Plagiat unwissend verkauft - wert 40€?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du kannst davon ausgehen das er auf Betrug aus ist. Ich würde keines Falls das Geld zurück überweisen ehe ich nicht die Ware zurückerhalten habe, das stinkt förmlich danach das er dich abziehen will.

Wenn es kein Fake ist und du diesen Bikini im seriösen Handel erworben hast brauchst du dir keine Gedanken machen. Im besten Fall hast du noch einen Kaufbeleg davon mit dem du beweisen kannst wo du diesen Bikini gekauft hast. Sollte sich tatsächlich herausstellen das es ein Fake ist wäre der Einzelhändler in der Schuld.

Wenn du sicher bist das es sich um ein Original handelt brauchst du dir da keine Gedanken machen. Wenn er zu einem Anwalt geht wird der Bikini eingezogen und kontrolliert. 

Du kannst ihm das Angebot machen das du den Bikini wieder zurück nimmst und das Geld erstattest, allerdings unter der Bedingung das dieser Bikini auch unbeschädigt ist.

Wie wurde die Bezahlung geregelt? Aber in keinem Fall würde ich das Geld erstatten bevor ich nicht meine Ware wieder habe.

Ich sehe das weniger optimistisch.

Du hast eine Ware als authentisch ohne zu wissen das sie wirklich authentisch ist. Hat ne Freundin aus den USA mitgebracht ist keine gute Erklärung. 

Hat deine Freundin den Kaufbeleg? Falls nicht, hat sie mit Kreditkarte bezahlt? Falls ja dann gibt es ja einen Beleg mit der Abrechnung.

Fall sie nichts hat, nimm die Ware zurück. Ich wuerde da aber einen kleinen Vertrag aufsetzen (der nicht das Wort 'Kopie' enthält) und den Betrag dann überweisen.

Sollte du die Ware nicht bekommen, was andere Antworter ja durchaus realistisch vermuten, dann kannst du Anzeige wegen Diebstahl erstatten.

Also, ich hab's jetzt so gemacht, dass ich ihm bis Freitag die Frist gesetzt habe mir den Artikel zurück zu schicken.
Er würde dann unverzüglich seine 40€ zurück bekommen!
Bisher schrieb er nur 'Adresse?' Und das war's.
Jetzt warte ich mal ab.

Und ich bin der festen Überzeugung dass er Original ist, ich gehe eher davon aus das er nicht passt etc.

Weil er noch schrieb ' naja, dann halt nicht wegen Fake sondern weil kein Etikett mehr enthalten war '
Er war trotzdem neu mit Hygienetikett.
Das hat man aber alles aufm Bild gesehen..🙄

Lachnummer. Hohle Drohungen, weiter nichts.

sonst gehe er zum Anwalt und ich müsste alle kosten auf mich nehmen

Gegnerische Anwaltskosten fallen erst nach einem verloren Zivilprozess an. Und davon bist du noch weit entfernt.

Wenn du darauf eingehst, dass du erst das Geld zurückschickst, dann bekommst du auch den Bikini nicht wieder.

Bleib einfach ruhig und warte ab. Beglückwünsche ihn für seinen Entschluss, den Rechtsweg zu bestreiten. Du könntest ihm schreiben, dass dir das wurscht ist, weil ein Gerichtsverfahren eh deine Rechtsschutzversicherung bezahlt. Du wirst sehen, nichts passiert. dass du möglicherweise keine Versicherung hast, weiß dein Gegner ja nicht.

Habe ihn gesagt, er soll mir zuerst den Artikel zurück geben ...
Anscheinend hat er ihn schon kaputt gemacht, da eine ganze Seite offen ist was vor dem Kauf nicht so war.
Meine Freundin hat ihn aus den USA bestellt, und ich habe ebenfalls einen davon.
Mein Problem ist halt nur; wenn er wirklich Fake ist, ob da was bei 40€ rauskommt bzw. ich eine Strafe bekommen würde.

@Barbiiie94

Entgegen landläufiger Meinung ist es nicht verboten, Plagiate zu besitzen oder zu verkaufen. Nur gewerbsmäßigen Handel treiben darfst du damit nicht.

Die Frage ist doch: Hast du die Eigenschaft "Original-Ware" zugesichert? Wenn nicht, dann bist du fein raus.

Wie gesagt: Ruhe bewahren. Wenn das Teil vom Käufer beschädigt wurde, gibt es eh keine Rückabwicklung mehr.

Er schickt mir den Artikel angeblich zurück.
Wenn er wirklich ankommen sollte, bin ich auf den Zustand gespannt..

@Barbiiie94

Und davon würde ich meine Reaktion abhängig machen. Fake hin oder her, völlig wurscht, wenn er den Artikel beschädigt hat, hat er ihn gekauft.

Manche Menschen sind wirklich dreist.
Er hat mir auch gedroht und versucht mich zu erpressen, aber ich habe geschrieben dass er das unterlassen soll denn ich kann ebenso rechtlich vorgehen gegen ihn.. Menschen gibt's.

Lass Dir das schriftlich geben von einem Fachgeschäft, dass es ein Duplikat ist, sonst würde ich, wenn ich sicher wäre, kein Fake verkauft zu haben, nicht rückabwickeln.

Dazu müsstes Du es aber genau wissen und mögliichst noch eine Rechnung haben.

Wenn der Käufer es wirklich dem Markeninhaber sendet zur Begutachtung und es sich als Fälschung herausstellt, kannst Du eine Abmahnung bekommen, die in die Tausende geht.

Schriftlich Bestätigen lassen dass es ein Fake ist, lass dir die Ware schicken und überprüfe es selbst nochmals!

Erst wenn beide Ergebnisse sagen, dass es Fake ist würde ich ihm das Geld überweisen.

Nicht früher und nicht später!

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