Was passiert mir oder der Bank, wenn plötzlich eine große Summe auf mein normales Girokonto?

7 Antworten

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ne, dein Konto wird dann nicht gesperrt. Du kriegst eher Werbung von der Bank, was die dir für sinnvolle Anlagen empfehlen und wirst gefragt, ob vielleicht mal ein Kundenberater vorbeikommen soll.

Richtig! du wirst durch mehr Moneten für die Bank interessanter...

@NonVegetarian

danke für dein rat.

So etwas ähnliches passiert gerade bei uns/mir, aber aufgrund einer Erbschaft.Ist schon seltsam vorher hat sich Niemand seitens der Bank interessiert ;-)

Wenn du alles korrekt angibst und versteuerst gibt es keine Probleme.

@hansano

danke, so habe ich mir auch gedacht und viele machen sich verrückt Angst zu haben. Wenn man alles ehrlich angibt und versteuert ist, gibt keine Probleme damit. Steuerflut NEIN danke.

Wenn du ungewöhlich viel abhebst kann es passieren. d.h. Wenn es nicht deinem normalen Nutzerprofil entspricht. Verdacht auf KArtendiebstahl.

Die Banken sind grundsätzlich verpflichtet auffällige bzw. ungewöhnliche Buchungen ggf. zu überprüfen oder überprüfen zu lassen. Damit kann eine Meldung an die zuständigen Behörden erfolgen, sofern der Verdacht auf Geldwäsche vorliegt oder wenn die Vermutung naheliegt, daß das Geld aus illegalen Geschäften stammen könnte oder von in Deutschland verbotenen oder verdächtigen ausländischen Organisationen stammen könnte (Terrorismusabwehr).

Nach § 11 Außenwirtschaftsgesetz (AWG) bist Du verpflichtet, Zahlungseingänge aus dem Ausland über 12.500 € bei der Bundesbank zu melden (der Kontoauszug wird einen entsprechenden Hinweis enthalten).

Das gilt auch für eigene Zahlungen ins Ausland, wenn sie 12.500 € überschreiten.

Eine Kontosperrung bei hohen unklaren Zahlungseingängen erfolgt nicht - dazu sind Banken nicht berechtigt; dazu muß es erst einen entsprechenden gerichtlichen Beschluß geben.

Bei Deinem Zahlungseingang gibt es aber kein Problem, da der Überweiser als nicht verdächtig eingestuft wird...

Es verbleibt nur Deine Meldepflicht...

Gesperrt wird das nicht. Es ist nur so, dass bei Überweisungen ab einer gewissen Höhe (die mir leider nicht bekannt ist) eine Überprüfung stattfindet woher das Geld kommt und wohin es geht. Normalerweise bekommt kein Bankangestellter eine Überweisung wirklich zu Gesicht. Das geht alles über Computer. Ab einer gewissen Menge gGeld meldet der Computer aber, dass sich das mal ein Mensch anschauen sollte. Da gibt es verschiedene Gesetze, die da greifen. Zum einen das Gesetz zur Geldwäsche und wenn das Geld aus Amerika kommt, dann sicher auch diverse Antiterrorgesetze. Durch diese Überprüfung verzögert sich die Überweisung natürlich, aber eine Sperre erfolgt erst, wenn der konkrete Verdacht besteht, dass die Überweisung "dunklen Zwecken" dient.

Eine Kontosperre erfolgt erst - wegen Überprüfung wenn Sie plötzlich mit BARGELD in die Bank kämen und dieses Geld auf das Konto einzahlen wollen.. ist ja verständlich - wir wissen ja nicht WOHER Sie Ihr Geld haben -könnte ja gestohlen sein oder sonst was! - Aber

@Devisen

Ich habe ja gesagt, dass keine Sperre erfolgt, sondern nur eine Überprüfung. Diese Überprüfung ist aber unabhängig davon, ob das Geld bar eingezahlt wird oder ob es von einem Konto auf ein anderes überwiesen wird. Dabei spielt bis jetzt nur die Höhe des Betrages eine Rolle. Das sog. SWIFT Abkommen mit den USA sieht die Weitergabe an und Überprüfung durch den US Geheimdienst bei Überweisungen ab 10.000 US$ vor.

@Panazee

danke für info.

Dann meldet die Bank dies den Behörden. Dazu ist sie nach dem Geldwäschegesetz verpflichtet.

Das Konto wird nicht gesperrt.

Wer mit solchen Beträgen jongliert, sollte das eigentlich wissen.

Ohje, da wird mir diese Uralt-Frage als neu angeboten. Tolle Software bei GF. :-)

ich glaube es muss nur ein nachweis existieren woher das geld stammt..hat glaub ich etwas mit dem geldwäschegesetz zu tun.ab 10.000euro besteht glaub ich eine nachweispflicht.bin aber nicht 100prozent sicher..:-)..frag lieber mal bei der bank nach

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