Erfahrung beim Verkauf von Hapimag Aktien?

5 Antworten

Hallo ChrissyN,

wir haben unsere 3 Hapimag Aktien im Jahre 2017 der Firma Bauer Ferienwohnrechte zur Vermittlung angeboten und diese waren dann auch schnell zu einem vernünftigen Preis vermittelt. Herr Bauer war sehr freundlich und wir mit der Abwicklung hochzufrieden. Aufgrund von EU Richtlinien und dem internationalen Privatrecht waren zu Beginn einige Unterlagen (Widerrufsrecht, Vertragsinformationen) zu unterschreiben aber dadurch klappte die Umschreibung problemlos. Wie gesagt, wir waren zufrieden und können die Firma Bauer nur weiterempfehlen.

Liebe Grüße

Famile Roth

Hapimag Aktien verkaufen?

Seit vielen Jahren benachteiligt die Hapimag ihre Mitglieder, die ihre Hapimag Aktien loswerden wollen. So hat sie sich mal wieder etwas Neues ausgedacht:

Sie bietet Ihren Mitgliedern an, die Aktien umzuwandeln in Hapimag classic Aktien. In Wirklichkeit wird nichts umgewandelt sondern Sie akzeptieren neue Allgemeine Bestimmungen (AGB´s) die eine 7-jährige Kündigungsfrist vorsehen.

Würden Sie bei Ihrem Telefonanbieter oder anderen Abo´s eine solch lange Kündigungsfrist akzeptieren?

Konkret heißt das, dass Sie die Aktien noch 8 Jahre halten müssen denn die siebenjährige Laufzeit beginnt erst mit dem 1.Januar des Folgejahres und in dieser Zeit müssen Sie natürlich Ihren Jahresbeitrag pro Aktie weiter bezahlen. Das sind dann voraussichtlich ca. Euro 2.650,--.

Da viele alte und kranke Mitglieder Ihre Aktien verkaufen wollen, stellt sich dann noch die Frage, was man mit den Wohnpunkten anfangen soll, wenn man nicht mehr reisen kann oder will.

Fragen Sie doch mal schriftlich bei Hapimag nach, was für einen Geldbetrag Sie denn nach Rückgabe Ihrer Aktien in acht Jahren erhalten. Sie werden wahrscheinlich furchtbar enttäuscht sein.

Wie könnte die Lösung für Sie aussehen?

Mitarbeitende von Hapimag haben mir eine wirklich gute Lösung genannt:

Verkaufen Sie die noch vorhandenen Punkte oder wohnen Sie sie ab und zahlen dann ab sofort keinen Jahresbeitrag. Die Hapimag erinnert zwar an die Bezahlung des Jahresbeitrages, klagt die Beiträge aber nicht ein. Aus eigener Erfahrung können wir das bestätigen. Uns liegen immer mal wieder Verkaufsanfragen von Mitgliedern vor, bei denen die Außenstände deutlich über 2.000,-- CHF liegen und die Hapimag die Beträge nicht eingeklagt hat sondern die Aktien sang- und klanglos zurücknimmt. Ein Grund könnte sein, daß die Hapimag den Klageweg fürchtet, denn die Gerichte würden bei dieser Gelegenheit das Kleingedruckte und ganz besonders die Rücknahmebedingungen einer genauen Prüfung unterziehen.

Was schreibt der Schweizer Rechtsanwalt Heitz, der für den HFA die Sonderprüfung der Hapimag initiiert hat und der selbst Hapimag Mitglied ist:  „Genau dies ist der Rat, den ich seit über einem Jahr Aktionären und deren Anwälten empfehle!» 

