Gerichtstermin - Reisekosten

5 Antworten

Als Zeuge werden Dir entstandene Kosten ersetzt, aber nicht als Beklagter.

Ich habe vom Gericht selbst mittels Schreiben die Information erhalten, dass ich einen Reisekostenvorschuss beantragen kann. Insofern wäre das wohl auch für Beklagte möglich.

Vor allem... wieso sollte es gerade für einen "Beklagten" nicht möglich sein?

Wenn überhaupt was erstattet wird, dann der günstigste Fahrpreis. und das wird vermutlich mit der Bahn sein und bestimmt nicht deine 300-400€ erreichen. Ausserdem werden solche Sachen meines Wissens erst nach bezahlung zurückerstattet. erst dann kannst du ja (mit Rechnung) belegen, wie viel du tatsächlich ausgegeben hast. Ruf einfach mal in der Verwaltung vom Gericht an und Frag nach. die sollten sowas wissen.

Ich verstehe. Das wäre natürlich bitter, wenn ich eine Rechnung für etwas vorzeigen müsste, was ich gar nicht bezahlen konnte. ;-)

Ich habe mir die Frage jüngst gestellt und nur noch nicht angerufen, weil ich die schlechte Erfahrung gemacht habe, dass man beim Gericht am Telefon keine Fragen beantwortet, sondern alles schriftlich gestellt haben möchte und dann auf eine Antwort warten kann.

Deshalb dachte ich, ich probiere es hier. Kostet ja nichts. :-)

@88Celv95

Rechtsrat ist im Einzelfall Nichtanwälten grundsätzlich verboten. Eine Antwort könnte also dem Antwortenden doch etwas kosten.

Du kannst bei der Gerichtsverwaltung (Adresse auf der Vorladung) kannst Du auch einen Vorschuss erbitten. I.d.R. wird das abgelehnt. Wenn Du aber mal dort anrufst, die Lage klarst, kann das auch eine Lösung finden.

Ruf dort einfach mal an, ob es wirklich so wichtig ist, dass Du kommen musst.

Hmm... muss ich wohl einfach machen. Ich dachte nur, dass es sich von selbst beantwortet, ob ich kommen muss oder nicht, da gerade ich der Beklagte bin und es sich hierbei um einen Vergleich handelt.

Als Beklagter bekommst du nichts erstattet! Können dir Verwandte, Bekannte nichts vorstrecken?

Ich habe vom Gericht selbst mittels Schreiben die Information erhalten, dass ich einen Reisekostenvorschuss beantragen kann. Insofern wäre das wohl auch für Beklagte möglich.

Vor allem... wieso sollte es gerade für einen "Beklagten" nicht möglich sein?

.. merkwürdig. Bei Privatpersonen ist das zuständige Gericht dem Wohnort des Beklagten zugeordnet. Bis du gerade erst umgezogen?

Frag mal bei dem Rechtspfleger deines Amtgerichtes nach.

Ja, ich bin umgezogen. Es handelt sich dabei auch um einen Mietstreit und in diesem Fall hat das damalige Gericht festgestellt, dass allein das Gericht zuständig ist, wo die Mietsache angelegt ist. Zu meinem Pech...

@88Celv95

Und es gibt noch viel mehr Gerichtsstände siehe zB. §32 ZPO ff.
In §14 Abs. 2 UWG gibt es sogar einen sogenannten "fliegenden Gerichtsstand".

Gericht als Zeuge aussagen, Fahrtkosten etc?

Hallo Leute,

ich habe ein paar Fragen. Ich wurde vor paar Tagen zu einem Gerichtstermin eingeladen und soll als Zeuge aussagen. Es geht um eine Körperverletzung. Mir wurde die Nase durch ein Schlag gegen die Nase gebrochen. Wieso werde ich als Zeuge befragt und nicht als "Opfer"?

Wie sieht es mit den Fahrtkosten aus? Die Körperverletzung ist ca. 2 Jahre her und ich bin mittlerweile von meinem Heimatort nach München gezogen. Ich muss für den Gerichtstermin ca. 580 km fahren. Momentan bin ich dennoch bei meinen Eltern angemeldet, da ich von WG zur WG ziehe. Habe aber bald eine eigene Wohnung. Reicht es wenn ich beim Gericht anrufe und denen meine momentan Adresse sage oder muss ich mich so schnell wie möglich ummelden um die Fahrtkosten geltend zu machen? Die Fahrt würde ich mit meinem privaten PKW antreten.

Ebenso würde ich auch eine Übernachtung nehmen, denn morgens früh 580 km fahren, dann den Gerichtstermin und wieder zurück wäre sehr belastend. Wird eine Übernachtung ebenfalls vom Gericht gedeckt?

Wie ist mit den Fahrtkosten aus wenn ich diese vorher beantrage bzw. wenn ich das Geld für die Fahrt vorher möchte. Ich bin Azubi, zahle Miete und muss vom restlichen Geld leben. So eine Fahrt sprengt den Rahmen meines Azubisgehaltes.

Nun zum Verdienstausfall: Ich muss mir keinen Urlaub nehmen, denn mein Arbeitgeber muss mich als Zeuge von der Arbeit freistellen. Kann er nur die 2 Tage geltend machen oder nur den Tag an dem der Gerichtstermin ist? Ich habe in der Woche Berufsschule, brauche ich da eine Bescheingung von der Schule das ich dort freigestellt bin oder sonstiges?

Vielen Dank für eine Antworten und einen schönen Tag euch!

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