Wer muss in der WG-Küche was wegräumen?

5 Antworten

Mein definitiv LETZTES WG-Küchenerlebnis: ein Joghurtbecher mit lose aufgelegtem Aludeckel. Der Becher war mit einer gelblichen Flüssigkeit gefüllt, und wurde von einem Mitbewohner am späteren Vormittag zum Arztbesuch mitgenommen. Und nun könnt ihr alle mal raten, WOHER diese Flüssigkeit stammte... NIE wieder Wohngemeinschaft!!!


wichtig in einer wg ist immer, dass sich alle Mitbewohner über die Aufgaben einig sind. da müsst ihr euch hinsetzen und darüber diskutieren. vielleicht sogar in regelmäßigen abständen. wir benutzen http://roomiepla.net als putzplan. mit meinen mitbewohnern läuft das einwandfrei und es ist - fast - immer sauber in der Küche.

Das ist ne Frage der Vereinbarungen. Es wird immer die geben, die mehr (oder alles) machen und die, die sich auf Kosten der anderen ausruhen (nach dem Motto "Wenns dich stört, dann machs doch weg. Mich störts nicht.").

Ja mich stört es auch nicht. Meinetwegen können die in ihrem Mist versiffen. So lange ich damit nichts zu tun habe. Aber ich räum denen ihre scheiße nicht weg!

ist doch klar: jeder, der frisch von mami kommt, erwartet, dass in einer wg alle anderen seine mami ersetzen, also müssen alle anderen seinen dreck wegmachen. das funktioniert natürlich nur, wenn alle die anderen in der wg schon richtig erwachsen sind. wenn sie das nicht sind, dann mußt du dir eine andere wg suchen, mit richtigen erwachsenen, die machen dann richtig gern deinen dreck weg. oder wie, oder was?

Blonde Leute immer die Tassen, es sei denn, es gibt Leute über 1,85m, ausser die haben rote Haare und blaue Augen. Brünette müssen die Teller sauberlecken und Leute mit Fussgeruch wischen die Küche. Hat niemand Fussgeruch, wird in alphabetischer Reihenfolge vorgegangen. Mal im Ernst: das müsst Ihr schon untereinander ausmachen. Und wenn das halt nicht klappt, kannst du dir entweder eine neue WG suchen oder die Küche einfach mal versiffen lassen...aber im Grunde hast du Recht: wer Dreck macht hat auch hinter sich aufzuräumen. Gehört einfach zum Guten Ton dazu!

genau !

Freche Forderung! Wie viel kann sie für eine gebrauchte Küche verlangen?

Hallo,

ich bin derzeit auf Wohnungssuche und habe ein Angebot einer Genossenschaft bekommen. Alles schön und gut, die Wohnung gefällt mir vom Schnitt und Miete super gut. Die Vormieterin hatte die Wohnung im Rohbau angemietet. Sie rechnete mir vor, dass sie insgesamt 4000€ für Einbauküche und Laminat von mir haben möchte. Was mir deutlich zu viel ist, da ich Studentin bin. Ich sagte, dass ich es mir überlegen muss..

Am nächsten Tag hat die aktuelle Mieterin bei der Genossenschaft angerufen und dort voll den Aufstand gemacht und behauptet, dass ich alles rausreißen wolle, was ich so ja nie gesagt habe. Man muss sich nur auf einen fairen Preis einigen. Jetzt hat die Mietergenossenschaft mir gesagt, dass ich um die Wohnung zu bekommen, die Küche und den Boden der Vormieterin übernehmen MUSS. (Was so eigentlich auch nicht rechtens ist denke ich...)

Nun hat sie mir gestern nochmal konkrete Preise geschickt:

Ihre Küche hat neu 3550€ gekostet und ist 2 Jahre alt und wurde nach Maß eingebaut. (Herd, Geschirrspüler und ein paar Schränke. (Sie hat also quasi von mir wieder ihren Neupreis der Küche verlangt).

Nun hat sie mir heute geschrieben, sie möchte 2500€ für die Küche haben.

Für das Laminat (was mir nicht gefällt) möchte sie 400€ haben (ca. 30 qm Boden). (Ich hätte selber für neues Laminat nur 280€ Materialkosten)

Das sind doch utopische Preise oder irre ich mich da? Werde morgen zur Genossenschaft gehen und denen von ihren Vorstellungen berichten. Bräuchte noch ein paar außenstehende Meinungen dazu..

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Unsere neue Mitbewohnerin sagt, sie müsse nicht putzen. Was können wir tun?

Wir sind eine 5-er-WG (zwei Mütter mit Kindern 1 J. und 16 J. sowie ein Mann). Die Mutter mit Baby ist die Neue, ich bin die Hauptmieterin und Mutter des 16-jährigen. Unser weiterer Mitbewohner, mein Sohn und ich möchten, dass die Wohnung weiterhin so saubergehalten wird wie bisher. Wir putzen die gemeinsam genutzten Räume im wöchentlich Wechsel. Unsere Neue sagt, sie muss nicht putzen, nur wenn, wie und wann sie will, es gäbe Wichtigeres. Sie schrie während meiner Abwesenheit unseren Mitbewohner und meinen Sohn an, nachdem die beiden sie unabhängig voneinander an ihrem (innerhalb ihrer Putzwoche von ihr selbst ausgewähten) Wochentag am Spätnachmittag an ihren fälligen Putzdienst erinnert hatten. Die beiden Jungs riefen mich dann total geplättet an, da die Mitbewohnerin gegen Türen schlug und die von mir bereitgestellten Putzutensilien duch die Gegend schmiss. Als ich abends nach Hause kam, wischte siedie Fußböden nur an frei zugänglichen Stellen (also um die Abtreter herum, um die Klobürste herum, um Esstich und Stühle herum, nur "runde Ecken" und ohne vorher zu fegen oder Staub zu wischen oder die Küchenarbeitsflächen zu putzen. so war sie dann nach einer halben Stunde mit der Arbeit für die wir anderen jeweils ca. 3 Stunden benötigen fertig. Als ich sie ansprach, dass es so nicht gehe, schrie sie mich an, sagte, sie putze so wie sie wolle und jetzt sowieso nicht mehr und es sei reine Freundlichkeit von ihr, überhaupt zu putzen, sie müsse das gar nicht. Wir hätten sie gezwungen an diesem Tag zu putzen, dabei hatte sie sich ihn ja selbst ausgewählt. Heute (3 Tage später und somit bereits in meiner Putzwoche) hat unser Prinzesschen dann mal geruht, wenigstens noch im Flur Staub zu wischen, spricht aber mit niemandem von uns mehr. Kündigen kmmt aus rechtlichen Gründen nicht so schnell infrage, da die Kündigungsfrist 6 Monate beträgt. Was können wir tun, wenn wir uns weder ihrem Sauberkeitsstandart anpassen, noch für sie und ihre Tochter mitarbeiten möchten? Ich hatte ihr auch vorgeschlagen, eine Reinigungskraft zu bestellen, wenn sie die Arbeit nicht selbst erledigen möchte, worauf sie entgegnete, könnte ich ja auf meine Kosten machen. Wenn sie Babynahrung verschüttet, tritt sie in den Schmadder auch noch rein und verteilt ihn so in der ganzen Wohnung, ist ihr einfach egal - uns 3 anderen aber nicht! Was können wir tun???

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