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Wir versuchen auch seit 15 Jahren unsere Hapimag-Aktien zu verkaufen. Leider ist das (fast) unmöglich. Mit Vermittlern haben wir nur schlechte Erfahrungen gemacht. Bis jetzt hat sich keiner gefunden, der unsere Aktien nehmen würde. Das ist auch kein Wunder, da ein großes Überangebot herrscht. Ein Verkauf über ebay ist nicht möglich, da Wertpapiere nicht über ebay verkauft werden dürfen und selbst Hapimag-Aktien als solche gelten. Eine Rückgabe an Hapimag ist auch nicht möglich, da Sie die Wartezeit vermutlich nicht überleben werden. Zudem ist damit zu rechnen, dass in Zukunft gar keine Aktien von Hapimag mehr zurück genommen werden, da die Rücknahmequote an den Neuverkäufen hing und der Verkauf neuer Aktien eingestellt wird. Ihnen bieten sich zwei Möglichkeiten an: 1.) Sie können die Aktien beitragsfrei stellen lassen. Das heisst es fallen keine Jahrensgebühren an, aber es werden natürlich auch keine Wohnrechtspunkte gutgeschrieben. Das Risiko dabei ist, dass Hapimag diese Regelung jederzeit rückgängig machen kann und dann wieder Gebühren fällig werden. Desweiteren sind die Aktien dann für den Verkauf gesperrt. Sollte sich also wider erwarten doch ein Käufer finden, müssen zuerst die befreiten Gebühren nachbezahlt werden. Womit die Aktien für den Käufer uninteressant werden. 2.) Sie können versuchen die Punkte zu verkaufen und die Aktien als Geschenk dazu zu geben. Hört sich fürs erste toll an, aber Hapimag-Aktien will man im Regelfall nicht mal geschenkt haben. Das Problem ist nämlich dass Hapimag auch hiermit Geld verdienen will und Umschreibegebühren verlangt, sowie eine "Armortisationsgebühr" - als ob sich die Aktien für Hapimag nicht schon genug armortisiert hätten! In unserem Fall (3 A-Aktien) betragen die Gebühren ca. € 650,00. Wir haben nach jahrelanger Suche evtl. einen Interessenten gefunden, der die Punkte (1080!) für ca. € 2,80 pro Punkt kaufen und die Aktien als "Geschenk" mitnehmen würde. Der Kontakt kam durch sehr intensive Schreibarbeit in allen möglich Onlineforen zustande. Somit kann ich Ihnen leider keinen verbindlichen Rat für die beste Lösung geben. Nur eines können Sie sich sicher sparen: Den Kontakt zu Hapimag. Hapimag wird nämlich sicher auch auf ihre Frage antworten und eine einfache Lösung anbieten. Aus 15 jähriger Erfahrung und einigen Gesprächen mit Hapimag kann ich ihnen sagen, dass das verschwendete Zeit ist. Hapimag hat nur ein Ziel: möglichst viel Geld verdienen - und das geht nur mit zahlenden "Kunden".

Vielen Dank für die hilfreiche, ausführliche Antwort! Ich habe davon gehört, dass man die Aktien auch in Punkte umtauschen kann, ist das möglich?

@ChrissyN

Dass man die Aktien in Punkte umtauschen kann, habe ich auch schon gehört. Allerdings gibt es da, wie fast immer bei Hapimag, wohl auch einen Haken. Die Punkte werden angeblich nicht auf einmal gutgeschrieben, sondern auf 5 Jahre verteilt und man muss wohl einen Aufpreis dafür bezahlen. Wenn man sie dann "abwohnt" fallen zusätzlich noch die horrend hohen "Nebenkosten" vor Ort an. Alleine für den Betrag der "Nebenkosten" findet sich auf dem freien Markt fast immer eine vergleichbare Ferienwohnung. Also auch bei diesem Angebot macht Hapimag wieder ein gutes Geschäft - und zwar in mehrfacher Hinsicht. 1. Hapimag bekommt Ihre Aktien "geschenkt" und verkauft sie mit 100% Gewinn erneut. 2. Es werden Wohnrechtspunkte vergeben, die anders als z.B. bei der Geldmenge von Hapimag in beliebiger Menge kostenlos "produziert" werden können. 3. Hapimag verdient duch die "Nebenkosten" erneut, obwohl das ja immer bestritten wird. Die gelackmeierten sind die Aktionäre, deren ohnehin schon knapper Wohnraum durch solche Aktionen noch rarer wird. Zum Thema Eintausch gegen Punkte gibt es hier bei "gutefrage.net" einen interessanten Thread. Das Mitglied "preguntamos" hat mal nachgerechnet und kam zu einem ernüchternden Ergebnis. Hier ist der Link: http://www.gutefrage.net/frage/hapimag-namen-aktie-zu-verkaufenwie

Wir versuchen mit allen Mitgliedern, die ihre Aktien verkaufen möchten, eine Lösung zu finden. Da Hapimag unterschiedliche Produkte mit verschiedenen Rückkaufsbestimmungen auf den Markt gebracht hat, gibt es keine einheitliche Lösung, sondern jede Rücknahme wird individuell bearbeitet. Unsere Teams in den Service Points beraten Sie gerne. Rufen Sie einfach unsere Gratisnummer 00800 3030 8080 an.

