Darf eine Kfz- Werkstatt die Öffentliche Strasse zum parken ihrer Kundenfahrzeuge nutzen?

4 Antworten

Sicher dürfen die das, es steht ja weder ein Parkverbotschild da, noch hat jemand von den Anwohnern in Eurer Strasse einen Parkplatz gemietet, der von der Werkstatt zugeparkt wird. Und da hast Du auch gleich die Lösung Deines Problems: Wende Dich an Dein Rathaus und frage nach, ob Du einen privaten Parkplatz anmieten kannst.

wenn die Fahrzeuge der Kfz-Werkstatt zugelassen sind, dürfen die auf öffentlichen Strassen geparkt werden. Jeder Polizist wird dir das bestätigen können.

Wenn kein Parkverbot besteht,oder diese Parkplätze gemietet sind,warum sollten die die Straße dann nicht zum parken benutzen??

Wenn dort jemand Hochzeit feiern würde und es kämen viele Gäste , dürften diese ihre Autos doch auch dort parken oder ?

Über Kanaldeckeln etc. darf nicht geparkt werden - auch nicht, wenn sie im eingezeichneten Parkraum liegen?

Die Frage steht im Prinzip schon oben. Grundsätzlich hat man ja in der Fahrschule gelernt, dass das Abstellen eines Fahrzeugs über einem Kanaldeckel der Zugänglichkeit wegen nicht gestattet ist.

Heute ist mir allerdings mal wieder bei uns in einem Wohn- und Geschäftsgebiet folgende Situation aufgefallen: Entlang einer Hauptstraße mit Geschäften sind beidseits vom Bürgersteig farblich Parkstreifen abgesetzt. Es ist ein durchgehender Streifen, er ist nicht optisch in Parkboxen unterteilt. In diesem farblich durch die Pflasterung abgesetzten Parkstreifen waren heute mehrere sehr große Schachtabdeckungen, mehr als ein kleiner Gulli… Da der Parkraum hier sehr begrenzt ist und ich einen eiligen wichtigen Termin hatte, habe ich mich trotz meiner Unsicherheit darauf gestellt und ein Parkticket gezogen. Ich dachte, dass die Fläche schon schraffiert sein müsste, wenn explizit diese 2 oder 3 m frei gehalten werden sollten, wenn sie schon exakt in der Pflasterung des Parkstreifens liegen… Liege ich mit dieser Ansicht richtig? Ich meine die Pflasterung ist ja extra zur Hervorhebung des Parkstreifen aufgebracht. Ausfahrten, Hydranten und Ähnliches sind optisch ausgespart und anders gepflastert. Also war halt meine These, dass das wohl auch der Fall sein müsste, wenn man diese Abdeckungen explizit freihalten sollte.

Da es bei uns im Stadtgebiet sehr viele Bereiche gibt, in denen das Parken wirklich knapp ist und ich nicht die Möglichkeit habe mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin zu kommen, ist es halt schon interessant für die Entscheidung für oder gegen eine Parkfläche, ob ich die oben beschriebene Fläche beispielsweise eigentlich hätte freihalten müssen.

Wie haltet ihr sowas? Oder kann jemand eine verbindliche Auskunft dazu geben?

T3Fahrer

...zur Frage

Rechtsschutz in Anspruch nehmen bei Falschaussage des Unfallgegners oder nicht?

Ich hatte vor kurzem einen unverschuldeten Verkehrsunfall: Ich wollte abends ca. 22.00 Uhr auf regennasser Straße in einer mir relativ unbekannten Gegend links in eine Seitenstraße abbiegen, habe deshalb links geblinkt, meine Geschwindigkeit verringert und wollte in die Straße einbiegen. Als ich schon fast in der Seitenstraße war, habe ich hinter mir Reifen quietschen hören und mein Unfallgegner hat mich an der linken Ecke des hinteren Stoßfängers getroffen und um ca. 90-120 Grad herumgeschleudert, so dass ich entgegengesetzt meiner ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen kam.

Wir stiegen aus, ich zeigte ihm meinen immer noch blinkenden linken Blinker, er bestätigte dies und entschuldigte sich, schob das ganze auf die nasse Straße und bot mir an, mein Fahrzeug kostenfrei zu reparieren und mir kostenfrei einen Leihwagen zu stellen, da er selbst eine Kfz-Werkstatt besitzt. Ich willigte zunächst ein.

Nach einer schlaflosen Nacht und erholt von dem Schock überlegte ich mir das ganze am nächsten Morgen jedoch anders, da ich den Mann und seine Werkstatt ja gar nicht kannte. Ich rief ihn deshalb gleich morgens an und bat ihn, das Ganze seiner Versicherung zu melden und wollte mein Auto in meiner Stamm-Werkstatt reparieren lassen. Er meinte: Okay, ist ja mein gutes Recht.

Ich bekam ein paar Tage darauf ein Schreiben von seiner Versicherung, das ich wahrheitsgemäß ausfüllte und zurückschickte. Knapp zwei Wochen später erhielt ich plötzlich von meiner Versicherung ebenfalls eine Schadensnummer und einen Fragebogen. Grund: Mein Unfallgegner hat seiner Versicherung das Ganze etwas anders geschildert. Er behauptet, ich hätte "am Straßenrand gehalten" und dann, als er an mir vorbeifahren wollte, hätte ich "unvermittelt gewendet". Das ist natürlich eine glatte Lüge, ich bin zwar zum Abbiegen logischerweise langsamer geworden, aber ich habe weder gehalten noch "unvermittelt gewendet".

Die Haftung befindet sich deshalb momentan noch in Klärung zwischen den beiden Versicherungen. Sollte die gegnerische Versicherung die volle Haftung verweigern, wäre es dann empfehlenswert, einen Anwalt einzuschalten? Ich bin rechtsschutz- und vollkaskoversichert, habe allerdings Angst, dass der Anwalt auch nicht helfen kann und ich dann die Selbstbeteiligung für Rechtsschutz UND Vollkasko zahlen müsste, was immerhin 450 Euro wären. Schaden an meinem Fahrzeug sind laut Gutachten knapp 1300 Euro. Hochgestuft werde ich wohl nicht, da ich Rabattschutz in meiner Versicherung habe.

Folgende Fakten könnte evtl. ich als Beweise anbringen: - Fotos vom Unfallort - Unfallgegner ließ mich Perso abfotografieren, er wollte meinen nicht sehen - Er kopierte meinen Fahrzeugschein für Teilebestellung etc. (kann ich schlecht nachweisen) - Er war so spät Abends noch unterwegs, weil in seiner Werkstatt durch Sturm ein Baum umgestürzt war, hatte es deshalb eilig (evtl. über Versich. nachweisbar)

Was meint Ihr, lohnt ein Anwalt oder bleibe ich eher auf der Selbstbeteiligung sitzen?

Danke!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?