Ist das Schwarz/Schwarzarbeit?

7 Antworten

An alle Schreiber: Dieses "halt Dich aus Sachen raus, die Dich nichts angehen" ist perfekt für die Mafia! So kann Korruption, Schwarzarbeit und andere Kriminalität nie aufgedeckt werden!!

Im Gegenteil: Man soll sehr genau hinesehen und beobachten was in Deutschland passiert! SEHR GENAU heißt aber selbstverständlich auch, nicht mit dem ersten Verdachtsmoment gleich zur Polizei, dem Zoll oder anderen Institutionen zu laufen. Etwas was bei einmaligem Sehen seltsam erscheint, kann sich bei etwas Recherche manchmal als völlig korrekt aufklären, weil man eben nur einen kleinen Ausschnitt, eine Momentaufnahme, sieht. Erhärten sich bei regelmäßiger Beobachtung aber Verdachtsmomente, sollte man, ggf. anonym, die Behörden einschalten. UND EBEN NICHT WEGSEHEN. Denn das schädigt uns alle! Dem Staat entgehen Steuern, die uns allen zugute kommen. Und bei Schwarzarbeit kommt hinzu: Solange nichts passiert, geht es dem Schwarzarbeiter gut - wenn aber etwas passiert, hilft ihm keiner. Nicht die Firma, nicht die Krankenkasse, nicht die Berufsgenossenschaft, schlicht niemand. Evtl. bekomt er sogar noch ein Verfahren, wenn es dabei rauskommt!

Der Eiscafebetreiber müsste schon grenzdebil sein, wenn er so offen schwarz arbeitet, bzw arbeiten lässt.

Es ist absolut üblich, für Mitnahmeartikel (Take-Away, bzw dummdeutsch Dingsbums-To-Go) keine Quittung aus zu stellen.

Eis (und andere Lebensmittel) werden unterschiedlich besteuert, wenn sie vor Ort gegessen werden, und wenn sie mit genommen werden. Muss man nicht verstehen..,

Die Geldbörse der Kellner ist dafür da, dass sie am Tisch abrechnen können. Es dient im übrigen der Tagesabrechnung. Die ist unabhängig von der Tagesabrechnung für Mitnehm-Eis. (siehe Steuer.)


Ich weiß das es in Bistro´s und Kneipen einen "Freibetrag" gibt, bzw.
gesagt wird, das man grob einen Festpreis bezahlt/versteuert, was im
Fass ist.

Wer hat dir denn den Unfug erzählt?

Ab dem 1. eingenommenen Euro muss Umsatzsteuer abgeführt werden. 7% für Mitnahme-Zeugs, 19% für Vor-Ort-essen-Zeugs.

Warum das bar auf die Hand gezahlt wird, kann man nicht  sagen, es deutet aber nicht zwingend auf Schwarzarbeit.


Und ist es richtig? Das man Mädchen von 16 Jahren dort arbeiten lässt für 5€? Ohne das diese angemeldet sind?

Woher willst du wissen, dass die nicht angemeldet sind?

Und das sie dort arbeiten ist richtig, Jugendliche dürfen ab 15 Nebenjobs machen. Und der Mindestlohn gilt für sie auch nicht, die 5 Euro sind zwar mies, aber erlaubt. Für sie ist das Trinkgeld wichtig.

Deine Beobachten rechtfertigen allenfalls einen Anfangsverdacht auf Schwarzarbeit. Aber nicht genug, dass du als Kunde den Cafe-Betreiber anzeigst und dich dort unbeliebt machst. Und zwar beim Betreiber UND beim Personal, dass, falls es wirklich schwarz arbeitet, die Alternative dazu weniger prickelnd findet: Nämlich gar nicht arbeiten.

Wenn das wen angeht, ist es das Personal selbst oder öffentlich bestellte Kontrolleure, bzw den Zoll, der für Schwarzarbeit zuständig ist. Nicht Leute, die ihre Nase wo rein stecken müssen, wo dies Nase nicht hin gehört.


Unter 18 Jahren braucht kein Mindeslohn gezahlt zu werden. Ebenso ist niemand verpflichtet den Lohn zu überweisen, also Barzahlung ist durchaus möglich.

Du kannst dir auch am Tresen eine Quittung ausstellen lassen, wenn du das gerne möchtest. 

Du kannst nicht beweisen, dass dort Geld nicht versteuert wird.

Anzeigen kannst du das beim Zoll.

es gibt Unterschiede bei der MWST. Nimmt man das mit, fallen 7% UST an, verzehrt man das dort, gibt es 19%

Im Wiso Heft zur Steuer gab es mal einen Bericht zu sog. Zappern in der Gastronomie. Hier werden die Umsätze quasi halbiert. Spezielle Steuerfahnder können das aber auch herausfinden.

Bei ital. Eisdielen fahren manchmal schon Ferraris vor, so daß man die Vermutung hat, die Mafia kassiert noch Schutzgelder.

Wenn es Familienmitglieder sind, können Jugendliche schon mithelfen im Betrieb, das ist bei Bauern nicht anders.

Es gilt aber der Mindestlohn. Da wäre schon eine Anzeige möglich wegen Verstoßes gegen den Mindestlohn & womöglich Jugendarbeitsschutzgesetz wie Arbeit am Sonntag oder auch abends.

Minijobs sollten bei der Minijobzentrale angemeldet werden über die Knappschaft. Darüber hinaus sind das evtl. Trinkgelder. 

Cash darüber hinaus kann man aber nicht ausschließen. Eine anonyme Anzeige kannst Du ja beim Zoll stellen, der für Schwarzarbeit zuständig ist.

Kein Händler ist verpflichtet, Dir eine Quittung/Rechnung auszustellen. Du hast aber das Recht, eine zu verlangen.

Eis in der Waffel/Becher, das nicht vor Ort gegessen wird, enthält 7 % MWST. Wenn Du aber Platz nimmst und Dir beim Kellner ein Eis bestellst, enthält es 19 % MWST. Deshalb die unterschiedlichen Kassen.

Ein Minijobber kann auch mal mehr wie 450 EUR im Monat verdienen, solange er nicht mehr wie 5.400 EUR im Jahr verdient. Bei Saisonarbeit oder Urlaubsvertretungen kann das schon mal vorkommen.

Mach Dich in Zukunft bitte schlau, bevor Du anderen kriminelles Handeln unterstellst.

Kein Händler ist verpflichtet, Dir eine Quittung/Rechnung auszustellen. Du hast aber das Recht, eine zu verlangen.

In Österreich muss seit dem 1.April 2017 für jeden Barverkauf eine Quittung ausgestellt und dem Kunden/Gast übermittelt werden. Das wird auch stichprobenartig nach dem Verlassen des Geschäftslokals/ der Gaststätte kontrolliert (natürlich kann ein Kunde/ Gast nicht gezwungen werden, die Quittung mitzunehmen und aufzubewahren.).

@manni94

In Deutschland gilt das nur für gewerbliche Kunden. Privatverbraucher können eine Rechnung/Quittung verlangen. Dann ist der Händler verpflichtet, eine auszustellen. Aber nur dann.

@Seeheldin

Falsch, seit 01.01.2017 gibt es die allgemeine Belegausgabepflicht auch in Deutschland. § 146a (2) AO. Befreiung wäre allerdings in Ausnahmefällen möglich - muss aber beantragt werden.

@Steuerbaer

Bei Eisdielen und anderen Betrieben, die sowohl 7% wie auch 19% MWST abzuführen haben, kann der 7 % - Anteil sogar geschätzt werden.

@Steuerbaer

Belegausgabepflicht gilt ab 2020

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