Kann ich wärend des individuellen Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft reisen gehen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, selbstverstaendlich kannst du! Vorausgesetzt, es ist von deinem Frauenarzt genehmigt. Schwangerschaft ist keine Krankheit, sehr oft wird Arbeit wegen Kontakt mit nichterwuenschen Substanzen usw. verboten. Ich glaube in deinem Fall geht um so was. Viel Spass und geniesse es!!! Ich wuensche dir und deinem Baby alles Beste!!!

Abgesehen von allfälligen rechtlichen Aspekten würde ich gefühlsmässig sagen:
Wenn dich eine Destination freut, solltest du gehen. Selbstverständlich darf es keine strapaziöse Abenteuer-Reise sein. Eine vernünftige Rücksichtsnahme bis du deinem Kind schuldig. Aber wenn du etwas machst, das dich entspannt, ist es sicher für beide gut.

Natürlich wäre der Urlaub nur zur Entspannung und ehrlich gesagt auch für einen kleinen Tapetenwechsel. Dadurch dass ich nicht arbeiten darf, fällt mir die Decke manchmal auf den Kopf!

Das kommt drauf an, warum Du nicht mehr arbeiten kannst. Dein Arzt muss auf jeden Fall sein Ja dazu geben, dann musst Du Deinen Arbeitgeber informieren.

Danke für die Antwort! Aber wo steht das geschrieben, dass ich meinem AG benachrichtigen muss? Was ist da die genaue rechtliche Grundlage?

Beschäftigungsverbot als Führungskraft? Mein Gewissen rebelliert...?

Hallo, ich bin in der 16 Woche schwanger.

Mein AG weiß noch nichts davon, aber da es meine 2. Schwangerschaft dort ist weiß ich, dass ich nicht mit Verständnis zu rechnen habe. Aufgrund von 3 FGS, meines Alters (Ü40) und eines definitiv vorliegenden 100% igen zusätzlichen Risikos für die Schwangerschaft (auf das ich jetzt nicht näher eingehen möchte) gehöre ich definitiv zu den Risikoschwangeren.

Meine FÄ ist deshalb bereit mir ab in 10 Tagen (oder ab wann ich will) ein komplettes individuelles BV auszustellen. Ich habe aber deshalb extreme "Gewissensbisse".

Zum einen wegen meines Teams, das ich von jetzt auf gleich verlassen würde, zum anderen aber auch wegen meines Pflichtgefühls als AN. Derzeit bin ich in Urlaub. Wenn ich zurück bin geht mein Chef in Urlaub, d.h. ich hätte "undercover" 1 Woche Zeit alles abzuschließen. Sein erster Arbeitstag wäre dann mein erster Tag im BV, d.h. ich würde da nochmal hingehen und die Bombe platzen lassen (Mitteilung über Schwangerschaft und sofortiges BV).

Ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht. "Kann" man so etwas in einer Führungsposition machen? Ein Ende mit Schrecken. Oder gäbe es Gründe, es doch lieber in Etappen zu machen? Also in 10 Tagen Mitteilung über Schwangerschaft und erst 2 Wochen später BV? In den zwei Wochen würde ich arbeitsmäßig sicher nicht mehr bewegen können als in der Woche wo mein Chef nicht da ist, da bin ich mir sicher.

Die Entscheidung wie ich es mache muss ich selbst treffen, das ist klar und auch gut so! Aber vielleicht kann mir jemand ein bisschen beim Gedankensortieren helfen... vielen Dank schon mal

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