Darf sich ein EU-Bürger in Deutschland ein HAus kaufen?

5 Antworten

Hallo Vasilenche,

Ein Hauskauf mit Barzahlung ist in D. , anders als in BG, kein Problem. Der Kauf und die Abwicklung erfolgen über einen deutschen Notar. Das heißt nach Unterzeichnung des Kaufvertrages und der Festlegung der Zahlungsfrist wird der Notar ein Konto einrichten, auf welches das Geld zu bezahlen ist. Das Geld geht niemals direkt an den Verkäufer! Auf diesem Konto (manchmal auch Notaranderkonto, wenn die Grundbuchämter zu lange Bearbeitungszeiten haben) liegt das Geld so lange, bis sicher gestellt ist, dass das Eigentum auf Deine Eltern übergeht (das nennt man Zug-um-Zug-Abwicklung). Sollte der Verkäufer ein Notaranderkonto wünschen solltet Ihr vereinbaren, dass dieser die Kosten übernimmt - er erhält damit sein Geld ja auch früher. Allerdings ist der Notar auch verpflichtet nach dem Geldwäschegesetz zu prüfen, woher das Geld stammt. Auch der Verkäufer wird wissen wollen, ob überhaupt Geld vorhanden ist. Es ist also sinnvoll einen aktuellen Kontoauszug (nicht älter als vier Wochen) und eine Kopie des Kaufvertrages über das Haus in BG vorzulegen. Der "notarialen akt" in D sollte auf jeden Fall zweisprachig erfolgen. Bei weiteren Fragen gern Mail. MfG Roland

Das Geld geht niemals direkt an den Verkäufer!

Das ist völliger Quatsch. Die Abwicklung über Notaranderkonten sollte eine Ausnahme sein, z.B. bei fristgerechten oder schnellen Übergaben. Ansonsten gibt immer die Direktzahlung, auch bei noch bestehenden Grundschulden

manchmal auch Notaranderkonto

Wie heisst es denn sonst?

Allerdings ist der Notar auch verpflichtet nach dem Geldwäschegesetz zu prüfen, woher das Geld stammt.

Das macht der Notar nicht, das kann der Notar gar nicht und er ist auch nicht dazu verpflichtet

Wie kommst Du zu solchen Aussagen?

Jeder Geschäftstüchtige (über 18) kann eine Immobilie kaufen.

Soviel Bargeld nimmt nur noch selten eine Privatperson an. Die sollen das Geld auf ein Konto einer bulgarischen Bank einzahlen und hierher transferieren (kostet €130). Sie können es auch bei einer deutschen Bank einzahlen, kein Thema. Prüfung wegen Geldwäsche durch den Zoll kann passieren, die Bank meldet es nur.

Der Vertrag muss übersetzt werden, es ist die Pflicht eines Notars sicher zu stellen, dass die Unterschreiber verstehen, was sie dort tun. Ansonsten könnt ihr die Abwicklung mittels 'vollmachter Vertreter' erledigen und die Damen und Herren genehmigen nach.

das ist auch einfach. man muss sich nur mit dem verkäufer einig werden.

ein nachweis, woher sie das geld haben brauchen sie nicht.

sie könnten sogar ein haus hier kaufen, wenn sie in bulgarien wohnen bleiben.

Ich würde das Geld auf jeden Fall auf ein Konto einzahlen, am Besten gleich das Geld des Käufers des anderen Hauses.

Denn Barzahlung hören sich immer nach Geldwäsche an, gerade wenn Du aus Osteuropa kommst.

Die Banken freuen sich über jeden Euro, weil sie dafür Minimal-Zinsen zahlen aber meistens erheblich mehr bekommen. Also es ist gar kein Problem mit viel Geld ein Konto zu eröffnen.

Und als Verkäufer würde ich niemals Bargeld annehmen, schon gar nicht in den Größenordnungen.... kann mir jemand garantieren, dass ich da um die nächste Ecke komme, ohne dass ein Überfalltrupp mich ausraubt. Für den Preis eines Hauses würden Leute morden.... also so viel Geld niemals in Bar dabeihaben!!!!

Danke für deine Antwort!Mit dem Gedanken habe ichauch gespielt, aber ich kann mir nicht vorstellen , dass man einfach so ein Giro Konto eröffnen kann und halbe Million einzahlen darf ohne Nachweis, wo das Geld herkommt.Klar ein Kaufvertrag liegt vor ber der muss übersetzt und legalisiert werden und das sind unnötige Kosten...

@vasilen4e

Klar ein Kaufvertrag liegt vor ber der muss übersetzt und legalisiert werden und das sind unnötige Kosten...

Die wollen ein Haus kaufen, aber keine €300 für eine Übersetzung zahlen? Das kann sich nur um einen schlechten Witz handeln.

klar darfst du das

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