Kleingarten - Vorstand muss Verkauf zustimmen?!

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Hallo ,

deine Frage beantwortet Dir betimmt das Bundeskleingartengesetz !!! Das müsste auch online zu erhalten sein !!! So weit ich weiss , braucht man die Zustimmung des Vorstands , um seinen Garten zu veräussern!!! Es soll damit auch Übervorteilung Dritten oder Benachteiligungen Dritten , vorgebeugt werden! Zunächst muss der Vorstand den Garten schätzen ! An dem vorgegebenen Preis , kannst Du dann nichts mehr machen !!! Da nur der Garten , nicht aber das Häuschen , Inventar oder Gartengerätschaften , damit hinein fallen!!! Was ich persönlich , natürlich auch , als sehr ungerecht ansehe !!! Bin selbst Laubenpieperin , in einem Kleingartenverein ! Mein Nachbargarten ging nach 1,5 Jahren Leerstand weit unter Wert weg!!! Allein das Gartenhäuschen war bestimmt mehr als das Zehnfache des Verkaufswertes wert !!! Man kann , dass haben meine Nachbarn auch gemacht , soviel wie möglich versuchen vorab zu verkaufen ! Sie verkauften : Gewächshaus , Kühlschrank, Rasenmäher und etliche andere Gegenstände !

Viellleicht kommt Sowas auch für Dich in Frage ???

Ansonsten bleibt Dir nur der Blick in das Bundeskleingartengesetz! Normalerweise müsstest Du ein Exemplar davon auch in Besitz haben! Du kannst es aber auch beim Verein einsehen!

Ganz liebe Grüsse aus Kassel , sendet Dir , clipmaus!

Bei uns wird zumindest das Haus geschätzt. Mobile Sachen gehören nicht dazu. Das manche Leute so große und teure Hütten hinstellen, ist ein Problem für den Vorstand, weil gerade junge Familien mit Kindern, die gerne ne Laube hätten, oft die Ablösesumme nicht berappen können.

@adavan

Laut Gesetz gibt es keine Entschädigungspflicht für den Verein, wenn der Pächter selbst kündigt. Es wird aber meist aus Kulanz gemacht.

DEIN Eigentum steht auf verpachtetem Grund. Der Verein muss dem neuen Pächter zustimmen. Vielleicht gibt es eine Warteliste? Dann wäre evtl. jemand anders dran. Bei uns wird der Wert geschätzt.

PS: Es steht dir natürlich frei, dein Eigentum, sprich, Gerätschaften oder dein Haus zu verkaufen. Dass muss dann aber auch da weg....

Vielleicht möchten die Nachdirpächter ein andres Häuschen bauen?

Was steht dazu denn in dem Unterpachtvertrag ?

peace^^

Der Vorstand muss nicht jeden neuen Pächter oder Käufer akzeptieren .

Eigentümer verweigert Verkauf von Kleingarten und kassiert von mir (Pächter) jährlich Gebühren?

Hallo Ihr Lieben,

ich habe im Jahr 2011 einen Kleingarten für 600,-€ gekauft (mit Pachtvertrag etc.). Im Jahr 2014 wollte ich den Garten aufgrund Zeitmangel und Krankheit verkaufen.

Der Vereinsvorsitzende sagte mir im Jahr 2014 folgendes: "Wir finden für Sie einen Käufer und Sie selbst dürfen keine Käufer suchen."

Als den den Garten im Jahr 2011 gekauft habe gabs damals keine Abmachung zwischen den Verein und mir an wem ich das Garten verkaufen könnte. Andere Garteninhabern haben bereits mehrmals selbst einen Käufer gefunden und dann verkauft.

Es ist jetzt 2 Jahre her und der Verein hat mir kein einziges Käufer vorgeschlagen. Dazu musste ich weiterhin den Garten pflegen, Pflichtstunden leisten und gebühren bezahlen. Das ist sehr ärgerlich!

Ich habe daraufhin einen verkaufsschild ausgehändigt (April/2016) und gab mehrere interesannten. Nach 3 Tagen habe ich mich mit einen Käufer für 600€ geeinigt. Doch der Verein verweigerte es. Begründung "Sie können keine Küufer aussuchen"; oder "Es gibt hier keine Garten für Türken oder ältere Menschen" (Obwohl ich auch eine türk. Migrationshintergrund habe).

  1. Was Eure Meinung/Ratschläge dazu bitte?
  2. Was passiert bei eine Kündigung des Mitgliedschafts und Pachtvertrags? Muss ich weiterhin gebühren zahlen und ganz wichtig was passiert mit der Gartepreis von 600€. wie bekomme ich das Geld zurück?
  3. Sollte ich einen Anwalt einschalten wegen Betrug und Diskriminierung? Ich zahle jährlich sinnlose gebühren und leiste Pflichtstunden.

Satzung Auszug (Google: pachtvertrag kleingarten remscheid. 5. Link als pdf-Datei) > §10 4. Das Pachtverhältnis endet mit dem wirksam werden der Kündigung des Pachtvertrages Die Anwendung von § 545 BGB - stillschweigende Verlängerung des Pachtverhältnisses - ist ausgeschlossen. Bei Beendigung des Pachtverhältnisses fällt der Kleingarten an den Verpächter zurück. Der Pächter ist nicht berechtigt, gegen den Willen des Verpächters über den Kleingarten anderweitig zu verfügen. 5. Der Verpächter gestattet dem Pächter bis zum Abschluss eines neuen Pachtvertrages mit einem Pachtnachfolger Pflanzen, Laube und andere Einrichtungen im Kleingarten zu belassen, um einen Verkauf dieser Bestandteile an den Nachfolgepächter zu ermöglichen. In diesem Falle hat der Pächter bis zum Abschluss eines neuen Pachtvertrages alle sich aus dem gekündigten Pachtvertrag, der Bauordnung und der Kleingartenordnung sowie der Satzung ergebenden Pflichten so zu erfüllen, dass dem Verpächter und dem Verein finanzieller Schaden nicht entsteht Er muss sich bei Nichterfüllung eine kostenpflichtige Inanspruchnahme gefallen lassen. 6. Der abgebende Pächter ist verpflichtet, solange kein Nachfolger für die Parzelle gefunden und diese nicht beräumt ist, eine Nutzungsentschädigung, die sich mindestens analog zur Höhe des jährlichen Kleingartenpachtzinses und der öffentlichen Lasten für diese Parzelle zusammensetzt, zu zahlen** >

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