Arbeitslosengeld trotz eigener Kündigung wg. Verschiebung des Familienlebensmittelpunktes

5 Antworten

Am sinnvollsten wäre es wahrscheinlich, du würdest dich bereits 3 Monate vor deinem Umzug arbeitssuchend melden, am Besten in dem Ort, wo du hinziehst. Mir ist nämlich das Gleiche vor 7 Jahren passiert: ich bin zu meinem Freund gezogen mit der Absicht, ihn zu heiraten und habe geglaubt, dass ich einfach zum Arbeitsamt gehen kann, um mich dort arbeitslos zu melden, damit ich Arbeitslosengeld bekomme, bis ich einen Job gefunden habe. Leider bekam ich damals dort die Auskunft, dass ich erst eine 3monatige Sperre bekomme, denn ich hätte ja gewusst, dass ich umziehe und deshalb meinen alten Job kündige. Demzufolge hätte ich mich eben 3 Monate vorher bereits arbeitssuchend melden müssen. Da ich vorher nie was mit dem Arbeitsamt zu tun hatte, wusste ich das natürlich nicht, aber Unwissenheit schützt leider nicht vor Strafe.

Du kannst dich aber auch beim Arbeitsamt erkundigen, wie es genau in deinem Fall ist.

Das kann zum Beispiel bei Frauen gelten, wenn die Familie umziehen muss, weil der Mann eine neue Stelle bekommt, wenn der Mann sehr viel mehr verdient als die Frau (z.B Mann: Professor, Frau: Verkäuferin)! Ginge natürlich auch: Mann: Verkäufer, Frau wird von Lehrerin zu Bundesministerin befördert!

da gibt es die sperre von 3 monaten dann. ist ja auch normal. wenn du planst deinen lebensmittelpunkt woanders hin zu verlegen kannst du dich da auch vor der kündigung um neue arbeit bemühen. das sollte da im normalfall möglich sein.

dass man bei Verschiebung des Famililenlebensmittelpunktes bei einer Kündigung keiner Sperrzeit von 3 Monaten bekommt.

Das stimmt nicht. Du kannst auch wenn Du aus privaten Gründen umziehen möchtest, vorher vom alten Wohnort aus eine Stelle am Wunschwohnort suchen. Wenn man dann einen neuen Job gefunden hat, kann man den alten kündigen und umziehen.

Wenn man in Ruhe vor Ort suchen möchte, muss man sich dies leisten können, die drei Monate überbrücken können.

Ausnahme: Ein Arzt bescheinigt Dir, dass der Umzug und die damit verbundene Kündigung des Arbeitsplatzes wichtig ist, um die Gesundheit / Arbeitskraft des Mitarbeiters zu erhalten. Wenn jemand z. B. länger aus psychosomatischen Gründen krank geschrieben war, ist dies ein normales Vorgehen, welches dann keine Sperre mit sich bringt.

beim arbeitsamt anrufen und fragen ob es als spezieller grund gilt

Was möchtest Du wissen?