Weite Arbeitswege als Grund für Wechsel in Bewerbung angeben oder nicht?

5 Antworten

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Du hast die Frage selbst beanwortet. Versetze dich in die Lage deines neuen Arbeitgebers: Wenn deine einzige Motivation der kürzere Arbeitsweg ist, wird ihn das nicht überzeugen. Du bewirbst dich doch mit deinen Fähigheiten und Erfahrungen bei der neuen Firma, weil diese dort gebraucht werden. Ich würde allenfalls im Vorstellungsgespräch erwähnen, dass dir neben den anderen Vorzügen der neuen Firma auch die kurze/kürzere Anfahrt gefällt.

Kannst ja beides gut formuliert in die Bewerbung einbauen. Aber 3 Std. sind schon ein Grund und ein besserer Grund, als würdest du kündigen, weil dir die Firma nicht gefällt.

Hallo, also ich sehe das nicht ganz so streng:

Einerseits sollte natürlich das Interesse am neuen Arbeitgeber, seinem Branchenumfeld usw. jedenfalls gegeben sein, sonst wirst du dort ohnedies nicht auf Dauer glücklich. Andererseits kann man mit als Grund für den Wechsel auch so ehrlich sein, und die 3 Std. täglich angeben - ich würde das aber erst im Gespräch erwähnen, nicht im Anschreiben. Schlecht kommt es natürlich, wenn der Job beim neuen Arbeitgeber "nur" 2 Std. tägliche Fahrzeit bedeuten würde, weil dann kann er sich ausrechnen, dass ein Dienstverhältnis nicht lange Bestand hätte.

Alles Gute! Mike

naja im schreiben könntest das schon angeben werden eh im vorstellungsgespräch fragen da kannst das ja immer noch sagen wenn dus nu doch nicht reinschreiben willst :)

Da die Herausforderungen in Ihrem Betrieb dieselben sind wie bei meinem jetzigen AG, aber mein Arbeitsweg sich erheblich verkürzen würde, habe ich mich entschlossen, mich bei ihnen um eine Anstellung als XXXX zu bewerben. Ich würde mich gerne mit einem persönlichen Gespräch bei ihnen vorstellen und freue mich auf eine Nachricht von Ihnen.

So oder ähnlich würde ich es formulieren.

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