Hartz4, Arbeitslosengeld II, Geld geliehen von Freundin, was soll ich jetzt machen?

4 Antworten

Du scheinst doch eine plausible Erklaehrung fuer das Geld zu haben, also gib es ruhig so an. 500 Euro ist eh nich genug um irgendeinen Stress zu bekommen. Vielleicht wollen die auch wissen ob du schwarz gearbeitet hast aber das muessten sie dann natuerlich auch beweisen koennen.

Sei einfach so ehrlich und erzähl dem Amt die Sache so, wie du sie hier geschildert hast. Das was Du nicht auf dem Konto hast und auch demnach nicht zur Verfügung hast kann dir nicht abgezogen werden. Es sei denn Du hast dir davon Möbel gekauft was zur Erstausstattung der Wohnung zählt!

wow - anscheinend hattet ihr alle noch nicht mit dem verein zu tun. ich gratuliere. ich habe meinem bruder geld gegeben, während er alg2 bezog - dass hätten die jetzt gern wieder, weil er ja anderswo her geld bekommen konnte, also nicht auf sie angewiesen war... wenn du noch nichts gesagt hast, würde ich sagen, du hast das geld mal verliehen und es da zurück erhalten. ist ein versuch wert. so wie es ist, werden sie auf jeden fall versuchen, es dir anzurechnen. mein bruder ist damit jetzt vor gericht...

Wo er voraussichtlich nicht Recht bekommen wird, denn die Bestimmungen sind nunmal so, dass ein Kredit als Einkommen gewertet wird und somit zur Minderung des Bedarfs, also Kürzung des ALG führt.

@wim50

auch wenn ich ja schon 200,- zurück gezahlt habe und auch den rest zurück zahlen möchte? dann bin ich doch plus/minus null!? warum sollen dir mir was anrechnen wenn ich es wieder zurück gebe? soll ich das naträglich mit der freundin schriftlich festhalten? wäre das ein vorteil? und welche formulierung sollte ich verwenden damit man mir nicht ans knie pinkeln kann:-) danke nochmal an alle, ihr seid toll!

@traumaugen

Eins schriftliche Vereinbarung ist dringend anzuraten. Und hier sollte vermerkt sein, dass der Kredit zweckgebunden war, beispielsweise für eine dringende Reparatur oder so.

Dass du das Geld zurück zu zahlen hast, interesszert die ARBE eigentlich gar nicht, hier ist nur der Zufluss von Interesse. Schulden haben keine Bedeutung für die Berechnung des ALG.

Das ist insofern problematisch, da ein Kredit als Einkommen gewertet und als solches behandelt wird. Es führt zur Kürzung des ALG II. Das ist der Grund, weshalb die ARGE dazu Auskunft einholt.

Das ALG II wird gekürzt, andererseits muss ein Kredit ja auch zurück gezahlt werden, der Schaden ensteht also gleich doppelt.

Kontoauszüge für Erstantrag ALG II für welchen Zeitraum

Hallo! Ich hab vor ca. 3 Wochen erstmals einen Antrag auf ALG II beim Jobcenter gestellt. Zum Termin der Antragsabgabe habe ich alle Unterlagen bis auf das Formblatt 'Vermögen VM' und die geforderten Kontoauszüge der letzten drei Monate eingereicht mit der Begründung, dass ich es nicht geschafft habe rechtzeitig auszufüllen und Textstellen der Kontoauszüge zu schärzen (was ja mein Recht ist). Ich fragte die Mitarbeiterin, ob ich das einfach in den nächsten Tagen nachreichen kann. Sie bejahte und sagte, ich solle mich nicht wundern, sie müsse trotzdem einen Brief (Aufforderung) fertig machen. In diesem Brief, den ich einige Tage später erhielt, wurde ich dazu aufgefordert, die Kontoauszüge seit 01.07.2124 (ich vermute, dass es 2012 oder 2013 bedeuten soll) vorzulegen. Meine Frage: Wenn man einen Antrag nicht sofort vollständig einreicht, darf das JObcenter Kontoauszüge von so langer Zeit anfordern??? Im Internet, fand ich nur folgende Auskunft: www.bfdi.bund.de/DE/Themen/Arbeit/BA/FAQ/Artikel/Kontoauszuege.html?nn=2506554, also die Einreichung von bis zu 6 Monaten. Seitens einer Sozialberatung wurde mir gesagt, dass das Jobcenter Kontoauszüge auch bis zu 10 Jahre rückwirkend verlangen darf. Was stimmt, kennt jemand eine gesetzliche Grundlage? Gibt es die überhaupt oder liegt es im Ermessen des Sachbearbieters, wenn man so wie ich anscheinend bereits einmal seine Mitwirkungspflicht verletzt hat??

Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen... danke schon mal im Voraus!!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?