Ist bei der MPU das Vorstrafenregister relevant?

6 Antworten

Die MPU ist eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung. Um irgendeine Aussage hier treffen zu koennen, muesste man erst einmal die Fragestellung kennen, mit der er zur MPU aufgefordert wurde. Darin liegen naemlich schon riesengrosse Unterschiede.
Eine MPU wegen Alkohol sieht z.B. ganz anders aus als eine wegen wiederholten Verkehrsvergehen usw .. Gerade wenn es um die soziale Einordnung, um das Einhalten von Vorschriften usw geht, koennten Einblicke in die Vergangenheit mithelfen, dass der Psychologe Dinge besser versteht und beurteilen kann. Ob sich das positiv oder negativ auswirkt, ist vom Einzelfall abhaengig. Auch ein Koerperverletzungsdelikt in der Vergangenheit muss nicht unbedingt sich negativ auf das Ergebnis der MPU auswirken.

relevant ist ..ob er schon mehrmals wegen trunkenheit aufgefallen ist z.b. schlägerei schwarzfahren usw

Es geht auch um Verantwortung, geistige Reife ect., daher wird bei der MPU- Medizinisch Psychologische Untersuchung u.a. auch der Charakter durchleuchtet

dh..aber eine sehr schwierige angelegenheit:-((

@kai71

Deswegen macht das auch nicht jeder sondern nur speziell geschulte Psychologen.

Die Frage ist nicht hatte der eine Anzeige sondern hatte der eine Verurteilung? Das führen von Kraftfahrzeugen stellt eine Verantwortung gegenüber den schwächeren Passanten da. Sollte jemand 3 mal wegen Drogenbesitzes oder 4 mal wegen Köperverletzung unter Alkoholeinfluss verurteilt sein, so könnte der schon ungeeignet zum führen eines Kraftfahrzeuges genannt werden. Man muss ja nicht einfach so eine MPU machen.

ich denke das ist relevant, da so der Betreffende besser einzuschätzen ist.

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