Muss ich die Inkassogebühren bezahlen wenn die Hauptforderung bereits bezahlt ist?

5 Antworten

Wenn du zahlst und glaubst dass Du damit Deine Ruhe vor der Inkassofirma hast dann kann ich Dich eines besseren belehren. Die Inkassofirma wird Dich mit frei erfundenen Begründungen sofort mit weiteren Mahngebühren und Mahnschreiben überhäufen. Das Ziel ist es Dich so lange zu nerven bis zu eine Schuldanerkennung unterschreibst und dann machen sie Dich richtig fertig. Und mit Deiner Unterschrift kannst Du auch nicht mehr gegenklagen. Also keinen Kontakt mit der Inkassofirma sondern sofort zum Rechtsanwalt. Weil der ist allemal billiger als ewig an die Inkassofirma zu zahlen.Und niemals was unterschreiben!!!!!

ich habe aktuell dasselbe problem, habe die rechnung am selben tag online gezahlt und am nächsten tag das inkassoschreiben bekommen...habe dem inkassounternehmen nach wunsch den kontoauszug mit der am tag zuvor getätigten zahlung zugefaxt und die prüfen nun, ob der fall kulanterweise eingestellt wird oder nicht...ich hoffe, die lenken ein, weil ansonsten muss ich zu meinem anwalt...nur so nebenbei betrug der rechnungsbetrag 50euro und das inkassounternehmen verlangt einen zusätzlichen betrag von 70euro!!!!!!!

Mit dem Zahlungsverzug kann der Gläubiger die Kosten geltend machen, die zum Beitrieb der Forderung nötig sind. Ich denke, dass Du die Gebühren zu zahlen hast. Selbst wenn das Geld vor dem Schreiben der Inkassofirma bei Dir war, hat der Gläubiger den Auftrag vorher erteilt und die Inkassofirma ist tätig geworden. Damit sind durch Dein Verschulden die zusätzlichen Kosten angefallen. Wer sollte diese Kosten zahlen, wenn nicht Du?

Na der Auftraggeber - also der Gläubiger !

Wer sonst ?

WENN DU erst gezahlt hast, NCHDEM die inkassofirma dich angeschrieben hat, dann musst du das eig. schon zahlen, weil du erst NACH der beauftragung eines dritten zahlungen geleistet hast.

wenn das schreiben der inkassofirma NACH deiner zahlung kam, dann nicht. du musst ihnen nur belegen, dass du vorher gezahlt hast und dann ist alles gut.

schreib mich an wenn du weitere fragen hast.

entscheidend ist, wann der Zhalungseingang gebucht wurde beim Empfänger..daraus resultiert alles andere..allerding drohe einige Inkassos immer fürchterlichst..

Hauptforderung bereits vor Zugang Inkassoschreiben gezahlt - Inkassogebühren gerechtfertigt?

Ich habe durch ein Versehen das erste Mal eine Rechnung eines Versandhandels nicht rechtzeitig gezahlt. Die Bestellung, getätigt am 13.4.2012 wurde mir am 18.4. zugeschickt, erhalten habe ich sie einige Tage später. Einen Teil der Waren habe ich Retoure gesendet, der Retoureneingang wurde mir am 21.5. bestätigt. Allerdings kam keine Aufforderung zur Zahlung des Restbetrages oder eine Information, wie viel dieser nun betragen würde. Eine Mahnung oder ähnliches habe ich auch nicht bekommen, und erst am 5.6. fiel mir ein dass diese Rechnung noch offen ist. Ich überwies sofort den noch fälligen Betrag (knapp 60 Euro), meldete mich aber nicht beim Gläubiger um dieses Versäumnis zu entschuldigen. Am 8.6. erhielt ich eine e-Mail von einem Inkassobüro, die ich sofort beantwortete mit einem Nachweis über die bereits getätigte Zahlung im Anhang. Am 9.6. erhielt ich ein Schreiben des Inkassounternehmens, in dem zumindest aufgeschlüsselt war was die Hauptforderung war, und auch die Retoure wurde nach der Auflistung der Inkassogebühren abgezogen. Ich rief also beim Inkassounternehmen an (EOS-DID), und die Dame am Telefon sagte ich müsse trotzdem die bisher angefallenen Gebühren zahlen, sie sagte sie hinterlegt im System dass ich diese bis zum 15.6. zahlen würde. Am 11.6. allerdings bekam ich nochmal eine Mail, in der lediglich auf den vorangegangenen Mailverkehr Bezug genommen wurde, ich möge mich doch bitte noch gedulden da der Inkassodienst den Vorfall noch prüft und ggf. mit dem Versandhandel Rücksprache halten muss. Seitdem kam nichts mehr. Nun frage ich mich:

