Wasserkosten umlegen?

5 Antworten

Du musst natürlich Kalt- und Warmwasser zusammenzählen. Das ergibt die Menge jeder einzelnen Wohneinheit.

Abwasser wird nicht separat gezählt. Das entspricht in der Regel dem gezählten Frischwasser (Hauptwasser).

Der Unterschied beträgt also rund 20 m³, die lt. Hauptwasserzähler verbraucht wurden, aber nicht in den einzelnen Wohnungen ankamen.

Mögliche Ursachen:

Zeitlicher Abstand zwischen den Ablesungen von Hauptwasserzähler und Wohnungswasserzähler

Zapfstellen außerhalb der Wohnungen, z. B. Gartenwasser. Wenn eine Familie im Sommer fleißig Planschbecken damit befüllt oder im heissen Sommer fleißig Blumen und Garten gegossen wurde, kommt schon was zusammen. Reinigungsarbeiten am Grundstück, z. B. Pflasterflächen oder Autowäsche (verboten!), könnte auch noch ein Grund sein.

Waschmaschinen im Keller, wenn diese keine eigenen Zähler haben.

Leck in der Leitung, das aber bei 20 m³ schon auffallen würde.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

.... vielleicht auch nur nicht erfasst wurden, aber doch angekommen sind.

Minol spricht von Schlupfmenge bis zu 30%.

War sehr hilfreich, danke. Habe den falschen Button gedrückt. Wie kann ich das „ nicht hilfreich“ denn löschen?

@Simba61

Kein Problem. Vielleicht zeichnest Du die Antwort einfach als "Hilfreichste Antwort" aus. Würde mich freuen.

Muss ich überhaupt kalt und Warmwasser zusammenzählen

Ja, das zusammen ergibt den Gesamt-Kaltwasserverbrauch.

wenn ich kalt und Warmwasser aller zwischenzähler zusammenrechne, komme ich auf eine niedrigere Zahl, 84,7m3.

Gibt es vielleicht noch einen Zähler für Gartenwasser oder einen nur für die Waschküche?

Ist die Differenz zwischen der Summe der Wohnungswasserzähler zum Hauptwasserzähler größer als 20% (das sind hier 0,1 m³, immer hin), gehen die Kosten des gemessenen Mehrverbrauches zu Lasten des Vermieters und dürfen nicht auf die Mieter umgelegt werden.

Die Wohnungszähler messen im Gegensatz zum Hauptwasserzähler nicht genau, es sind Differenzen in der Regel möglich und zulässig und auf die Mieter aufteilbar. Mehr als 20% sind diesbezüglich aber nicht nachvollziehbar, es muss irgendwo eine Leckage vorhanden sein. Und dafür haben nicht die Mieter aufzukommen.

.... es müssen aber dafür alle vier Ablesewerte zur gleichen Minute abgelesen worden sein, das kann ich aus der Frage niucht ersehen.

Zudem spricht MINOL von einer Schlupfmenge von bis zu 30%

@schleudermaxe

Das geltende Recht spricht von 20% als Obergrenze ...

@albatros

... bei uns nicht, wenn ich das plausibel belege, siehe auch Minol:

Zitat:

In diesem Zusammenhang muss aber auch das Urteil des Landgerichts

Braunschweig erwähnt werden, das 1998 unverständlicherweise

nur eine Messdifferenz von maximal 20 % zuließ. Hier hatte der Vermieter

die Fehlmenge dann vollständig selbst zu bezahlen. Die Verbände

der Wasserversorgungswirtschaft und Wasserzählerhersteller

laufen gegen dieses Urteil Sturm, was aber erfahrungsgemäß nicht die

publizistische Wirkung hat, wie das spektakuläre und fachlich nicht

haltbare Urteil.

... aber Du kannst kein Eigentümer sein, bei so einem Unwissen!

Wer sollte Dir Abwasser und Warmwasser schenken müssen?

Hast Du die Schlupfmenge berücksicht und die ggf. unterschiedlichen Ablesezeiten?

Zudem, Wasser ist ein Durchlaufposten bei einer WEG, es sind nicht deren Kosten und Lasten.

Durch Beschluss werden die Wasserkosten verteilt, Rechnung der Wasserwerke, geteilt durch die erfassten Ablesewerte.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Sind das auch wirklich alle Zähler? Oder gibt es noch eine Wasserabnahmestelle?

Wie Waschmaschinen im Keller und Außenwasserzugänge für den Garten, Heizung.

