Gibt es noch ein Tafelgeschäft bei der Bank?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Weil das mit den Gewäschevorschriften nicht mehr vereinbar ist und den Tatbeständ der "Beihilfe zur Steuerhinterziehung" begründet.

das Wort `Tafel ` weist schon darauf hin, daß der kleine Mann (Frau) hier sein Taschengeld investierte vergleichbar mit Lottospielen und nicht der reiche Firmeninhaber zum Zwecke der Geldwäsche...

@bachforelle49

Das ist ein Trugschluss. In diesem Fall bedeutet es, dass Wertpapiere gegen Bargeld über die Tafel (Schalter) geschoben werden. Solche Geschäfte dienten in der Vergangenheit in nahezu allen Fällen der Steuerhinterziehung. Es handelte sich auch nicht um Kleingeld. Einzelumsätze im sechs- oder siebenstelligen Bereich waren eher die Regel als die Ausnahme.

hallo!

ob es heute noch tafelgeschäfte gibt weiss ich derzeit gar nicht, ich hatte damit lange nichts mehr zu tun.

ich gehe aber davon aus, dass der markt durch das internet überflüssig gemacht wurde.

heute wickelt man die meisten geschäfte über das www ab, der banktresen hat schon weitgehend ausgedient.

alle grossen banken sind gerade dabei zigtausende leute zu entlassen, weil kaum noch kunden in die schalterhalle kommen.

der gang zur bank bringt nur selten einen mehrwert gegenüber dem online-account.

grüsse aus dem neckartal

a. klautke

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früher brachte man das Coupon einfach zur Bank und bekam die Tantieme über den Tresen
ausgehändigt. So war man am Gewinn und Verlust als Investor auch ohne Depotkonto beteiligt und war sozusagen Aktieninhaber. Alles recht unbürokratisch, wenn man einen Anteilschein kaufte. Warum gibts das heute nicht mehr?

Naja, die Kunden werden ja auch gezwungen nicht mehr den Schalter zu nutzen, wenn Geldabehungen, Einzahlungen am Schalter Geld Kosten. Aber vielleicht auch besser so, weil die Banken einen eh nur Müll Produkte andrehen wollen.

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