  • Sind die Inkassogebühren (i.H.v. 47,45) gerechtfertigt?

  • Bin ich verpflichtet diese zu zahlen?

  • Bin ich möglicherweise schon wieder säumig, da der von der Call-Center-Agentin anberaumte Termin zur Zahlung bereits verstrichen ist? Oder

  • kann ich noch warten bis das Inkassounternehmen sich erneut meldet?

  • Sollte ich vorher schon einen Widerspruch gegen die vom Inkassobüro gestellte Forderung einlegen?

  • WAS SOLL ICH TUN?

Da ich z.Z. im 2. Jahr der Elternzeit bin, würden sich die knapp 50 Euro Gebühren doch schon schmerzlich auf meinem Konto bemerkbar machen...

Danke für eure Antworten!

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Ich habe am Ende des Monats, in dem ich mein Konto gekündigt habe, noch an einer Tankstelle für 13,23 Euro getankt und mit der EC-Karte bezahlt. Die Karte wurde akzeptiert, schien alles zu funktionieren - jetzt bekomme ich zwei Wochen später bei Heimkommen aus dem Urlaub ein Schreiben vom Inkassobüro, das mir neben der Hauptorderung noch 5,50 € Bankgebühren, 6,62 € Bearbeitungsgebühren, 5,11 € Mahngebühren und 10 für die € Adressermittlung, insgesamt also mehr als doppelt so viele Gebühren wie die Hauptforderung war, aufbrummen will. Aus einer 13 Euro-Rechnung wurde jetzt eine 40-Euro-Zahlungsaufforderung.

Dazu hätte ich ein paar Fragen: 1) Inwiefern ist es überhaupt mein Problem, wenn die Lastschriftzahlung erst nach der Kontoschließung versucht wurde? Hätte nicht meine alte Bank das aus Kulanz an meine neue weiterleiten können, deren Daten sie ja hatten? 2) Die Gebühren sind im Vergleich zur Hauptforderung offensichtlich unverhältnismäßig - aber welche davon sind überhaupt rechtens? 3) Woher bekam das Inkassobüro meine Adresse? 4) Muss ich das wirklich bezahlen oder wäre nicht im Sinne der Schadensminderungspflicht von der Tankstelle angezeigt gewesen, erstmal eine normale Mahnung zu schicken? 5) Wie einige ich mich am besten mit den Inkassoisten, ohne vorher ein mehrstündiges Gerichtsurteilswälzen absolvieren zu müssen?

Wie soll ich jetzt damit umgehen? Ich will mich ja vor der Rechnung sicher nicht drücken sondern hatte damit gerechnet, dass die Zahlung noch von meinem alten Konto abgeht, wenn die Karte schließlich vom Leser noch akzeptiert wurde. Bitte gebt mir nicht den Tip, mich an die Verbraucherzentrale zu wenden, denn die verlangen momentan 2€ pro Minute telefonischer Beratung - und mir geht es um einen möglichst geringen - und verhältnismäßigen! - finanziellen Aufwand.

Vielen Dank für eure Hilfe!

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