Macht eine falsche Berufbezeichnung im Arbeitsvertrag den Vertrag ungültig?

4 Antworten

Normal ist es kein Problem, wenn beide Seiten damit einverstanden sind. Wo kein Kläger. da kein Richter! Oft steht in diesen Verträgen auch, dass der AN jederzeit für andere anfallende Tätigkeiten eingsetzt werden kann! Und das muss nicht mal zu dem eigentlichen Job "artverwandt" sein!

Beim Abschluss des Vertrages sollte man schon darauf achten, dass die Berufsbezeichnung der tatsächlichen Tätigkeit möglichst nahe kommt. Allerdings wird der schriftliche Vertrag nicht automatisch ungültig wenn Bezeichnung und Tätigkeit von einander abweichen.

Manch einer tritt in jungen Jahren in ein Unternehmen ein, vielleicht als Verkäufer in einem Warenhaus, und wird durch Beförderungen und Weiterbildung irgendwann mal in eine leitende Position kommen. Im alten vergilbten Vertrag steht dann immer noch "Verkäufer", tatsächlich ist der Mitarbeiter aber vielleicht Prokurist und lenkt die Geschicke eines mittelständischen Unternehmens. Es ist dann nicht so, dass der Prokurist "vertragslos" wäre. Der Arbeitsvertrag bleibt grundsätzlich bestehen.

Sehr sehr großer Spielraum. Ohne Feststellungsklage geht nichts, das kostet aber Zeit + Geld und es wird Dich frustrieren.

"Eingestellt als..." bezeichnet die Tätigkeit mit den entsprechenden Folgen (Befugnisse, Entgeld usw.).

Ich kenne viele Ingenieure, die als Techniker überqualifiziert arbeiten (müssen).

DH

Fahrkarte gefälscht - Straftat Betrug vom Polizeischreiben - Was tun?

Hey Leute ( ich bin 21 Jahre alt ) ,

ich bin vor einem Monat nach dem Feiern mit der S-Bahn nach hause gefahren und war zudem auch ziemlich bedrunken.. Ich hatte aber kein Geld mehr für eine Fahrkarte und hab am Gleis eine Schüler Fahrkarte gefunden die noch gültig war. Habe sie dem Kontrolleur dann auch vorgezeigt, allerdings erwies Sie sich als eine Fälschung von der ich nichts wusste und Sie hat mir die Fahrkarte entzogen und die 40€ Strafe aufgebrummt. Am nächsten Tag erinnerte ich mich wieder an das Geschehen und überwies direkt die 40€ und dachte die Geschichte sei nun erledigt.

Nun habe ich Post von der Polizei erhalten mit der mir mitgeteilt wird, das ein Ermittlungsverfahren gegen mich geführt wird wegen § 263 Abs. 1 StGB Betrug.

Mir wird vorgeworfen eine verfälschtes Schüler Ticket benutzt zu haben.

Nun weiß ich nicht genau was ich machen soll, da ich Angst habe mit meiner Aussage da weiter reinzureiten. Glücklicherweise wird nur wegen Betruges statt Betrug und Urkundenfälschung ermittelt.

Laut dem schreiben habe ich die Möglichkeit die Tat zuzugeben, Sie nicht zuzugeben. Zudem kann ich mich schriftlich äußern oder nicht und damit einverstanden erklären gegen eine Geldbuße das Verfahren einstellen zu Lassen falls die Staatsanwaltschaft das auch möchte.

Ich bin der Meinung, dass ich weder die Tat zugeben noch eine Aussage machen sollte und darauf hoffen sollte dass das ganze für eine Geldstrafe eingestellt wird.

Was sagt ihr dazu ?

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