Privatverkauf zurücknehmen?

5 Antworten

Nein, noch nichtmal ein Geschäft müsste die Ware zurücknehmen, nur weil der Kunde es irgendwo billiger gesehen hat. Außer das Geschäft verspricht sowas explizit, gibts ja auch.

Nö - als Privatverkäufer musst Du garantiert kein 14-tägiges Widerrufsrecht gewähren - sprich der Verkäufer muss mit Deinem Preis leben. Ende der Geschichte.

Nöööö

Kannst Du stumpf ignorieren!

Der Käufer häte sich vorher informieren können/müssen.

Ausnahme:

Wucher, d. h. Dein Preis liegt 100 bis 200 % über den marktüblichen Preis.

Wucher, d. h. Dein Preis liegt 100 bis 200 % über den marktüblichen Preis.

Nö, er kann sogar noch mehr verlangen, solange niemand gezwungen ist die Sache zu kaufen, nennt sich freie Marktwirtschaft.

@Artus01

Und was ist hiermit??

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

§ 138 Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher

(1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.

(2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.

@alarm67

Du musst mir den § nicht vorbeten, ich kenne ihn. Die Kernaussage (Tatbestandsmerkmal) ist:

Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche

In der Frage ist in keinster Weise von solchen Sachen die Rede.

@Artus01

1. Sind das nur Beispiele, ausgedrückt durch das Wort "insbesondere"

2. Wissen wir nicht, was verkauft wurde und ob nicht doch die Unerfahrenheit ausgenutzt wurde.

@alarm67

Es ist vollkommen Schnuppe was verkauft wurde. es geht darum das der auf den Käufer eventuell eins det Tatbestandsmerkmale zutrifft, davon ist in der Frage nicht die Rede und es entsteht nach der Formulierung auch nicht Eindruck das der Käufer nicht alle Latten am Zaun hat. Was sein könnte, häte usw. ist zunächst vollkommem egal es zählt nur das was in der Frage iwedergegeben wurde.

Nochmal:

Wenn ich einen Gegenstand, sagen wir mal einen simplen Eierbecher, für 100 Euronen zum Kauf anbiete und es kommt jemand der den Preis bezahlt, ist er selbst Schuld, wenn er später sieht dass er das gleiche Teil auch für 1 € woanders hätte kaufen können. Niemand hat ihn dazu gezwungen das Teil überhaupt zu kaufen. Ich sagte es bereits, das nennt sich freie Marktwirtschaft.

Nein Du musst nichts zurücknehmen, der Käufer hätte sich vorher über den günstigeren Preis informieren können.

Was würde Dein Kunde wohl sagen wenn Du was nachforderst wenn du gesehen hättest dass es woanders zu einem höheren Preis verkauft wird.

Nein. Bei einem Privatverkauf hat der Kunde kein Recht auf Rückgabe oder einen Umtausch.

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