Spicker vor der Arbeit entdeckt und einkassiert

5 Antworten

Wenn die Lehrkraft schon vorab deutlich selbst Spickversuche unter Sanktion stellte ( also darauf hinwies ), so wirst Du damit zunächst leben müssen. Aber regulär dürfte sich noch eine Einigung auf Nachschrift vereinbaren lassen, wenn die Regeln selbst für den Fund eines Spickers VOR Prüfungsbeginn einen generellen Ausschluss von der Prüfung vorsahen. Beleg gibt es dafür nicht, aber die wirksame Möglichkeit schlichtender Argumentation mit Ziel einer Nachschrift.

Kannst ja mal Lernmethode Spicker googlen. Es heißt, dass du von einem A4 Zettel immer etwas kleiner wirst, sprich die Sachen so ca 5x aufschreibst. Solang dus nicht benutzt hast, kann sie dir nichts, wird dir zwar keiner glauben, aber das ist was anderes.

Wenn der Spickzettel in deiner Tasche ist, dann kein Problem. Ist er allerdings schon so positioniert, dass davon auszugehen ist, dass Du vorhast damit zu spicken, dann kannst Du dafür durchaus "bestraft" werden, bzw von der Arbeit ausgeschlossen werden, natürlich dann mit der entsprechenden Note.

wie hat unser Rektor früher immer gesagt: "Schon der Täuschungsversuch ist strafbar & wird daher bestraft"

Das war die klare Ansage an unserer Schule. Unabhängig, wann der Spicker entdeckt wird oder ob Dir der Spicker was gebracht hätte. Sobald Du im Klassenraum mit einem Spicker erwischt wurdest, warst Du fällig.

Wenn du bei einer Drogenkontrolle Drogen einstecken hast, kannst du auch nicht einfach sagen "Ja ich wollte die doch gar nicht nehmen".

Es ist illegal Drogen zu besitzen, aber es nicht illegal beschriebenes Papier zu besitzen.

@Affenkombat

Über was reden wir hier? Ein beschriebenes Blatt Papier oder einen Spicker? Weil laut Prüfungsverordnung wäre das Papier zulässig, ein Spicker illegal.

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