Belügen des Vermieters

5 Antworten

Es kommt immer auf die Frage an. Es gibt Fragen, die ein Vermieter gar nicht stellen soll, wenn er damit die Privatsphäre verletzt. Aber wenn Du behauptest, dass Du keine Haustiere hast und allein einziehst, aber am Ende die Wohnung an eine Horde Punker mit Hunden untervermietest, fliegst Du natürlich raus.

Anwälte lügen das Blaue vom Himmel herunter, wenn es um den Vorteil ihrer Mandanten geht. In der Regel versichern Sie dem Kontrahenten, dass sie in Vollmacht und namens des Mandanten tätig sind. Damit wird klar gestellt, dass jede Äußerung des Anwaltes eigentlich eine Äußerung des Mandaten sei. Auf diese Weise machen sich Anwälte frei von der Schuld der Lüge, weil sie ja nur der verlängerte Arm oder das Sprachrohr der Mandanten seien. Anwalt - ein schöner Beruf. Wie in deinem Fall der Anwalt und nicht der Mandant der Lüge zu bezichtigen ist, wird dir der Anwalt der Gegenseite ohne gerichtlichen Zwang nicht offen legen. Da es sich beim Grund der Lüge um eine ungenehmigte Gebrauchsüberlassung eines Teiles der Mietsache durch den Mieter an Dritte handelt, sind finanzielle Interessen im Spiel, die sich gegen den Vermieter richten. Unerlaubte, beweisbare Untervermietung ist ein wichtiger Grund zur außerordentlichen und fristlosen Kündigung nach vorausgegangener Abmahnung. Vergiss nicht, die fristgerechte Kündigung der Mietsache vorsorglich der fristlosen Kündigung beizustellen.

Es kommt auf den Inhalt der Frage an. Nicht auf alle Fragen muss man wahrheitsgerecht antworten (z. B. nach Religion, sexueller Orientierung, Schwangerschaft etc.) Im Falle der Verschleierung der tatsächlichen Einkommensverhältnisse wäre die Kündigung schon möglich, wenns der RA das machte, müsste der das verantworten. Offenbare dich hier, was Sache ist, dann kann ich die Frage besser beantworten.

Ganz so einfach ist das ganze nicht, eine fristlose Kündigung setzt schon mal Vorraus das eine Frage falsch beantworte wurde die statthaft ist und das Mietverhältnis betrifft.

Hallo,

also den MV zu beenden weil der Mieter nicht die Warheit sagt ist fasst unmöglich, hier geht es auch gar nicht darum ob der Mieter die Wahrheit sagt oder nicht, hier geht es ja wohl um die Gebrauchsüberlassung an Dritte und das ist eine ganz andere Sache, hier gillt es zu prüfen, ob er die Garage unendgeldlich zur Verfügung gestellt hat oder ob sie untervermietet wurde. Bei einer Untervermietung hätte er, wenn es im Mietvertrag steht, den VM fragen müssen, bei einer Gefälligkeitsüberlassung sieht es natürlich anders aus. Was auch noch wichtig ist, da die Garage anscheinend mit dem MV verknüpft ist, kann sie alleine nicht gekündigt werden. Anders wäre es, wenn es einen gesonderten MV darüber gibt. Den gesamten MV zu kündigen, sehe ich bei der Durchsetzung vor Gericht schwierig, wenn der Mieter zur Zeit kein Auto hat, könnte er natürlich ein berechtigtes Interesse haben, sie jemand anderen zur Verfügung zu stellen. Grundsätzlich hat er die Garage gemietet und kann rein Theoretisch darin machen was er will, wenn nichts anderes im MV geregelt ist.

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