Schüler [volljährig] mit 400€ job. Muss ich mir gefallen lassen dass ich "Kostgeld" abgeben soll?

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Ab dem 18. Geburtstag des Kindes sind grundsätzlich beide Eltern barunterhaltspflichtig. Das gilt auch für denjenigen Elternteil, bei dem das Kind wohnt. Die Unterhaltspflicht eines Elternteils kann deshalb nur berechnet werden, wenn das Einkommen beider Eltern bekannt ist. Ein volljähriges Kind hat keinen Anspruch mehr auf Naturalunterhalt (Betreuung), sondern nur noch auf Barunterhalt (Geld). Gegenüber volljährigen Kindern sind beide Eltern barunterhaltspflichtig, und zwar auch derjenige Elternteil, bei dem das Kind lebt. Für den Barunterhalt eines volljährigen Kindes haften beide Elternteile. Das heisst, mit Eintritt der Volljährigkeit haben grundsätzlich beide Eltern Unterhalt in Geld zu zahlen. Das gilt auch für denjenigen Elternteil, bei dem das Kind lebt. Dieser Elternteil kann dem nicht entgegenhalten, er leiste (weiterhin) Naturalunterhalt. Der Naturalunterhalt kann aber mit dem Barunterhalt verrechnet werden. Wohnt das Kind z.B. noch bei der Mutter und müsste die Mutter nach der weiter unten dargestellten Berechnungsmethode 200,- EURO zahlen, und haben die Leistungen der Mutter wie z.B. Wohnungsgewährung und Verpflegung bereits einen Gegenwert von z.B. 120,- EURO, so schuldet die Mutter nur noch 80,- EURO Barunterhalt ("Taschengeld") Das Kindergeld ist auf den Unterhaltsbedarf des Kindes in voller Höhe anzurechnen. In Höhe des Kindergelds verringert sich also der Unterhaltsbedarf.

Quelle http://www.scheidung-online.de/ku_wer.htm

Wenn Deine Mutter also z.B. nur über ein kleines Einkommen verfügt, würde sie nicht viel für Dich zahlen müssen. Von diesem Geld (zusammen mit Kindergeld und Deinem Verdienst) müßtest Du über die Runden kommen, sprich anteilig Miete (Du nutzt auch Küche , Bad, Wohnzimmer und Dein Zimmer, Strom, Wasser, Abwasser, Telefon, Internet, Hausratversicherung, Heizung-dann mußt Du noch einkaufen usw.

Dein Einkommen wird bei Unterhaltsforderungen gegen Deine Eltern angerechnet! Und vergiss nicht,dass Deine Eltern für Dich aufgekommen sind bevor Du Geld verdient hast.

wenn du schon schulsachen, kleidung etc. selbst bezahlst, würde ich an deiner stelle kein kostgeld geben. immerhin ist der nebenjob keine pflicht, und was hast du davon,w enn du ein viertel daheim abdrücken musst? ich würde aber dann daheim wirklich nur noch die "regelversorgung" in anspruch nehmen und alles andere, also kleidung, busticket, vergnügen etc. selbst finanz8ieren. und natürlich im haushalt helfen.

Ohne das Verhältnis zwischen dir und deinen Eltern/deiner Mutter näher zu kennen, finde ich deine Frage komisch. - Sie zeugt für mich von einem gestörten Familiensinn, vielleicht einseitig, vielleicht auch zweiseitig.

Wenn dein Elternhaus nicht mit Geld gesegnet ist, sondern "auf den Euro" schauen muss, dann halte ich es für völlig normal, dass du für deine häusliche Versorgung (Essen, Trinken, Duschen, Wäsche waschen, Strom verbrauchen und noch vieles mehr sicherlich) etwas von deinem "Verdienten" für die Familienkasse abgibst, unabhängig vom Kindergeld. - Mir scheint du hast keine Ahnung was "die Aufzucht" eines Kindes bis zum 18. Lebensjahr kostet, auch an ganz persönlichen Leistungen. - Da finde ich es schäbig, zu fragen, ob man sich dies oder jenes "gefallen lassen" muss, oder zu betonen, welche Ansprüche man selbst noch geltend machen kann.

Wenn, deine Familie jedoch im Geld "schwimmt", ziehe ich mein Urteil zumindest teilweise zurück. Ansonsten empfehle ich dir, nachzudenken.

Begreif doch ganz einfach, dass Dein Leben mit 184€ nicht finanziert werden kann und auch 284€ im Monat dazu noch nicht ausreichen.

dann stellt sich mir aber die Frage wie es die letzten 18 Jahre so funktioniert hat xD

Entschuldige, aber das ist nun wirklich keine gute Antwort darauf.

@Torayana

Du versuchst in Deinem Egoismus hier solange zu diskutieren bis Dir endlich jemand zustimmt.

Ich hab einfach keine Lust gegen so eine eigensüchtige und egoistische Einstellung anzudiskutieren.

Aber vlt. machst Du dir mal ganz einfach einige Gedanken darüber, dass Deine Mutter, nachdem sie 18 Jahre mit Sicherheit mehr Geld als 184€ im Monat für Dich aufgebracht hat, jetzt erwarten und verlangen kann, dass Du, wo Du selbst Geld verdienst, einen etwas größeren Teil zu Deinem Lebensunterhalt beiträgst. So einfach ist das.

@Wolfi0410

Ich habe doch schon lang nicht mehr behauptet, keinen Beitrag leisten zu wollen.

Ich fand einfach, deine "Argumentation" in deinem ersten Kommentar nicht hilfreich, da er keineswegs auch nur eine Seite der Frage ausreichend beleuchtete. Das war lediglich die banale Antwort auf eine banale "Argumentation" deinerseits.

@Torayana

Schüler [volljährig] mit 400€ job. Muss ich mir gefallen lassen dass ich "Kostgeld" abgeben soll?

Um auf den Punkt zu kommen. Du mußt es Dir nicht gefallen lassen. Pack Deinen Koffer und ieh aus, dann wirst Du ziemlich schnelle wissen was das Leben wirklich kostet.

@Wolfi0410

Beste antwort!!

.. Lebt ihr denn in einer Bedarfsgemeinschaft und erhaltet staatliche Unterstützung?, wenn Deine Mutter ,wegen Deinem Neben-job nicht weniger Gelder erhält, finde ich das nicht oK von ihr, Dir von Deinem Schüler-job Geld abknüpfen zu wollen..

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