Darf der Supermarkt abgelaufene Joghurts anbieten

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich will die Spekulationen und Mutmaßungen hier mal abkürzen. Zu unterscheiden sind in diesem Zusammenhang jedenfalls das MHD und das sog. Verbrauchsdatum (VD). Die Begriffe sind in den §§ 7 und 7a der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV) definiert.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum eines Lebensmittels ist demnach das Datum, bis zu dem dieses Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften behält.

Das Verbrauchsdatum dagegen bezeichnet den Zeitpunkt, ab dem in mikrobiologischer Hinsicht sehr leicht verderbliche Lebensmittel eine unmittelbare Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen könnten.

Das Inverkehrbringen von Lebensmitteln nach Ablauf deren VD ist nach § 7a Abs.4 LKMV verboten. Welche Lebensmittel müssen ein VD haben: Rohmilch, frische Obst- und Gemüsesäfte oder Hackfleisch. Alles andere darf reduziert verkauft werden, wenn das MHD überschritten ist.

Nein, sie darf das nicht. Ich habe im Verkauf eines Lebensmittelhandels gelernt. Sie darf nur bis zu dem Tag die Ware verkaufen, wie das Datum dran steht. Der Hersteller garantiert, dass mindestens bis zu diesem Zeitpunkt die Ware gut ist. Was darüber hinaus ist, da garantiert der Hersteller nicht. Normalerweise kannst du bei einigen Sachen, wenn du nichts siehst, die Ware noch nach dem Verfallsdatum essen. Aber verkaufen geht auf keinen Fall. Bei Fisch allerdings wäre ich sehr vorsichtig, Salmonellen usw. Wenn eine Prüfung kommt, bekommt das Geschäft, das noch abgelaufene Ware verkauft, den Ärger.

In ehrlichen Supermärkten (wie z.B. in dem Edeka-Markt, wo ich regelmäßig einkaufe) werden ablaufende Kühlprodukte wie Joghurt usw. gar nicht zum reduzierten Preis verkauft. Es werden meistens Süßigkeiten, Backmischungen und ähnliches angeboten, und zwar auf einem extra "Grabbeltisch" mit einem großen Hinweisschild "MHD läuft ab, xxx % vom Ladenpreis".

Den Marktleiter habe ich mal nach ablaufendem Joghurt und Quark gefragt, worauf er mir sagte, daß diese Produkte automatisch von den Regalbeschickern aussortiert werden und gar nicht in den Billig-Verkauf kommen. Diese Produkte gehen alle an eine Tafel (kostenlos).

@JJOPLIN

Und mein kleiner Supermarkt um die Ecke ist ein Edeka. Aber ich weiss, Edeka ist nicht gleich Edeka! Da ist unser eine negative Ausnahme. Zumindest was dieses Theama angeht.

naja eigentlich: NEIN. ich würde auch nichts essen das so lange abgelaufen ist... ist irgendwie auch wiederlich... und sie können das sicher verkaufen... solltest du aber Magenprobleme kriegen sind sie schuld ;)

Was ist daran wiederlich? Es ist wiederlich unendlich viele Lebensmittel wegzuschmeißen, nur weil ein MINDESThaltbarkeitsdatum drauf steht.

Das steht selbst auf Wasser, einfach weil die Firmen das draufschreiben müssen. Aber Wasser wird nicht schlecht, sonlang es geschlossen ist.

Das man solche Sachen nicht mehr gern kauft ist klar, aber wenn man sowas daheim hat und es noch gut ist (was man bei Joghurts deutlich sehen kann), dann finde ich das unmöglich.

Ja sie dürfen den jugurt dan zu einem niedrigeren Preis verkaufen weil er nach dem datum den du genant hast noch genisbar isr aber diw meisten Supermärkte machen sowas nicht

2-3 Tage vor Ablauf des Verfall wurden die Joghurts reduziert und am Ablaufdatums aus der Kühltheke entfernt.

Makler betrügt bei Hausverkauf?

Hallo zusammen, mein Mann und ich möchten ein bestimmtes Haus kaufen. Dieses haben wir gemeinsam mit dem vom Eigentümer engagierten Makler und dem Eigentümer bereits mehrmals besichtigt. Vor zwei Wochen haben wir gemeinsam den Preis ausgehandelt und die (mündliche) Bestätigung bekommen, dass er uns das Haus verkaufen wird. Danach sind wir zur Bank, haben uns zur finalen Finanzierungsbestätigung den Grundbuchauszug vom Makler geben lassen. Daraufhin wollten wir alles fix machen. Haben zur weiteren Planung den Makler angerufen. Dieser meinte, dass für alle weiteren Schritte der Eigentümer nun etwas Zeit braucht, denn seine Frau hatte einen schweren Unfall. Zwei Tage später meinte er, das Haus sei nun so gut wie verkauft an jemanden, der mehr geboten hat. Es ist schon reserviert. Wir wollten auch reservieren, hierzu teilte uns ja der Makler zu der Zeit mit, der Eigentümer brauche kurz Zeit wegen dem Unfall...
So weit, so gut. Haben wir Pech gehabt, dachten wir uns. Da wir uns aber mit dem Eigentümer auf Anhieb gut verstanden hatten, haben wir heute mal bei ihm angerufen. Dieser war sehr aufgebracht, wollte uns nämlich das Haus verkaufen, hatte vom Makler mitgeteilt bekommen, dass wir uns nicht mehr melden. Er hätte jemanden, der jetzt sofort (für Kaufpreis 10.000€ mehr) reservieren würde. Da hat er natürlich dann zugesagt, wenn man von uns nichts mehr hört. Aber jetzt will er es natürlich (wie schon die ganze Zeit eigentlich) uns verkaufen, uns hatte er ausgewählt und wir waren zuerst da. Ihm ginge es da nicht um die 10k€
Der Eigentümer setzte sich heute sofort mit dem Makler und dessen Chef in Verbindung, um diesen Betrug aufzuklären (habe seine Email als cc bekommen).
Meine Fragen: - kann der Eigentümer aus diesem Grund aus dem Maklervertrag austreten und uns das Haus privat verkaufen? - Kann die Reservierung für die anderen Interessenten auch durch den Eigentümer rückgängig gemacht werden? (Ich weiß, das ist mit Gebühren verbunden, allerdings entstand der Reservierungsvertrag aufgrund von falscher Tatsachenbehauptung.)
Danke für die Antworten!

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