Das Abwasser ergibt sich aus dem Verbrauch des Hauptwasserzählers, davon kann zum Beispiel Wasser was im Garten genutzt wird oder nach einem Wasserschaden abgezogen werden.

davon kann zum Beispiel Wasser was im Garten genutzt wird oder nach einem Wasserschaden abgezogen werden.

Das hängt von der örtlichen Satzung der kommunalen Wasserversorgung ab.

Warmwasserkosten enthalten keine Wasserkosten?

Hallo,

wir haben eine Forderung zur Nebenkostennachzahlung von unserem ehemaligen Vermieter erhalten, welche für uns etwas seltsam erscheint.

Zunächst ein paar Angaben:


Warmwasserverbrauch nach Zähler: 64,293 m³

Kaltwasserverbrauch nach Zähler: 86,046 m³


Nun ist in der Abrechnung des Abrechnungsunternehmens folgendes abgerechnet:


Heizkosten:

30% Grundkosten = ... = 58,66 EUR

70% Verbrauchskosten = ...= 326,53 EUR

Warmwasserkosten:

30% Grundkosten = ... = 46,09 EUR

70% Verbrauchskosten = ... = 5,620180 x 64,293m³ = 361,34 EUR

Ihre Heiz- und Warmwasserkosten = 792,62 EUR


Soweit ist das auch verständlich und sieht korrekt aus. Was uns irritiert ist der nächste Punkt:


Kaltwasser-Kosten

100% Verbrauchskosten = ... = 4,506610 x 150,339m³ = 677,52 EUR

Ihre Gesamtkosten = 1.470,14 EUR


Hier werden nun statt die vom Zähler stammenden 86,046 m³ die Summe über Warmwasser- und Kaltwasserverbrauch von 150,339 m³ abgerechnet, dabei gibt es zuvor schon einen Punkt Warmwasserkosten.

Die eigentlichen Fragen:

Ist es richtig, dass in den "Warmwasserkosten" das Wasser selbst nicht enthalten ist, und somit nochmal Kosten für das erwärmte Wasser zum Kaltwasser hinzuaddiert werden? Müsste das ganze dann nicht als "Wasserkosten" verbucht werden? Kann es sein, dass unser Vermieter dem Abrechnungsunternehmen falsche Kaltwasserwerte gemeldet hat um die Abrechnung zu verfälschen?

Dazu sei noch gesagt, dass wir dort nur insgesamt 9 Monate von April bis Dezember gewohnt haben (also über den Sommer) und bereits Nebenkostenabschlagszahlungen in Höhe von 200€ pro Monat (also insgesamt 1800€) geleistet haben, weswegen uns die hohe Nachzahlungsforderung etwas seltsam vorkommt (insgesamt 782,35€).

Für eine Antwort von einer Sachverständigen Person wären wir überaus dankbar!

Viele Grüße

Leoquent

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Nebenkostenabrechnung: doppelter Wasserverbrauch

Gestern war es mal wieder soweit, die Nebenkostenabrechnung lag im Briefkasten. Ganz gespannt machten wir sie auch sofort auf ( sie stimmte letztes Jahr schon nicht, da wir mehr Nebenkosten bezahlt hatten als sie berechnet hatten, auf die neue Abrechnung von 2009 durften wir dann bis August 2011 warten, ergebnis 33,36 € statt 333,36€ Nachzahlung ) Wir standen unter Schock: 483,76€ Nachzahlung. Wir sind ein 2 Personenhaushalt, zahlen 130€ Nebenkosten auf 67m² 2 Zimmer. Nach Durchsicht und Vergleich fiel auf: Wir sollen allein für Heiz- und Wasserkosten 1021,02€ Zahlen, das sind 449,07€ mehr als 2009. Wir kamen auch relativ schnell drauf warum: wir hätten 7,32m³ Warmwasser ( was ja ok ist ) und 129,53m³ Kaltwasser verbraucht. WO HÄTTEN WIR DAS WASSER HINKIPPEN SOLLEN??? Durchschnitt der letzten Jahre 40-70m³. Wir haben die gleichen Geräte wie auch schon 2009, bei uns wurde nichts repariert etc. Leider scheint der Zählerstand zu stimmen, denn seit dem angegebenen haben wir in diesem Jahr (also 2011) 60m³ verbraucht. Kann dort was gedreht werden??? Weil man z.B. den Hausanschluss noch mitdrauf dreht. Der Hausanschluss ist einer im Keller und in unserem Garten frei zugänglich. Haben es aber schon versucht es läuft nich direkt auf unseren Zähler wenn man draußen aufdreht. ( Will ja niemandem was unterstellen, aber ich hab auch niemandem auf die Finger geschaut, denn auch bei mir als Einzelperson hat ja immer alles gepasst, Gutmensch und so (-; ) Die Gesamtkosten für Wasser und Heizung im Vergleich zum Vorjahr für alle ( 2x 6 Parteien Haus ) sind allerdings um 891,41€ gesunken. Auch ohne diese enormen Wasserkosten müssten wir 61,38€ nachzahlen, wovon 54,89€ für Versicherungen sind. Dort werde ich mir auf alle Fälle Einsicht verschaffen, da diese für 2010 nicht mehr gesondert, sondern zusammengefasst auf der Rechnung stehen. Was kann ich nun machen, denn seien wir mal ganz ehrlich, kurz vor Weihnachten mal eben knapp 500€ locker machen??? Klar ist was auf der Seite DAS war aber def. für etwas anderes geplant. Ist es rechtens, dass uns die Hausverwaltung nun 6 Tage Zeit gibt um die Rechnung zu begleichen, also bis zum 11.11.? Achja im Vergleich mit den Nachbarn dürfen die auch einiges berappen, allerdings nicht ganz soviel. Sogar eine Einzelperson die schon 140€ Nebenkosten zahlt darf für 7 Monate knapp 90€ nachzahlen. Ich hatte damals noch in meiner eigenen Wohnung, zwar andere Stadt und nur 30m² 50€ Nebenkosten und hab im Schnitt 300€ rausbekommen. Irgendwas KANN doch da nicht stimmen. ???