Sie schreiben in Ihrer Antwort, dass der Verkauf von Aktien eingestellt wird. Richtig ist, dass wir verschiedene Mitgliedschaften anbieten, so unter anderem auch das Produkt Insider Lifetime mit Kapitalbeitrag. Dieser Vollmitgliedschaft liegen Aktien zugrunde. Auf freiwilliger Basis nimmt Hapimag mehr Aktien zurück als die 10 Prozent Neuverkäufe, die in den Allgemeinen Bestimmungen definiert sind. Für das Jahr 2013 ist diese Menge jedoch bereits ausgeschöpft und deshalb können wir in diesem Jahr keine weiteren Rückkäufe mehr tätigen. Sie können aber nach wie vor Ihre Aktien an Drittpersonen verkaufen oder sie an Familienangehörige verschenken. Die Umschreibung der Aktien erfolgt übrigens kostenlos. Rufen Sie uns an, damit wir gemeinsam eine Lösung finden.

@Hapimagonline

Laut Hapimag ist ein Verkauf der Aktien immer problemlos möglich. Ich frage mich allerdings warum wir dann seit 15 Jahren erfolglos versuchen ohne großen finanziellen Verlust unsere Aktien los zu bekommen. Anfang des Jahres haben wir uns entschieden die Aktien zu verschenken, wenn der Interessent die vorhandenen Wohnrechtspunkte für 4,00€/Stück kauft und die Umschreibekosten übernimmt. Ich habe mich soeben nochmal unter der von ihnen angegebenen Gratisnummer beraten lassen. Ihr Mitarbeiter, dessen Namen ich Ihnen auf Anfrage gerne nenne, hat meine Behauptung bestätigt. Die Umschreibung kostet 60,00sfr, sowie 195,00sfr "Amortisationsgebühr" pro Aktie. Ihre Behauptung, die Umschreibung sei kostenlos ist also so falsch wie die meisten anderen Behauptungen in Bezug auf Aktienverkäufe. Die Erhebung einer "Amortisationsgebühr" zeigt doch eindeutig welches Ziel Hapimag verfolgt. Selbst der private Weiterverkauf muss sich für Hapimag "amortisieren". Da freut es mich aufrichtig, und dafür möchte ich Hapimag auch mal loben, dass es eine kostenlose Hotline gibt. Es ist die einzige Dienstleistung die ich bei Hapimag bisher kennen gelernt habe, die nichts kostet!

@nicolasbuhl

Die Umschreibung erfolgt wirklich kostenlos. Leider wurden Sie bei Ihrer telefonischen Anfrage nicht korrekt informiert; dafür bitten wir um Entschuldigung. Damit wir die Situation klären können, bitten wir Sie, uns nochmals anzurufen.

@nicolasbuhl

Laut Geschäftsbericht 2012 hat Hapimag rd. 73 Mio EUR an Jahresbeiträgen eingenommen.

Vor wenigen Jahren standen noch etwa 25.000 Aktien auf der Rückkaufliste. Unterstellen wir einmal, dass es aktuell noch 10.000 Aktien sein könnten, so gingen Hapimag jährlich rd. 2,8 Mio EUR an Beiträgen verloren, wenn diese Aktien zurück gekauft würden und wegen fehlenden Interesses nicht wieder in Umlauf gebracht werden könnten.

In der Konzernerfolgsrechnung sind gerade einmal rd. 200.000 EUR als Überschuss ausgewiesen. Bei der AG wurde ein Verlust von rd. 67 Mio CHF eingefahren.

