Kantinenessen: Was haltet Ihr von einer Lohnkürzung anstatt jedes Essen einzeln zu zahlen?

Das Ergebnis basiert auf 5 Abstimmungen

Überhaupt keine gute Idee, weil ... 80%
Mit Einschränkungen gute Idee, weil ... 20%
Uneingeschränkt gute Idee 0%

5 Antworten

Überhaupt keine gute Idee, weil ...

In größeren Firmen wird das Kantinenessen meistens sowieso mit einer Personalkarte bezahlt. - Der Betrag wird dann auf der Lohn-/Gehaltsabrechnung vom Lohn abgezogen.

Beispiel: In den Mercedes Werken gibt es - außer den Kantinen - sogar kleine Supermärkte, wo sich die Arbeiter und Angestellten alles kaufen können, was sie eben gerade brauchen (z. B. Mineralwasser, Brot, Brötchen, Käse, Gummibärchen; auch heiße Würstchen und andere warme Snacks). Sie Bezahlen mit ihrer Personalkarte und bekommen die Beträge am Ende des Monats vom Lohn abgezogen.

Das mit den Pauschalen wird immer auf Ablehnung stoßen. - Vielleicht hat einer mal keinen großen Hunger und isst nur eine mit gebrachte Banane, der andere hat mal besonders großen Hunger und isst gleich für zwei. Der Nächste bringt sich ein paar Tage lang Essen von der letzten Grillparty mit... - Dafür eine Pauschale bezahlen? Das funktioniert bei Krankenversicherungen. Da wird ja der Gesamtbedarf auf die Mitglieder umgelegt. Aber Wenns so direkt dann sogar um´s Essen geht, finden die Leute das nicht mehr gerecht, weil die Abweichungen zu groß sind. Soll doch jeder nur das bezahlen, was er verspeist.

Mit Einschränkungen gute Idee, weil ...

ich würde mal sagen der grundgedanke hat was aber mal ehrlich wie viele deiner Kollegen wären damit einverstanden? Wäre es dann nicht besser diese Karte die du erwähnt hast aufzuladan? Sagen wir mal mit 20€ und die werden dann wenn derjenige essen geht minimiert?

Ich kann mir nämlich lebhaft vorstellen das nicht jedem immer das essen ansteht das angeboten wird! Also an sich ne prima Idee (wird bei mir in der Firma ähnlich gehandhabt) aber das Gehalt sollte dabei nicht angerührt werden! Das würde vermutlich bei vielen Zahnschmertzen verursachen wenn du verstehst was ich meine;) Trag doch das Konzept mal vor vieleicht kommt es auch super an!

Viel Erfolg dabei

Ist mir schon klar, kommt auf die Höhe der Pauschale an. Beziehungsweise wie weit der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern "entgegenkommt".

Siehe auch meinen Kommentar zur Antwort von Prinzvonundzu.

Ein Vorteil wäre z. B. der wesentlich geringere Verwaltungsaufwand: Keine Karten aufladen, keine Abrechnungen pro Mitarbeiter erstellen, evtl. sogar keine Artikel (Essen) an der Kasse erfassen usw.

Sondern:

Einfach an die Kasse gehen --> Personalkarte einlesen --> Mitarbeiter ist berechtigt --> Sache hat sich erledigt.

Überhaupt keine gute Idee, weil ...

Wenn die Bezahlung vom Essen vom Bruttolohn abgezogen wird, muss der Wert des Kantinenessens (vermindert um den steuerfreien Zuschuss) dem Lohn wieder für die Besteuerung zugeschlagen werden, weil das ein geldwerter Vorteil ist, der der Besteuerung unterliegt.

Wie machen das dann die Firmen, bei denen die Kantine generell kostenlos ist? (z. B. SAP oder auch Google)
Dort muß es ja auch irgendwie korrekt geregelt sein. Glaube daher nicht, dass es an der Steuerproblematik dem scheitern müsste.

@maxbella

Da SAP kein Mandant von mir ist, kann ich es nicht mit Sicherheit sagen.

Es gäbe die Möglichkeit der individuellen Besteuerung, oder Alternativ eine Pauschale.

Nur iens ist sicher, der Fiskus verzichtet nicht.

Im übrigen wird das Essen "nicht jedes Monat vom Bruttolohn abgezogen". Sondern die nächste Gehaltserhöhung fällt einfach bei der nächsten Lohnanpassung einmalig um einen bestimmten Betrag niedriger aus.
Dadurch, daß das monatliche Gehalt dann jedes Monat automatisch niedriger ist, ist "Pauschale" jedes Monat ohne sich monatlich wiederholenden Verwaltungsaufwand automatisch eingearbeitet.

@maxbella

Es bleibt trotzdem der Punkt, das ein Kantinenessen, abzüglich steuerfriem Zuschuss ein Geldwerter Vorteil ist, der versteuert wird. Ebenso wie ein Dienstwagen oder andere verbilligte, oder kostenlose Vorteile für die Belegschaft.

Überhaupt keine gute Idee, weil ...

weil nicht jeder jeden Tag essen gehen mag und auch die Gerichte unterschiedliche Preise haben ..... ich finde das völlig ungerecht.

Die Thematik des geldwerten Vorteils klammer ich hier mal aus.

na ja , deine Idee gibt es ja schon in verschiedenen Betrieben , teil bekommt man Bonus vom Betrieb dazu.

Kein Bonus, sondern eine Pauschale. Das ist ein feiner Unterschied.

@maxbella

egal wie es heißt , ich kenne es so das pro Tag /Essen 1-2 € vom Betrieb dazu gegeben werden, damit Anreiz ist für viele essen zu gehen. Der Betrag kann Brutto wie du schreibst, nur unter besonderen Umständen abgezogen werden .. wenn ja ist es Steuer sparend.

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