Geburtsname verschwindet bei Hochzeit?

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Durch die Namenserteilung, welche deine Mutter und deren Ehemann (= dein Stiefvater), erstere als dein gesetzlicher Vertreter, veranlasst haben, wurde dein Geburtsname von A in B geändert. Die Bezeichnung "B geb. A" gibt es in diesem Falle nicht, ist absoluter Quatsch.

Eine Namenserteilung ist unwiderruflich, kann also nicht rückgängig gemacht werden. Ein Wiedererwerb des Familiennamens A wäre nur möglich im Wege einer behördlichen Namensänderung. Dazu müssen aber gewichtige Gründe vorgetragen werden; persönliche Gründe wie z. B. der Name gefällt mir nicht, ich will mit diesem Namen nichts mehr zu tun haben oder zu meinem Stiefvater habe ich keine Beziehung (mehr) sind für die Namensänderungsbehörde ohne Belang. Die Gründe müssen aus objektiver Sicht so gewaltig sein, dass sie schwerer wiegen als das öffentliche Interesse an der Beibehaltung des bisherigen Namens.

Am besten und billigsten (sogar kostenlos) wirst du den Namen B los, wenn du heiratest und ihr beide dann seinen Geburtsnamen C zum Ehenamen bestimmt. Allerdings steht dann in deinem Ausweis "C geb. B".

Mhm. Was genau steht auf deinem Personalausweis? Steht da B geborene A oder nur B? Wenn da nur B steht, müsstest du nachträglich deinen Namen ändern lassen. Das ist kostspielig und muss begründet werden, wenn es überhaupt möglich ist.

Es steht nur der Name B im Ausweis.

@Mahia

Alles klar. Du müsstest vor der Hochzei noch deinen Namen ändern lassen in B geborene A. Das hätte man eigentlich damals schon machen sollen. Frage mal nach, ob das im gleichen Atemzug bei der Hochzeit gemacht werden kann. Hierfür benötigst du natürlich eine beglaubigte Abschrift deiner Geburtsurkunde wo der Name A drauf steht. Viel Erfolg

Dann sollte A in Deiner Geburtsurkunde stehen und Du solltest das beim Bürgeramt beantragen.

Sollte das aus irgendwelchen Gründen nicht möglich sein, werden die Dich schon informieren.

Schöne Hochzeit dann!

Du wurdest mit 8 Jahren einbenannt, dazu musstest du auch bereits seinerzeit (da älter als 5 Jahre) zustimmen.

Eine Einbenennung ist nicht rückgängig zu machen.

Dein Geburtsname ist nun "B".

Nachzulesen in BGB §1617c

Warum hast du nicht gleich mal beim Bürgeramt (oder beim Standesamt) nachgefragt? Die kennen die Möglichkeiten sicher genau.

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