Jetzt dürfte Jedem deutlich werden, weshalb Hapimag sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt, Aktien zurück zu kaufen

@Hapimagonline

Manchmal weiss ich nicht ob ich über Hapimag lachen oder weinen soll. Gestern musste ich mal wieder lachen! Ich bin Ihrem Rat gefolgt und habe erneut bei der Hotline angerufen. Ich fragte direkt und ohne Angabe meiner Mitgliedsnummer was die Übertragung einer Hapimag-Aktie kosten würde. Die Antwort: 60,00sfr Übertragungsgebühr und 195,00sfr Abschreibegebühr (beim letzen Telefonat hieß die noch Amortisationsgebühr!). Ich fragte dann nochmal nach, ob das sicher richtig sei, denn ich hätte gehört, dass die Übertragung kostenlos sei. Wo ich das denn gehört hätte wurde ich gefragt und ich antwortete:"...weiß nicht mehr so genau. Gute Frage oder so...". Daraufhin wurde die Dame leicht nervös und fragte mich nach meiner Mitgliedsnummer. Nachdem sie diese eingab wurde sie noch nervöser und meinte kurz angebunden sie könne sich ja mal schlau machen ob sich was geändert hätte und würde sich gerne wieder bei mir melden. Nach Ende des Telefonats fragte ich mich ob es wohl Sonderkonditionen für unbequeme Mitglieder gibt? Und tatsächlich kam gestern eine eMail mit folgendem Wortlaut: "Guten Tag Herr Buhl, wir beziehen uns auf das gestrige Telefonat bezüglich der Umschreibung. Wir informieren Sie, dass eine Umschreibegebühr in Höhe von 60,00CHF pro Aktie erlassen wird. Der Abschreibungsbeitrag in Höhe von 195,00CHF wird jedoch in Rechnung gestellt. Freundliche Grüsse X....... H.........., Product Services, Consultant". Tatsächlich - Sonderkonditionen, extra für mich. Welch eine Ehre! Na gut, kostenlos ist die Übertragung immer noch nicht, aber immerhin billiger ist sie geworden. Fragt sich nur um wieviel? Denn beim vorletzten Telefonat hieß es noch, dass die Umschreibegebühr einmalig anfällt. Im Schreiben von gestern ist nun wieder die Rede von 60,00CHF pro Aktie. Und die anderen 195,00CHF pro Aktie? Ist das nun eine Amortisationsgebühr oder ein Abschreibungsbeitrag? Vermutlich ist es egal, denn es bringt Hapimag mal wieder Geld in die Kasse. Da spielt es doch keine Rolle wie man das Kind nennt! Ums kurz zu machen: Hapimag kann es einfach nicht lassen! Es wird mit allen Mitteln versucht einen Verkauf zu verhindern, denn Jahresbeiträge sind immer noch die besten Erträge! Von einem anderen Hapimag-Mitglied, das zwei Aktien geerbt hat, ist mir bekannt, dass Hapimag nach der Übertragung auf den Erben ein "Weiterveräußerungsverbot" von 4,5 Jahren ausgesprochen hat. Das verhalten von Hapimag erinnert mich an die vom Verfassungsschutz beobachtete Sekte Scientology. Von deren Gründer stammt folgendes Zitat: "Mach Geld, mach mehr Geld, mach dass andere Geld machen". Es ist nicht die einzige Parallele zu Scientology. Auch dort verliert man viel Geld und ein Ausstieg ist praktisch unmöglich.

@nicolasbuhl

Hallo nicolasbuhl,

Sie scheinen bei Hapimag tatsächlich "ein Stein im Brett" zu haben. Mir wurden heute für einen privaten Verkauf meiner Aktien folgende Kosten genannt:

  • 60 CHF Umschreibegebühr/Aktie und

  • 90 - 105 CHF Abschreibegebühr. Die Höhe richtet sich angeblich nach Besitzdauer.

Wie man sieht, es geht zu wie auf einem orientalischen Basar. Nur ein Genie beherrscht das Chaos!

Gruß Preguntamos

@preguntamos

Der Jahresverlust von CHF 67 Mio betrifft der Muttergesellschaft Hapimag AG und ist nicht zurückzuführen auf Aktien, die auf der Rückkaufliste oder nicht mehr im Umlauf sind. Die operative Performance der Hapimag kann nur auf der Basis des Konzernabschlusses in Euro beurteilt werden. Dieser schliesst mit einem kleinen Gewinn, was nicht unüblich ist für eine Organisation, die nicht gewinnorientiert ist. Wie Sie schreiben, ist die Rückkaufliste in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Ein Teil der zurückgekauften Aktien wurde noch nicht weiterverkauft und ist somit nicht im Umlauf. Die fehlenden Einnahmen aus der Fakturierung dieser Jahresbeiträge konnten kompensiert werden mit dem Verkauf von Punkteprodukten, wo der Jahresbeitrag im Preis einkalkuliert ist. Dank diesem Switch wird sichergestellt, dass das Business Model weiterhin im Gleichgewicht bleibt.

