Welche Reifen müssen drauf sein, wenn man beim Händler sein Auto in Zahlung gibt?

5 Antworten

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Also hier kommt es jetzt auf die Reihenfolge an, weil es darum geht, wann welcher Vertrag geschlossen wurde, auch mündliche!

Frage 1: Hast du 2 separate Verträge über den Kauf des neuen und den Verkauf des alten Wagens oder steht der alte als Inzahlungnahme mit im neuen Kaufvertrag?

Frage 2: Hatte der Wagen als er durch den Händler bewertet wurde bereits Winterreifen drauf?

Frage 3: Hat der Händler vor Vertragsunterzeichnung darauf bestanden, dass du die Sommerreifen nachlieferst oder erst danach?

Fakt ist:

Hat der Händler vor der Vertragsunterzeichnung auf die Winterreifen bestanden, wären sie Vertragsbestandteil. Dann hätte er dieses aber sicher auch im Vertrag festgehalten.

Ist dem Händler dagegen erst einige Tage später aufgefallen, dass der Wagen Winterreifen hat, ist das sein Problem. Er hat dann keinen Anspruch auf Nachlieferung.

Grund: Er hat das Fahrzeug als Fachmann in dem Zustand bewertet, in dem du das Fahrzeug vorgestellt hast. Aufgrund seiner Bewertung hat er einen Ankaufspreis ermittelt.

Wenn er durch Fahrlässigkeit bei seiner Bewertung einen schlechteren Wiederverkaufswert, z.B. durch Winterreifen erzielt, kann er dich nicht dafür verantwortlich oder haftbar machen.

Wichtig bei der Sache ist nun: Wann hat der Händler sich bei dir gemeldet und die Sommerreifen verlangt.

Die Aussage: Üblich ist, dass Fahrzeuge mit Sommerreifen an den Händler verkauft werden ist auch Quatsch.

Richtig ist: Fahrzeuge mit Sommerreifen lassen sich besser verkaufen, also er erzielt einen höheren Gewinn beim Wiederverkauf.

Aber für die Kalkulation seiner Gewinne bist du nicht zuständig.

Falls du noch Fragen hast, kannst du dich gerne noch einmal bei mir melden.

Der Wagen braucht m.M.n. vier Reifen, dabei ist es egal, welche Sorte drauf ist. Könnten ja auch Ganzjahresreifen sein. Ich würde mich da auf gar nichts einlassen. Und von üblich kann gar nicht die Rede sein, denn derzeit ist in Deutschland Winter und da müssen Autos mit angepasster Bereifung fahren. Er kann den Wagen also im Januar eh nicht mit Sommerreifen verkaufen so ohne weiteres, bzw. hat dann vielleicht das Problem, den Wagen nicht loszuwerden.

Wichtig ist welche Reifen bei der Bewertung durch den Händler aufgezogen waren. Waren es die Sommerreifen, dann musst du sie ihm auch geben. Waren es die Winterreifen dann können die Sommerreifen in deinem Besitz bleiben, denn sie wurden nicht mit verkauft. "Üblich ist", dass ein Auto 4 Reifen aufgezogen hat wenn es denn an- oder verkauft wird.

Ha ha, Bei mir hat man genau das gegen-teil behauptet, als ich im Winter meinen Wagen mit Sommerreifen Verkaufen wollte. "Die Reifem Müssen der Jahreszeit angepasst sein" War aber ne ältere Karre. Haben uns dann so geeinigt.Bin auf die anderen Antworten gespannt.

Da will dich jemand über den Tisch ziehen. Du hast das Auto verkauft wie gesehen, d. h. mit Winterreifen. Natürlich ist es nicht üblich, die Sommerreifen aufzuziehen. Was würde es auch für einen Sinn machen, bei -20 Grad und 3 m Schnee extra für den Autoverkauf die Sommerreifen aufziehen zu lassen? Kostet im Zweifel mehr als die Mühle noch wert ist.

Im Übrigen habe ich ein gebrauchtes Auto mit Winterreifen in einem Autohaus gekauft. Das kann also kein Standard sein.

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