Muss der Vermieter für ausreichende Abdeckung von Heizungsrohren sorgen?

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Seit einigen Jahren ist der Vermieter verpflichtet, außerhalb der Wohnung befindliche Rohre der Heizungsanlage zu isolieren (zu dämmen). Die Energie die in der Wohnung über die Heizungsrohre abgegeben wird, wird nicht gemessen, heizt aber, damit sinkt der gemessene Verbrauch, eigentlich ein Vorteil für den Mieter. Jedenfalls besteht hier keinerlei Pflicht in der Wohnung die H.-Rohre zu isolieren. Ich hatte mit meinen Kindern und Enkeln nie Probleme. Wenn deine erstmals anfassen, werden sie es wohl nicht wieder tun. Das Türproblem ist ein verdeckter Mangel, den der Vermieter beseitigen muss. Woher solltet ihr wissen, dass die Türen seinerzeit nicht angepasst wurden? Ich frage mich auch, wieso die Wohnungsübergabe nicht durch den Vermieter erfolgte soondern den Vormieter, oder ist dir hier ein Schreibfehler unterlaufen?

Das Abdecken der Rohre obliegt den Mieter wenn der diese nicht sehen möchte.

Wenn die Tür zum Mietbeginn schon zu lang war stellt das ein Mangel der Mietsache da. Hier würde ich einfach den Vermieter auffordern den Mangel zu beheben und eine Mietminderung ankündigen. Diese natürlich schriftlich mit Fristsetzung. Fürs erste würde ich mit 5% anfangen und das denn ggf. nach Ablauf von 3 Monaten um weitere 5% erhöhen. Jeden Minderungsschritt aber vorher schriftlich mit Fristsetzung zur Beseitigung des Mangels ankündigen. Ich denke dann dürfte der Vermieter schon ein Interesse haben die Türen den Wohngegebenheiten anzupassen.

Hallo nochmals, mir ist da kein Schreibfehler unterlaufen. Bei der Wohnungsübergabe war ein Vertreter der Genossenschaft und auch die Vormieter dabei. So haben sie sich lediglich den Aufwand gespart und letztlich die Verantwortung in unsere Hände gelegt, was mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar war.

Die nicht isolierten Rohre haben für uns letztlich keinen Vorteil, da wir mittels Gastherme heizen und die Kosten unabhängig von der Isolierung in den Räumen ist (denke ich zumindest)

@albatros: Wie sollte ich mich deiner Ansicht nach verhalten? Denn ich habe nur noch bis Freitag Zeit Mängel ggf. geltend zu machen.

Znächst gilt auch hier, vgl. Gebraucht-Auto von Privat gekauft, wie gesehen so übernommen. Die nachträgliche Mängelfeststellungsfrist, da 3 Wochen, ist eigentlich eine feine Kulanzsache.

So nun zur Sache: Die oben offenen Heizrohre machen Sinn, die da zusätzlich abgegebene Wärme erscheint auf/in keinem Verbrauchsmessgerät, werden aber letztlich durch die Grundumlage mit bezahlt. Da Gitterstreifen darauf zu legen ist Sache dessen welcher dies als notwendig betrachtet. Die nicht eingehängten Türen und eine Frage nach dem "Warum ist das so", hätte das Problem als solches erst nicht entstehen lassen und somit einer Nachlässigkeit des übernehmenden Mieters anzulasten.

Abschliessend, für einen nicht geübten Heimwerker ist der Umgang mit einer Handkreissäge leichter als mit einem Elektrohobel. Da aber bei Türen die Optik wichtig ist, sollte eine Türenkürzung nur der ausführen, der diese Arbeitstechnik auch beherrscht

dein Post wirkt auch mich so, als ob tatsächlich der Vormieter für das Kürzen verantwortlich gewesen wäre, wenn ich es bei der Übergabe gesagt hätte, wobei auch dieser nicht! das Parket verlegen lassen hat.

Die Heizungsrohre waren bei Besichtigung der Wohnung sichtbar. Eine Änderung der Verlegeart oder Verkleidung kann daher nur Mietersache sein, wenn er es anders haben will.

Etwas schwieriger ist die Sache mit den Türen. Der Vormieter hat die Wohnung an den Vermieter zurückzugeben.

Wenn, so wie hier, der Nachmieter die Wohnung direkt vom Vormieter übernimmt, tritt er dem Vormieter gegenüber praktisch als Vermieter auf und entlastet ihn.

Der Nachmieter hat aber gleichzeitig die Wohnung als mängelfrei übernommen.

Stellt sich später heraus, dass der Nachmieter bei der Wohnungsübergabe geschludert hat, so muss er auch die Verantwortung dafür übernehmen.

So ganz nebenbei gesagt: Es ist wirklich kein Akt einen Schreiner kommen zu lassen, der die Türen fachgerecht kürzt. Das ist Minutensache und bezahlbar, während Selbsthilfe immer das Risiko birgt, dass Bearbeitungsschäden nicht wieder gut zu machen sein können.

Ich, als Nachmieter, würde mir in dieser Situation sehr genau überlegen, ob ich mich schon kurz nach Einzug wegen weniger als 100 € mit dem Vermieter anlege.

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