@Hapimagonline

Aha, schön zu hören! Und wie sieht es nun mit der kostenlosen Umschreibung aus? War das jetzt nur ein "Spezialangebot" für mich als nervigen Kunden, oder trauen Sie sich das Angebot allen verkaufswilligen Mitgliedern zu machen? Desweiteren hätte ich gerne eine Erklärung wie die 195,00sfr/Aktie "Abschreibungs- oder Amortisationsgebühr" gerechtfertigt wird.

@nicolasbuhl

Hallo nicolasbuhl,

da Hapimag es offenbar nicht für nötig hält, auf Ihre Frage nach dem „Abschreibungsbetrag“ zu antworten, möchte ich Ihnen meine Sichtweise ohne Anspruch auf Vollständigkeit und rechtliche Haltbarkeit darstellen:

Wenn ich meine (möglicherweise unvollständigen) Unterlagen richtig lese, hat jeder Aktionär mit dem Erwerb einer Aktie Hapimag gleichzeitig ein unverzinsliches Darlehen in Höhe von 1.100 CHF gewährt. Es erfolgt auch keine Tilgung. Dieses Darlehen wird jährlich mit einem bestimmten Betrag im Sinne eines nicht bar zu entrichtenden Amortisationsbeitrages belastet. Bei Verkauf oder Rückkauf der Aktien muss das Darlehen durch den Partner wieder auf den ursprünglichen Wert aufgestockt werden (Nr. 7.2 der allg. Bestimmungen zum Erwerb der Hapimag-Mitgliedschaft i.d.F. von 1989).

Dieser Abschreibungs- oder Amortisationsbeitrag (Hapimag verwendet hier auch keine einheitliche Bezeichnung) belief sich bis Ende 1997 auf 15,00 CHF/Jahr u. Aktie und wird erst fällig, wenn die Aktie den Besitzer wechselt. Ab diesem Zeitpunkt entfällt die jährliche Belastung des Darlehens. Stattdessen wird dieser Betrag in den Jahresbeitrag integriert. Dieser wurde demnach seit 1998 um diese 15,00 CHF angehoben.

Somit berechnet Hapimag Ihnen im Verkaufsfalle für jede Aktie für die Haltezeit bis einschl. 1997 jährlich 15,00 CHF.

Wenn Ihnen jetzt 195,00 CHF je Aktie berechnet werden, so ergeben sich daraus 13 Jahre, für die Sie das Darlehen auffüllen müssten. Demnach hätten Sie 1984 die Aktien erworben.

Es ist schon merkwürdig: man gewährt Hapimag ein unverzinsliches Darlehen, von dem man keinen Heller zurück bekommt und darf dieses Darlehen im Verkaufsfalle auch noch auffüllen. Sollte meine Sichtweise zutreffen, wäre es sicherlich ein Fall für pfiffige Juristen?

@preguntamos

Ein kleiner Nachtrag:

Ich glaube nicht, dass die damaligen Erwerber von Hapimag-Aktien ausdrücklich auf diese Konstruktion hingewiesen wurden - natürlich nur, falls sie zutrifft. Bei mir war es damals jedenfalls nicht der Fall!

@preguntamos

... und für pfiffige Hapimag-Kenner! Vielen Dank für die tolle Antwort!!!

Wir haben unsere drei Aktien inzwischen an jemanden verschenkt der bereit war die Umschreibungskosten zu übernehmen.

Hallo NicolasBuhl, können Sie mir sagen, wie das Antrag auf Beitragsfreistellung gestellt werden muss? Meine E-Mail-Anfrage wurde abschlägig beschieden.

Hapimag: Wenn Versprechen nicht eingehalten werden

http://goo.gl/NbhDGW

Hallo Bizarret81279,

ich möchte gerne eine A-Aktie und auch einen Ferienpass verkaufen. Vielleicht können wir in Kontakt kommen?

Wir sind auf der Suche Nach einer dritten A-aktien. Leider wissen wir auch nicht an wen wir uns wenden sollen. Kann hier jemand helfen?

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