lassen es. Manchmal kommen sie sogar wieder.

Vorgehensweise: Immer zeigen, dass Du nicht verkaufen musst und lass Dir ein Angebot unterbreiten. Das Angebot nimmst Du als Basis, mehr zu fordern - damit rechnen die.

Mit etwas Fingerspitzengefühl bekommst Du so raus, wieviel die bereit sind zu zahlen. Wenn der Preis gut ist, und Du willst es los werden - Deine Entscheidung. Oder warten, und einen besseren Preis abwarten. Aber auch nicht überreizen.

Jetzt weißt Du ja, was man mit dem Grundstück machen will und uninteressant scheint es nicht zu sein.

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