Entkalkungsanlage in Nebenkosten umlagefähig?

2 Antworten

§ 2 Betriebskostenverordnung

.2. die Kosten der Wasserversorgung,

hierzu gehören die Kosten des Wasserverbrauchs, die Grundgebühren, die Kosten der Anmietung oder anderer Arten der Gebrauchsüberlassung von Wasserzählern sowie die Kosten ihrer Verwendung einschließlich der Kosten der Eichung sowie der Kosten der Berechnung und Aufteilung, die Kosten der Wartung von Wassermengenreglern, die Kosten des Betriebs einer hauseigenen Wasserversorgungsanlage und einer Wasseraufbereitungsanlage einschließlich der Aufbereitungsstoffe;

Also die jährliche Wartung und die Tabletten.


Nebenkosten werden so umgelegt wie vertraglich vereinbart.

Ist nichts vereinbart müssen sie nach Wohnfläche umgelegt werden.

Vielen Dank. Endlich eine Antwort, mit der ich was anfangen kann.

Das heißt, ich kann das auch auf Wohnfläche umlegen, wenn ich im Mietvertrag nie etwas über die Enthärtungsanlage vereinbart habe? (Bei Erstellung des Mietvertrages war die Enthärtungsanlage noch nicht installiert)

Aber ist es nicht unlogisch etwas was mit Wasser zu tuen hat nach Wohnfläche umzulegen? Sollte es nicht nach tatsächlichen Wasserverbrauch gehen?

@Lolle1202

Es sind doch vertrag die Kosten der Wasserversorgung vereinbart?

Wenn ja, die Kosten der Aufbereitungsanlage, hier Entkalkungsanlage, gehören dazu.

Aber ist es nicht unlogisch etwas was mit Wasser zu tuen hat nach Wohnfläche umzulegen?

Jein. Ist aber gesetzlich so vorgeschrieben wenn kein anderer Umlageschlüssel vereinbart ist.

So einfach kann man nicht alles auf die Mieter umsetzten, da gibt es schon bestimmte Regeln, wo die jetzt stehen weiß ich nicht aber die gibt es, sonst könntest du auch im Haus einen Kiosk aufmachen, und für alle Produkte , die deine Mieter einkaufen Nebenkosten einziehen, weil sie sich den Weg zu nächsten Supermarkt sparen :)),

... was für ein Qutasch.

da gibt es schon bestimmte Regeln, wo die jetzt stehen weiß ich nicht

Warum antwortest Du dann?

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