Vorladung als Zeuge während eine Abiturprüfung geschrieben wird

5 Antworten

Erkundige Dich beim zuständigen Gericht, Du mußt Dich sowieso dort melden und für den Termin eine begründete Entschuldigung vorlegen. Dann kann der Richter überlegen, ob Deine Anwesenheit nötig ist oder nicht. Unter Umständen wird die Verhandlung vertagt oder es gibt einen zusätzlichen Termin. Deine Abi-Prüfung findet wie vorgesehen statt. Ich wünsche Dir übrigens viel Erfolg!

Ich hatte einmal einen ähnlichen Fall, Uniinterner Prüfungstermin am Mittag, Gerichtstermin ca 200km entfernt 10 Uhr. Setz dich mit den zuständigen Stellen in Verbindung und erkläre den Fall sachlich. Bei einer Prüfung wird, zumindest je nach verhandelter Sache (ich weiß ja nicht wie wichtig deine Zeugenaussage ist), eine schriftliche Aussage deinerseits genügen. So war es zumindest bei mir.

Da kommen die Dir bestimmt entgegen. Auch wenn es Pflicht ist, als Zeuge bei Gericht zu erscheinen, werden die in einem solchen Fall Deine Aussage irgendwie verlegen. Könnte ja auch sein, dass Du krank bist und/oder im Krankenhaus liegst/operiert wirst. Dann könntest Du ja auch nicht erscheinen.

als zeuge ist es wichtig aufzutreten. dir können auch geldbußen oder ähnliches im nacken sitzen wenn du nciht aufkreutzt. versuch mal vorerst das mit deiner stufenleitung zu besprechen, ich denke du kannst die abi prüfung dann mit den nachschreibern schreiben. sollte es aus irgendeinem grund der fall sein das deine schule es für zwingend hält das du genau an diesem tag dort bist und zwingend NICHT nachschreiben darfst (was ich mir nciht vorstellen kann) bitte deine stufenleitung bzw den rektor sich mit dem gericht auseinander zu setzen.

Wenn Sie dies nachweisen können, beantragen Sie die Freistellung wg. dieses unaufschiebbaren und von Ihnen nicht beeinflussbaren Termins, jedes Gericht wird Sie dann entbinden, entweder wird ein neuer Verhandlungstermin angesetzt oder aber es stellt sich während der Verhandlung raus. dass man auf Sie als Zeuge letztlich verzichten kann, denn die Zeugenladungen werden immer routinemäßig und zur Vermeidung eines Revisionsgrundes ausgereicht, in der Verhandlung selbst stellt sich vielfach heraus, dass man gar nicht alle Zeugen braucht.

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