Hilfe, muss ich Anwaltskosten bezahlen?

5 Antworten

Wenn du die Miete auf das falsche Konto überwiesen hast, aber du eine Anweisung hattest auf Konto xy zu zahlen dann musst du auch die Anwaltskosten zahlen. War es nirgendwo angegeben und es war nur das Kautionskonto genannt dann nicht weil es nicht dein verschulden ist

Es steht zwar im Vertrag, aber keiner hat mir das vorher genauer erklärt, denn, nach dem ich die Kaution bezahlt habe, habe ich diese Konto als Vorlage für die Miete.

@morgenlaender

Man sollte lesen was man unterschreibt. Dein Fehler und Du musst die Anwaltskosten bezahlen

@Dicke1968

Wer würde alles lesen, bevor er unterschreibt, besonders im Büro und der Vertrag mehrere Seiten hat.

Eigentlich das andere Konto trägt auch der Name des Vermieters, d.h., ich habe die Miete auch zum Vermieter bezahlt :?

@Dicke1968

sorry-stimmt nicht !! Dein Vermieter muß seinen Anwalt selber bezahlen und nicht Du

@morgenlaender

Ich lese alles !!! Bei einem Arbeitsvertrag ist der Arbeitgeber verpfilchtet das man diesen mit Ruhe liest und unterschreibt!! Wie lange lebst Du schon in Deutschland ??

@morgenlaender

Ps. Wenn Du der Meinung bist, dass Du Dir nicht alles durch lesen mußt, dann wünsche ich Dir alles Gute für Deine Zukunft MFG-Mit freundlichen Grüßen Von einem Gewerkschaftsmitglied seit 2000-ver.di

Wenn du die Miete auf das falsche Konto überwiesen hast, aber du eine Anweisung hattest auf Konto xy zu zahlen dann musst du auch die Anwaltskosten zahlen.

Wenigstens Du kennst Dich aus.

So ein Quatsch, natuerlich hast du Recht. Kann der Vermieter dich nicht erstmal anrufen, wenn er vermutet, dass die Miete nicht bezahlt wurde, dann haette er das ganze sofort geklaert?...

Stimmt!

Denn, nach meiner Beschwerde wurde ich angerufen, da ich es gesagt habe, dass ich mich bei dem Vorgesetzten beschwerden werde, wenn das nicht aufhört. Dann hat man alles geklärt.

@morgenlaender

In letzter Zeit scheint es ein echter Trend in Deutschland zu sein, alles anzuzeigen oder abzumahnen, ohne ueberhaupt zu versuchen, mal persoenlich zu reden :-(

@Steffile

Und das Schlimmste ist es, wenn skrupellose Menschen Rechtswissenschaft studieren und Rechtsanwälte werden :=(

So ein Quatsch, natuerlich hast du Recht. Kann der Vermieter dich nicht erstmal anrufen, wenn er vermutet, dass die Miete nicht bezahlt wurde, dann haette er das ganze sofort geklaert?...

So ein Quatsch was Du schreibst, richtig.

Der Vermieter kann sofort einen Mahnbescheid erstellen lassen wenn die Miete nicht am dritten Werktag bei ihm ist und er muss weder anrufen noch abmahnen.

@johnnymcmuff

Er muss nicht, aber er sollte es, das haette in diesem Fall beiden Parteien viel Aerger erspart. Ein bisschen Menschlichkeit...

Wenn dein Vermieter deswegen gleich zum Anwalt rennt, statt erst mal den Kontakt mit dir zu suchen, dann ist die Anwaltsrechnung sein Problem. Dass man versehentlich auf das falsche Konto überweist, kann passieren und kann reguliert werden. Die Anwaltsrechnung würde ich daher schriftlich von mir weisen und die Sache einfach mal abwarten. Selbst wenn sie das Geld per Gericht einklagen wollen, hast du dann noch Zeit einen eigenen Anwalt zu kontaktieren.

Wenn dein Vermieter deswegen gleich zum Anwalt rennt, statt erst mal den Kontakt mit dir zu suchen, dann ist die Anwaltsrechnung sein Problem.

Nein, ist es nicht.

Auch Dir empfehle ich :

Ghe mal auf den Link in meiner Antwort.

Klares Jein. Du hast Mist gebaut. Aber der Vermieter muss mahnen und eine Möglichkeit geben, die Sache zu klären bevor er den Anwalt einschaltet.....entscheiden kann dann nur das Gericht.

Aber der Vermieter muss mahnen und eine Möglichkeit geben, die Sache zu klären bevor er den Anwalt einschaltet.

Zwi Daumen hoch für eine falsche Antwort.

Der Vermieter muss fehlende Miete nicht mahnen, weil nach dem 3. Werktag sich der Mieter automatisch im Verzug befindet.

Mietrecht ist nicht so einfach und da sollte man nicht immer seine Meinung verbreiten.

@johnnymcmuff

Schöne Theorie.

In der Praxis wird der Richter garantiert fragen, warum nicht gemahnt wurde.

Außerdem ist das mit dem Verzug fraglich, da der Vermieter das Geld ja bereits hatte - nur eben auf dem anderen Konto. Und bei entsprechender Sorgfalt hätte er das merken müssen.

Und eben deshalb:

entscheiden kann dann nur das Gericht.
@gekicher11

In der Praxis wird der Richter garantiert fragen, warum nicht gemahnt wurde.

Das wird er garantiert nicht fragen, da nichtgezahlte Miete auch nicht angemahnt werden muss.

Hier steht es:

§ 286 Verzug des Schuldners .

(1) Leistet der Schuldner auf eine Mahnung des Gläubigers nicht, die nach dem Eintritt der Fälligkeit erfolgt, so kommt er durch die Mahnung in Verzug. Der Mahnung stehen die Erhebung der Klage auf die Leistung sowie die Zustellung eines Mahnbescheids im Mahnverfahren gleich.

(2) Der Mahnung bedarf es nicht, wenn

  1. für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist,

  2. der Leistung ein Ereignis vorauszugehen hat und eine angemessene Zeit für die Leistung in der Weise bestimmt ist, dass sie sich von dem Ereignis an nach dem Kalender berechnen lässt,

  3. der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert,

  4. aus besonderen Gründen unter Abwägung der beiderseitigen Interessen der sofortige Eintritt des Verzugs gerechtfertigt ist.

(3) Der Schuldner einer Entgeltforderung kommt spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufstellung leistet; dies gilt gegenüber einem Schuldner, der Verbraucher ist, nur, wenn auf diese Folgen in der Rechnung oder Zahlungsaufstellung besonders hingewiesen worden ist. Wenn der Zeitpunkt des Zugangs der Rechnung oder Zahlungsaufstellung unsicher ist, kommt der Schuldner, der nicht Verbraucher ist, spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Empfang der Gegenleistung in Verzug.

(4) Der Schuldner kommt nicht in Verzug, solange die Leistung infolge eines Umstands unterbleibt, den er nicht zu vertreten hat.

(5) Für eine von den Absätzen 1 bis 3 abweichende Vereinbarung über den Eintritt des Verzugs gilt § 271a Absatz 1 bis 5 entsprechend.

Außerdem ist das mit dem Verzug fraglich, da der Vermieter das Geld ja bereits hatte - nur eben auf dem anderen Konto

Der Vermieter muss hier nicht Kindermädchen spielen, es ist die Pflicht des Mieters die Miete zu erbringen und dazu gehört auch, dass das Geld auf das richtige Konto gezahlt wird.

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