Deutsche Bahn verwirrung bei Berufsbezeichnungen

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Lokführer, Triebfahrzeugführer(Tf), Eisenbahnfahrzeugführer(Ef) oder wie es seit neustem heißt "Eisenbahner im Betriebsdienst Fachrichtung Lokführer und Transport(EiB L/T)" ist ein und das selbe. Du fährst den Zug nach einem Fahrplan von A nach B, nebenher bist du noch der technische Mitarbeiter an Bord.

Der Zugführer(Zf), auch oft Zugchef genannt, ist verantwortlich für den Zug und darf betriebliche Aufgaben, wie zb. den Abfahrauftrag erteilen, übernehmen. Zugführer gibt es in der Regel nur noch im Fernverkehr (Der Mann mit der dicken, roten Armbinde), im Nahverkehr und Güterverkehr ist der Lokführer gleichzeitig der Zugführer.

Der Zugschaffner(Zs) ist dem Zugführer untergeordnet und ist hauptsächlich für das Kontrollieren der Fahrkarten und Service im Zug zuständig.

Der Lokrangierführer(Lrf) ist die meiste Zeit im Rangierbahnhof zu finden (vorallem im Güterbereich), dieser stellt die einzelnen Güterwagen in einer festgelegten Reihenfolge zusammen, führt eine Bremsprobe durch und macht den Zug in soweit fertig, damit der Lokführer den Zug übernehmen kann und den Zug zb. von Maschen nach Kornwestheim zu fahren. Auch bedient der Lokrangierführer oft Gleisanschlüsse von Firmen, welche ihre Waren gerne per Bahn senden wollen. Solltest du eine Ausbildung bei DB Schenker (Güterverkehr) in Erwehgung ziehen, wirst du nach deiner Ausbildung Grundsätzlich als Lrf eingesetzt, bis eine Stelle als Streckenlokführer frei wird.

Gruß

Ps. Es heißt Führerstand, nicht Leitstand ;)

Hallo :) , da ich diesen beruf bei der deutschen bahn mache weis ich es :) der Beruf heist richtig : Eisenbahner im Betriebsdienst Fachrichtung Lokführer und Transport :)

oh super zufall^^

Was genau ist den dann mit Lokrangierführer gemeint? Denn das wird auf der Homepage der Deutschen Bahn als Qualifizierungsberuf für Quereinsteiger angeboten??

@derdonn35

Der "Lokrangierführer" ist die abgeschwächte Version des Logführers. Der Hauptunterschied besteht darin das ein Lokrangierführer nur innerhalb eines Betriebsbahnhofes einen Zug rangieren (umsetzten) darf und nicht mit dem Zug auf der sog. freien Strecke fahren darf. Die Geschwindigkeitsbegrenzung für's rangieren beträgt in der Regeln 25km/h nur in Ausnahmefällen ("Ansage des freien Fahrweges") darf bis 40km/h rangiert werden. Die offizielle Definition des Begriffs Rangieren für die deutschen Eisenbahnen lautet:

"Rangieren ist das Bewegen von Fahrzeugen im Bahnbetrieb, ausgenommen das Fahren der Züge."

Darf ich als Privatperson das Schienennetz benutzen? Wenn ja, wie?

Hallo

eine Frage die mich schon lange plagt und die ich trotz recherchieren nicht vollständig für mich selbst beantworten konnte.

Soweit ich weiß wird das deutsche Schienennetz ja von der DB Bahn betrieben, ist aber trotzdem noch in Bundeshand oder so ähnlich? Jetzt hab ich alles mögliche über Eisenbahnverkehrsunternehmen und Eisenbahnstrukturunternehmen und Nichteisenbahnunternehmen usw gelesen aber die Frage plagt mich immer noch.

Es gibt ja durchaus privatwirtschaftliche Unternehmen, die das Schienennetz für ihren Gütertransport benutzen, es gibt privatwirtschaftliche Unternehmen, die das Schienennetz zum Personentransport benutzen (regionale ÖPNV, überregionale ÖPV zb. jetzt neu Flixtrain usw) aber nehmen wir einfach mal ein ich bin sehr reich. Hab Autos, hab n Jet, hab n Schiff....aber nichts davon eignet sich wirklich gut um schnellstmöglich innerhalb Deutschlands oder auch Europa Kurz- bis Mittelstrecken zurückzulegen.

Jetzt möchte ich mir gerne einen eigenen Zug kaufen und möchte mich mit diesem auf dem deutschen Schienennetz bewegen.

Geht das? Wenn ja, wie? Wenn nein, wo steht, dass das nicht geht?

Ich bin also weder ein Wirtschaftsunternehmen das Güter transportiert, noch möchte ich Personentransport öffentlich zugänglich anbieten. Wie gehe ich also am besten vor?

Gibt es bekannte Fälle darüber? Verhandlungen mit der DB oder dem Bund und wie die jeweils ausgegangen sind? Ist überhaupt schonmal jemand auf die Idee gekommen?

Kann ich mich als Privatperson hinter einem vermeintlichen Wirtschaftsunternehmen verstecken und anstatt Güter zu transportieren, mich selbst durch die Gegend kutschieren in meinem schicken Ferrari-Zug?

Wie spontan können Unternehmen das Schienennetz beanspruchen? Wo muss ich Fahrten anmelden? Oder ist das wie auf der Straße, man steigt einfach ein und solang man sich an die Schienenverkehrsregeln hält und Signale achtet ist alles tutti?

Vielleicht kennt sich da jemand aus und kann mir Antworten liefern. Wäre sehr dankbar. Grüße

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