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Warum läuft der Zähler für den Heizungsverbrauch, obwohl die Heizkörper aus sind?

Schönen guten Tag,

ich hätte mal eine Frage und hoffe, dass mir hier jemand behilflich sein kann.

Kurz zur Wohnungssituation:

  • 2-Familienhaus
  • Wir, 2 Personen, bewohnen das EG inkl. Keller
  • Im OG wohnen ebenfalls 2 Personen

Wir haben im Keller sämtliche Zähler sowie die Heizung. Wir haben am 03.10.15 die Heizung für den Winter eingeschaltet, über den Sommer lief sie nur im Warmwasser-Betrieb. Unsere Heizkörper sind allerdings noch alle aus, weil uns eben noch nicht kalt genug ist.

Die Zählerstände wurden zuletzt am 21.08.15 abgelesen und dann wieder am 03.10.15, als wir die Heizung eingeschaltet haben. Dabei ist uns aufgefallen, dass wir schon seit August einen Verbrauch auf dem Zähler der Heizung haben.

Folgende Zähler sind installiert:

  • Heizung oben
  • Heizung unten
  • Warmwasser oben
  • Warmwasser unten
  • Kaltwasser gesamt
  • Kaltwasser oben
  • Strom oben
  • Strom unten
  • Stromzähler für Heizung (was allerdings komplett über unseren Zähler, also "Strom unten" läuft, genauso wie das Hoflicht z. B.)

Ich habe die Vermieterin gefragt, wie es sein könnte, dass wir schon seit August (und wahrscheinlich sogar über den ganzen Sommer) einen Verbrauch auf dem Heizungszähler haben, obwohl noch alle Heizkörper aus sind. Beim Zähler "Heizung oben" hat sich allerdings seit dem Frühjahr, als wir die Heizung abgestellt hatten, bis heute gar nichts getan. Ihre Begründung war diese:

In die Heizungskosten fällt auch die Bereitung von Warmwasser, so dass die Heizung natürlich auch im Sommer läuft, um Warmwasser bereitzustellen. Ausserdem zirkuliert warmes Wasser in der Vorlaufleitung zu den Heizkörpern, auch ohne dass die Heizkörper in Betrieb sind. Und da das Raumvolumen vom EG + Keller viel größer ist, als das Raumvolumen im OG, wird dort auch ausserhalb der Heizperiode mehr Wärme abgegeben.

Ehrlich gesagt verstehe ich das trotzdem nicht.

  • Wofür ist der Warmwasser-Zähler gut, wenn das WW sowieso über die Heizung läuft?
  • Wieso haben nur wir einen Verbrauch, obwohl die im OG doch auch warmes Wasser (ver-)brauchen? Das müsste doch bei denen auch angezeigt werden auf dem Heizungszähler, wenn es bei uns so ist?
  • Was hat das mit der Wohnfläche zu tun?

Ich hoffe, ich habe alle "Fakten" soweit zusammen getragen.

Ich bedanke mich schon mal im Voraus recht herzlich und hoffe, dass ich alles soweit verständlich beschrieben habe.

Grüße vom suppenhuhn

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