Sind selbstschließende Wohnungstüren in Mehrfamilienhäusern Vorschrift?

5 Antworten

Ich gehe aus von einem Wohngebäude Gebäudeklasse 3, oder 4, mit einem sog. "notwendigen Treppenraum". Führt die Wohnungseingangstüre direkt ins Treppenhaus, so muß sie rauchdicht und selbstschließend (in Bayern auch noch vollwandig) sein. Führt sie in einen Flur, der eine Rauchschutztüre zum Treppenhaus hat, so genügt eine dichtschließende, vollwandige Türe, ohne Türschließer. (Bayerische Bauordnung, Art.33, sowie Musterbaurodnung §35).

Konsensplan, Brandschutzplaner Ingolstadt

Wenn ich es richtig aufgefasst habe, geht es darum, wenn z. B. das Treppenhaus als Fluchtweg genutzt und auch so betitelt ist, dann müssen die Wohnungseingangstüren nicht nur rauchdicht, sondern auch selbstschließend sein. Bei uns sind 2 Mehrfamilienhäuser unterirdisch mit der Tiefgarage verbunden, der Fluchtweg aus der Tiefgarage geht in unser Haus/Treppenhaus. Wir bekommen jetzt alle diesen automatischen Selbstschließer an die Wohnungstüre, die vom anderen Haus nicht, die haben ja auch nicht den Fluchtweg.

Vollwandig und dichtschließend ist richtig. Kenn ich auch nur so. Selbstschließend nur, wenn Gefahr besteht, dass durch offenstehende Türen die Brandabschnitte und Fluchtwege beeinträchtigt sind. Und wer lässt schon dauerhaft die Wohnungstüre offen stehen? Es könnten aber erhöhte Auflagen nach einem Brandschutzgutachten erforderlich sein bei besonderer Nutzung oder bei besonderer Brandgefahr. Kann mir aber nicht vorstellen, dass dann ein Türschließer für Wohnungstüren was bringt. Bitmap hat recht, aber lasst Euch ein evtl. Brandschutzgutachten zeigen. Die Brandschutzverordnung sieht das auch meines Wissens nach nicht vor.

DH & Ko.!

das regelt die jeweilige landesbauordnung...

und dort ist z.b. in der BayBO art. 33 notwendige treppenräume unter punkt (6) 3. gefordert: öffmnung müssen mindestens "vollwandig, dicht und selbstschließend " sein...

also eindeutig selbstschließend !!!

mfg 3franken

Ich wohne bei einer größeren Wohnungsbaugesellschaft zur Miete. Bei uns wurden vor nicht allzu langer Zeit neue Wohnungstüren eingebaut. Und die sind nicht selbstschließend. Wenn es so ein Gesetz gäbe, hätten die es bestimmt berücksichtigt. Unsere Haustür ist allerdings selbstschließend. Und ich kenne niemanden, der eine selbstschließende Wohnungstür hat!

Eine Selbstschließende Haustür wird aber nicht aus Brandschutzgründen angebracht sondern um ungebetenen Gästen den Zutritt zu erschweren.

Grundreinigung Treppenhaus,Anspruch auf Schadenersatz?

Meine Hausverwaltung hat vor einigen Tagen per Aushang im Eingang angekündigt, daß die Firma NN damit beauftragt wurde, eine Grundreinigung des Treppenhauses durchzuführen, und zwar am 09. und 10.07.2014.

Die Bewohner des Hauses wurden gebeten, Fussmatten an diesen Tagen nicht vor den Wohnungstüren liegen zu lassen, sondern in der Wohnung aufzubewahren.

Alles ok, habe die Fussmatte vor der Wohnungstür entfernt und mich gefreut, daß endlich mal eine Grundreinigung erfolgt.

Am 09.07. verlasse ich meine Wohnung gegen 11h und sehe, dass das Treppenhaus richtig glänzt.

Bereits nach der 8. Stufe rutsche ich aus und lege mich "richtig schön auf den Allerwertesten".

Mein Anzug muß in die Reinigung und mir tun immer noch diverse Knochen weh.

Was ist passiert?

Die Fa. NN hat das Treppenhaus mit Bohnerwachs behandelt.

Als ich den Hauseingang erreicht hatte, fand ich an der Hauseingangstür ein Hinweisschild "Vorsicht, frisch gebohnert! Es besteht Rutschgefahr."

Das ist bestimmt hilfreich für Menschen, die das Haus betreten. Aber was ist mit den Menschen, die sich bereits im Haus befinden und einfach dieses einfach nur verlassen wollen?

Hätte nicht auf allen Etagen ein Hinweis auf die Rutschgefahr angebracht werden müssen, so daß die Bewohner sich darauf hätten einstellen können?

Wer ersetzt mir nun meine Kosten für die Reinigung der Kleidung und eventuelle körperliche Schäden?

Ach ja, ich werde nachher zum Arzt gehen, falls die Schmerzen nicht nachlassen.

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