Finde nach Trennung und Auszug keine eigene Wohnung - Was soll ich tun?!

5 Antworten

Ich würde erst in eine "Kompromisswohnung" ziehen und von dort aus in Ruhe weitersuchen.

Auch wenn der Arbeitsweg weiter ist oder Freunde einen längeren Weg zu dir haben.

Was dein Vermieter von dir denkt, wenn du z.B. nach sieben Monaten wieder ausziehst, kann dir eigentlich egal sein. Hauptsache du bezahlst deine Miete pünktlich.

Einen   Zeitmietvertrag solltest du natürlich nicht abschliessen denn an diesen bist du für die vereinbarte Zeit gebunden.

Ich würde mich auf jeden Fall nun bei den Eltern anmelden und den Vermietern oder Maklern erzählen, dass Du, falls diese nachfragen, nach Trennung dort wohnst und jetzt eine Wohnung suchst. Das kommt besser als bei Freunden unterzukommen, auch wenn es geschwindelt ist. In eine "Kompromiss-Wohnung" zu ziehen wäre eine Lösung, aber falls Du dort kurzfristig ausziehst, was erzählst Du dann dem nächsten Vermieter? Der wird auch befürchten, sich in naher Zeit auch wieder einen neuen Mieter suchen zu müssen und dankend ablehnen. Gerade wegen dem neuen Gesetz zur Provision wollen Vermieter eher langfristige Mieter.

Wie lange Du in einer Wohnung gewohnt hast ist für den Vermieter nicht relevant. Wichtig ist, dass Du offiziell aus dem alten Mietvertrag ausgeschieden bist und das Du keine Mietschulden hast. Wenn Du das sogar schriftlich vom Vermieter hast, ist es egal wie alt das schreiben ist. Du solltest unbedingt aktiv weiter nach einer Wohnung suchen, da Du ja anderenfalls nicht korrekt beim EMA gemeldet bist und die Angaben in deinem Ausweis nicht stimmen! Das kann irgendwann ein Problem für Dich werden bzw. Ordnungsgeld nach sich ziehen. Hast Du die Möglichkeit das Du Dich zunächst wieder bei Deinen Eltern anmeldest? Dann kannst auch "von der Couch Deiner Freunde" weiter nach einer Wohnung suchen. Sonst würd ich an Deiner Stelle sehen, dass ich erstmal eine annehmbare Wohnung finde aus der ich mich weiter nach etwas besserem umsehe.

Danke schonmal für so viel Feedback !!!

WG habe ich auch schon überlegt, aber das wäre ja genau so eine Übergangslösung. Zumal ich auch meine ganzen Möbel schon aus der alten Wohnung rausgeholt habe, die stehen jetzt gerade woanders, wo sie ja aber auch nicht ewig bleiben sollen.

Und ich glaube ich brauche langsam auch mal Zeit/Raum für mich, ich wandere ja eben schon seit 3 Monaten von einer provisorischen "Freunde-WG" zur anderen...

Ich denke, man muss dann in so einer Situation seine Ansprüche vielleicht runterschrauben und dann halt den Kompromiss nehmen. Es ist frustrierend wenn man schon 2-3 Wohnungen in der Traumgegend angesehen hat und die dann um Haaresbreite nicht bekommen hat - ich überlege dann danach auch immer noch tagelang, woran es gelegen hat, was ich hätte besser machen sollen...

Aber es ist ja auch klar, wenn man so lange in der Luft hängt, dann hat man irgendwann einfach keine Kraft mehr. Und dann macht man eben auch leichter Fehler. 

Vielleicht ist es dann tatsächlich besser, sich mit dem Kompromiss zu arrangieren. Das schlimmste ist, es fühlt sich für mich halt irgendwie wie eine Niederlage an, gerade nach dem ganzen Ding mit der Trennung und mit den Misserfolgen bei den "Traumwohnungen"... Wäre halt echt schön gewesen, einfach mal Glück zu haben ;-)

Guten Abend, 

haben Sie schon darüber nachgedacht einen Makler aufzusuchen? Dafür gibt es die Kollegen schließlich. Darf ich fragen aus welcher Stadt/Region Sie kommen? 

Nichts spricht gegen eine Kompromiss Wohnung, um von dort aus in Ruhe weiter zu suchen. Hauptsache ein eigenes Dach über dem Kopf. Und wenn deine Freunde wirklich Freunde sind, dann macht denen auch der Weg nichts aus.

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