Autokäufer droht mit Anwalt. Was tun?

5 Antworten

Ich würde da gar nichts machen, der will sicher nur Geld rausschlagen.. bei einem 2000 Euro Gebrauchtwagen von 10 Jahren sind Mängel aller Art zu akzeptieren.. viele denken oft dass man auch dafür einen Neuwagen erwarten kann!

Ich habe sowas vor einpaar Jahren mal im Bekanntenkreis bei 'nem Opel Kadett erlebt, Baujahr irgendwann hoch in den 80ern aber TÜV neu, 600 Euro. Nach 'nem halben Jahr war der Kühler kaputt.. da gab es dann auch Anschuldigungen des Käufers an den Verkäufer wg. Betrug und sonstwas.., der wollte die 600 Euro zurück, reklamierte lauter angeblich vorhandene, vom Vorbesitzer wissend versteckte Mängel und so --------> der Kadett-Verkäufer bzw. Vorbesitzer (kein Autokenner, nutzte den Wagen nur als Übergangslösung) war total verunsichert & fragte sogar bei der Polizeidirektion nach wo man ihm sagte, dass keinerlei Handhabe bestünde gegen ihn. Es schlichtete ein vom Verkäufer angesprochener ihm privat gut bekannter Anwalt mit einem Brief dass ein privater Autokauf Gewährleistung ausschließt & weiteren Hinweisen (weiß es nicht mehr genau) und dann ist auch nie mehr was gekommen.. später kam raus, der Mann der den Kadett kaufte war arbeitslos geworden & wollte Geld machen... Zu einer Verhandlung,Polizeieingriff etc. kam es dann auch NIE --------> der Typ hat den angeblich defekten Kadett sogar noch einige zeit gefahren.. er wird es nur erfolglos probiert haben.

Wenn du einen Kaufvertrag hast, der Gewährleistungspflicht ausschließt & Unfallfreiheit auch ausschließt, wird dir nix passieren.. wenn du nicht der Erstbesitzer warst also du nicht alles über die etwaige Unfallfreiheit wissen konntest (man könnte dir strenggenommen auch was verschwiegen haben, kann alles theoretisch sein), wird noch weniger passieren können.. da steht sicher Aussage gg. Aussage & das muss man erstmal nachweisen können, was der Käufer des Wagens behauptet!

Da wird mit Sicherheit so oder so wenig passieren.. und Kratzer sowie Gebrauchsspuren aller Art sind bei einem 10 Jahre alten Auto billigend in Kauf zu nehmen..

Hoffe dass ich dir helfen konnte!

Wenn der Kratzer tatsächlich aus einem Unfall resultiert dann hat der Käufer recht. Dann hättest Du auch den Unfall angeben müssen. Ist der Kratzer aber durch z.Bsp. Vandalismus entstanden, dann wäre das kein Problem. Unfallschäden musst Du aber auf jeden Fall angeben. In dem Fall hätte der Käufer auch das Recht auf Minderung oder Rücktritt vom Vertrag.

Der Kratzer ist beim Ausparken entstanden. Den Käufer habe ich darüber aber aufgeklärt und es war für ihn in Ordnung.

@Blacky28

Dann ist alles in Butter.

hoffentlich hast du einen richtigen wasserdichten Vertrag wie z.b. von ADAC genommen und nicht selbst was aufgesetzt. Hier sollte auch drin stehen gekauft wie gesehen auf währe z.b. gut gewesen, Kratzer in der seiten tür usw. 

ist schon ein komischer Kautz jetzt mit einer Preisminderung nachträglich zu kommen , der Kratzer wird nur als Vorwand genommen. 

Vielen Dank für die Antwort. Habe den Vertrag vom ADAC genutzt. Leider habe ich den Kratzer nicht nochmal gesondert im Vertrag festgehalten.

Da brauchst Du nichts zu tun. DEr kratzer ist ja kein verdeckter MAngel, er hätte ihn bei der Probefahrt sehen können. Das ist dann allein sein Problem. Soll er doch zum Anwalt gehen, den zahlt er ja zunächst selber. Also ist die Drohung nur heisse Luft, um nachträglich den Preis zu mindern.

Wenn der Käufer den Vertrag bei Übernahme und Besichtigung unterschrieben hat, der Mangel auch sichtbar war, laß Dich nicht in die Enge treiben, zumal Du Rechtsschutz hast.

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