Rücktritt vom Kaufvertrag von Händler für Unternehmer

4 Antworten

Der Verkäufer kann Erfüllung des Kaufvertrages verlangen. Ein gesetzliches Rücktrittsrecht gibt es weder für Unternehmer noch für Verbraucher bei einen Fahrzeugkauf, der im den Geschäftsräumen des Händlers geschlossen wird. Lehnst Du die Erfüllung des Kaufvertrages ab, kann der Händler Schadensersatz verlangen in Höhe seines entgangenen Gewinns. Dies gilt unabhängig davon, dass der Verkäufer das Fahrzeug bald darauf anderweitig verkaufen kann, da ja der Händler statt "Deines" Fahrzeugs ansonsten vielleicht einen anderen Wagen gewinnbringend an den neuen Käufer hätte verkaufen können.

Der Vertrag ist zustande gekommen. DAmit auch die Rücktrittsfolgen. Es verbleibt einzig, den NAchweis des Schadens zu verlangen, da sollte man aber tatsächlich prüfen, ob ein geringerer Schaden zu erwarten ist.

Eigentlich sollte auch ein Rücktritt im Vertrag geregelt sein. Was steht da drin?

Fürher waren 10 - 15 % beim Rücktritt fällig. Als Unternehmer unterliegst du anderen Spielregeln als ein privater Verbraucher.

Leider steht im Vertrag nichts vom Rücktritt. Nur dass je nach Schdenaufwand weniger oder mehr als 10% ersatzt gefordert werden kann.

Vertrag unter Vollkaufleuten oder auch nicht ! Eine beidseitig übereinstimmende Willenserklärung kam zustande, der Vertrag ist geschlossen ! Wenn auch noch geregelt ist, dass der Verkäufer im Falle eines Rücktrittes Schadenersatz in Höhe von 10 % fordern kann , verstehe ich die Frage eines Kaufmannes, selbstständigen nicht !

Du wirst den geforderten Ersatz zahlen müssen !

Autokauf / Unfallschäden : Unbekannt angegeben / Zweifel

Hallo ;-)

Wir haben am 12.09.2013 bei einem großen Opel Händler einen gebrauchten Meriva gekauft. 1 Jahr alt, 20000 km gelaufen.

Als wir den Kaufvertrag unterschrieben haben, ist mir aufgefallen, das unter ,,Unfallschäden'' UNBEKANNT angegeben war. Haben den verkäufer darauf angesprochen und er meinte, das sie das immer so reinschreiben.,, Der Vorbesitzer hat uns gesagt, der Wagen ist Unfallfrei, aber das können wir ja nicht überprüfen. Darum schreiben wir das immer so rein. Aber der Wagen ist Unfallfrei. ''

Haben uns nichts böses dabei gedacht und den Vertrag unterschrieben.

Jetzt, bei genauer durchsicht der Papiere kommen mir doch langsam leichte Zweifel. Denn im AU Bericht steht drin, das die AU ,,nach erfolgreicher Reperatur'' durchgeführt worden ist.

Ich habe durch das Service-Heft den Vorbesitzer (ebenfalls ein großer Autohändler, welches dieses Fahrzeig wohl an Sixt vermietet hat) in Wiesbaden ausfindig machen können und denen jetzt mal eine Email geschrieben, ob Ihnen ein Unfall bekannt ist. Mal sehen was ich für eine Antwort bekomme.

Meine Frage nun, könnte ich vom Kaufvertrag zurücktreten, wenn es tatsächlich einen Unfall gegeben hat? Ich denke dann müssten die mir noch den Vertrag zuschicken, wo sie angeben, das der Wagen als UNFALLWAGEN verkauft wurde. Denn wenn nicht, hätte das mein Opel händler ja nicht wissen können, oder? Wie sieht es dann aus, mit einem Rücktritt vom Kaufvertrag? Es geht hier immerhin um 15,000 € :-(

Danke für die Antwort ;-)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?