Umzug in ein anderes Bundesland mit ALG II

5 Antworten

Erst Arbeit suchen, dann umziehen.

Andernfalls wird sie nicht umziehen dürfen. Bzw. muss sie alles aus eigener Tasche bezahlen.

Sie muss sich also im alten Jobcenter die Erlaubnis holen und im neuen Jobcenter anfragen wegen Wohnungsgröße usw. Dort muss sie auch einen Neuantrag stellen.

Sollte sie die Arbeit im neuen Wohnort verlieren, bekommt sie dort ALG II.

Wenn sie die Kosten für diesen Umzug erstattet haben möchte, dann braucht sie das Einverständnis des JobCenters. Dieses verlangt einen trifftigen Grund für den Umzug, beispielsweise die Jobaufnahme am neuen Wohnort oder eine Familienzusammenführung. Ein Umzug nur mal so aus Lust und Laune wird nicht genehmigt und auch nicht bezahlt. Sollte sie das Einverständnis des JobCenters bekommen, dann muss sie sich mit dem Amt im neuen Wohnort in Verbindung setzen und erfragen, wie teuer die Wohnung sein darf und sie muss dort einen neuen Antrag stellen. Außerdem braucht sie einen Einstellungsbescheid des "alten" Amtes, denn ohne diesen nimmt das "neue" Amt keine Zahlungen auf.

Am Besten eine Arbeit an der neuen Wohnstelle suchen und mit dem Arbeitsvertrag beim Jobcenter vorsprechen.

Ansonsten kann sie in Deutschland ihren Wohnsitz frei wählen, muß aber den Umzug selbst bezahlen.

Ja sie muss sich vorher schlau machen sonst kann alles nach hinten los gehen sie muss das bei sich erst einmal mit den Jobcenter abklären und danach kann sie nach Hessen ziehen. Wenn Sie da schon eine Wohnung hat muss sie sofort zum Amt und einen eil Antrag stellen damit der schneller bearbeitet wird und sie da nicht ohne Geld steht

Sie braucht erstmal eine Erlaubnis von der ARGE, überhaupt umzuziehen. Dann muss sie vor Unterschrift des Mietvertrages beim neuen Amt fragen, ob sie überhaupt in die Wohnung ziehen darf. Das ist alles reglementiert, aber in jedem Bundesland gelten andere Sätze für Miete usw.

Ziemlich kompliziert, wenn man auf Kosten des Staates lebt...

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