Überstunden ausbezahlen lassen - Was lohnt sich mehr?

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Versuche es einfach mit einem Nettolohnrechner, z.B. folgender:

http://www.brutto-netto-rechner.info/gehalt/nettolohnrechner.php

Gebe oben dein "normales" Brutto ein (müsste dann ja deine 2.000 Euro netto) anzeigen.

Dann musst du berechnen, wie viel die Überstunden "wert" sind. Danach mache einfach eine Vergleichsrechnung. Einmal erhöhst du dein "normales" Brutto um den Wert der 30 Überstunden und einmal nur um den Wert der 10 Stunden.

Diese Werte kannst du dann vergleichen. Einfach den höheren Nettolohn der 10 Stunden mit 3 multiplizieren und den Wert der 30 Stunden gegenüberstellen.

Die andere Sache ist das mit der Steuererklärung. Egal welche Variante du wählst, weder gewinnst du etwas noch verlierst du etwas. Wir der Betrag auf einmal ausgezahlt, wirst du wahrscheinlich ein paar Euro "zuviel" Steuern bezahlen. Die bekommst du dann mit der Einkommensteuererklärung wieder raus.

Habe mal ein Brutto von 3.300 Euro genommen. Ich unterstelle mal, eine Überstunde ist brutto 19,50 Euro "wert.". 10 Überstunden also 195 Euro, 30 Überstunden 585 Euro.

Bei 3.300 Euro ergibt ein Netto von 2.018 Euro

Bei 10 Ü. Stunden Auszahlung pro Monat ergibt ein Netto von 2.110 Euro, also 92 Euro mehr. Auf 3 Monate hochgerechnet 276 Euro mehr.

Bei 30 Ü.Stunden in einem Monat ergibt ein Netto von 2.290 Euro. Also 272 Euro mehr.

Wenn ich mich also nicht verrechnet habe, ist der Effekt nicht mal 5 Euro.

Jo danke. Genau die gleiche Idee hatte ich auch gestern und kam fast auf das selbe Ergebniss.

In meinem Fall also relativ egal wie man es sich auszahlen lässt.

Das ist egal! Dein Steuersatz richtet sich nach Deinem jährlichen Einkommen, nicht nach dem monatlichen. Denn unterm Strich bleibt Dein jährliches Einkommen gleich - ob Du Dir diese Überstunden nun in einem Monat auszahlen lässt oder verteilt auf 3 Monate.

Grundsätzlich ist die Antwort richtig, aber sicher nicht hilfreich.

Unabhängig vom speziellen Fall spielt es für viele Menschen schon eine Rolle, ob sie jetzt unterjährig mehr Geld haben oder im Folgejahr eine einmalig Erstattung bekommen.

Bestes Beispiel sind ja die Werbungskosten. Lässt man diese schon bei der Lohnsteuerberechnung u.ä. berücksichtigen oder erst bei der Einkommensteuererklärung?

In der tatsächlichen "Summe" ist es ja egal. Aber vielen Leuten ist der Zeitpunkt nicht egal.

Ich weiß, er hat nach "steuerlich und mehr lohnt" gefragt, aber man sollte bedenken, dass sich viele sehr "ungenau" ausdrücken.

@Hefti15

Genau ich meinte was sich jetzt in meinem Moment mehr lohnt.

Das es in der Summe am Ende vom Jahr aufs gleiche rauskommt war mir bewusst.

Ich danke dir für deinen Kommentar

Das ist egal. In jedem Fall kannst du im nächsten Jahr eine Steuererklärung machen und zuviel gezahlte Steuer zurück bekommen.

Auf das Kalenderjahr bezogen ist das egal.

Das ist völlig egal, ich würde es mir einfach auf einem Haufen bezahlen lassen und gut ist. Bevor die Firma Insolvenz anmeldet...

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