Steuerfrage zu unregelmäßigem Gehalt?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du wirfst fast alles durcheinander, was man durcheinander werfen kann.

seit Juni einen Job angenommen. Ich arbeite als Gewerbe, also schreibe ich Rechnungen an meinen Arbeitgeber 

Das ist so, wie Du es schriebst Quatsch.

  1. Wenn Du einen Job angenommen hättest, bekämst Du Lohnabrechnungen.
  2. Wenn Du Rechnungen schreibst, bist Du selbständig tätig udn Damit Gewerbetreibender.

Damit ist es mit den Steuern ganz einfach. Nach Ablauf des Jahres machst Du eine Einkommensteuererklärung mit einer Anlage EÜR in der Du Deine Einnahmen einträgst und Deine Kosten.

Vermutlich wirst Du ja einen Gewinn unter 9.000,- Euro haben udn damit fällt auch keine Einkommensteuer und auch keine Gewerbesteuer an.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Oh ja vielen Dank! Nachdem ich das geschrieben hatte viel mir das auch auf. Also ja ich habe ein Gewerbe und erbringe dabei zurzeit eine Dienstleistung bei einem Betrieb. Unter 9.000 bleib ich auf jeden Fall.

@Luluie1

OK, dann sind Steuern kein Thema für Dich, aber die Steuererklärungen sind zumindest auf Aufforderung einzureichen.

@Luluie1

Sehr bedenklich, nach dem ABI schreibst du statt auffallen aufvalen (viel mir auf)

@Luluie1

Erbringst du diese Leistung denn nur an den einen Betrieb? Hier droht dann eine Scheinselbstständigkeit!

@bdsfvw
Ich habe in der Zeit zwischen Abi und Studium seit Juni einen Job angenommen.

Scheinselbständigkeit wird frühestens nach 6 Monaten geprüft.

 Ich arbeite als Gewerbe, also schreibe ich Rechnungen an meinen Arbeitgeber 

Das hört sich für mich so an, als würde man dich als Selbstständigen behandeln, sehe ich das richtig? Damit sollte man vorsichtig sein - es ist ein Irrglaube, dass man mit Gewerbeanmeldung und Rechnungen selbstständig ist. Entweder übt man eine Tätigkeit selbstständig aus oder abhängig beschäftigt, für die Beurteilung gibt es einige Kriterien. aussuchen kann man sich das nicht. Stellt sich bei einer Prüfung eines Rentenversicherungsträgers heraus, dass du gar nicht selbstständig warst, kann das für den Arbeitgeber teuer werden. Liegt Vorsatz vor, interessiert sich der Staatsanwalt auch noch dafür.

ich weiß nicht, welche Tätigkeit du ausübst - aber Rechnungen auf Stundenbasis, noch dazu nur 10€, sind schon mal ein erstes Indiz dafür, dass hier keine Selbstständigkeit vorliegt.

Ich beschränke mich mal auf Diene "Steuer-Frage".

Die Steuerberechnung erfolgt nach Deinem steuerpflichtigen Jahreseinkommen.

Vorausberechnen kannst Du das selbst:

https://www.brutto-netto-rechner.info/gehalt/steuerrechner.php

Der Grundfreibetrag, den jeder Steuerpflichtige hat, ist darin berücksichtigt und hat mit 450-€ nichts zu tun.

Bei abhängig Beschäftigten, in einem 450-€-Job wird i.d.R. die Steuer pauschal berechnet und haben keinen Einfluss auf die individuelle Steuerhöhe.

Hi Luluie1,

du mußt einfach unterscheiden zwischen einer geringfügigen Beschäftigung (450-Euro-Minijob) als angestellte Tätigkeit oder deinem Gewerbe als Nebenerwerb:

https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/01_450_euro_gewerbe/01_Entgeltgrenze/node.html

https://www.klicktipps.de/gewerbe.php#abgr

...hier meine Frage: Wie ist das jetzt mit den Steuern? Bis 450€ ist das soweit ich weiß steuerfrei, aber muss ich mein Gehalt jetzt gleichmäßig verteilen?

Weder - noch: ein 450-Euro-Minijob ist weder steuer- noch sozialversicherungsfrei! Nur falls dein Arbeitgeber bei einer geringfügigen Beschäftigung die 2% Pauschalsteuer für dich entrichtet, mußt du diesen Minijob nicht in deiner Einkommensteuererklärung angeben!

Da du jedoch ein Gewerbe im Nebenerwerb angemeldet hast, mußt du ab dem 1. Euro dies beim Finanzamt in deiner Ek-Steuererklärung unbedingt angeben, jedoch hast du als Single im Steuerjahr 2018 den Grundfreibetrag von aktuell 9.000€ ;-))

Gewerbe und Rechnungen an Arbeitgeber geht nicht

Du mußt erst einmal genau schildern, was Du machst.

Es sieht auf den ersten Blick aus, als wenn Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen werden - ggf. liegt auch Scheinselbständigkeit oder eine arbeitnehmerähnliche Tätigkeit vor (hast Du ein Gewerbe angemeldet?).

Sieht für mich auch sehr stark nach einer Scheinselbstständigkeit aus.

@HansImGlueck178

Bei Studenten wäre dieser Job möglicherweise nicht sozialversicherungspflichtig.

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