Arbeitgeber behält privaten USB-Stick ein

5 Antworten

Der Arbeitgeber kann den Arbeitnehmer ganz allgemein zu Schadensersatz auffordern. Selbstverständlich kann niemand einfach Kundendaten auf einen privaten Stick speichern. Das könnte genau so gut als Versuch des Datenklaus gewertet werden. Von der Virengefahr abgesehen, hat ein privates Speichermedium am Arbeitsplatz nichts verloren. Wenn er klagt, kann das ganz schnell ein Schuss werden, der nach hinten losgeht.

Das ist auch Dummheit private Daten und Geschäftsdaten auf einem Stick zu speichern.Allerdings kann man mit dem Arbeitgeber vereinbaren,wie in diesem Fall,das man von Zuhause aus damit arbeiten darf.Es bedarf der Zustimmung des Arbeitgebers.Hat er den Arbeitgeber nicht gefragt und es war seine Idee von Zuhause aus damit zu arbeiten,hat dann natürlich der Arbeitgeber Recht den Stick einzubehalten.

Es ist nicht rechtmäßig, den Stick einzubehalten. Er ist nicht Eigentum des Unternehmens und die Daten können kopiert und auf dem Stick gelöscht werden. Zur Vorbeugung bzw. der Überprüfug auf Viren gibt es Virenscanner, es besteht keine Notwendigkeit, den Stick einzubehalten.

Der Stick darf einbehalten werden. Es handelt sich um Firmendaten, die nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind. Wenn da auch noch private Dinge drauf sind - Pech gehabt. So was macht man auch nicht!

nein, auch wenn Firmenkorrespondenz drauf ist. Näheres steht in den Compliancerichtlinien

@uwe8888

Dann ginge mir eben, wenn ich Chef wäre, der Stick kaputt. Den ersetze ich dann ordnungsgemäß, entschuldige mich für mein Versehen und gut ist.

@uwe8888

Dann frage ich mich wo ist dann der Datenschutz?Theoretisch könnte er damit die Daten verbreiten,bzw. die Firma damit schädigen.

@turalo

Viel Spaß beim Ersetzen der privaten Daten. Bezahlst Du ihm die 14 Tage Dom. Rep. damit er sich neue Bilder schießen kann?

@Gelehrter

Das Datenschutz gilt aber auch für die privaten Daten. Wer sagt mir denn dass der Chef die privaten Daten nicht missbraucht und damit den rechtmäßigen Besitzer schädigt?

Blöde sache, er darf der Stick nicht einbehalten, da kein Firmeneigentum, außerdem gilt die Informationssicherheit, sowie der Privatrechtliche Teil. Herausgabe verlangen (warum hat er denn überhaupt den Stick ausgehändigt) , sofortige Herausgabe verlangen , ohne Frist, wenn nicht wird die Sache schwierig / Nachweispflicht über gelöschte 7 geänderte daten , oder auch private Bilder

Die Sachlage ist nicht so einfach,da immerhin Firmendaten drauf sind und damit Schaden anrichten kann.

@Gelehrter

Doch, sie ist sogar sehr einfach! Die Daten kann man löschen und mit neuen überschreiben. Bei einem Flash-Speicher sind die Daten absolut weg, wenn man die Zellen mit anderen Daten beschreibt. Bestenfalls in spezialisierten Laboren (das dürfte dann langsam in Richtung Geheimdienst gehen), kann man vielleicht noch einige Daten reproduzieren. Wäre mir allerdings neu...

Wow soviele zahlreiche antworten hätte ich nicht erwartet in der kurzen Zeit. Vielen leiben dank dafür! Einige haben von Dummheit des MA`s gesprochen, weil der private und berufliche Daten auf einem Stick hat. Das ist wohl wahr. Aber aus Fehlern lernt man. Da MA eine Privat/Berufsrechtsschutz besitzt wird er sich erstmal mit einem RA auseinandersetzen und dem Ex-Arbeitgeber eine Frist setzen um den Stick herauszugeben. Es muß noch dazu gesagt werden, daß dem MA aus anderem Grund fristlos gekündigt wurde und er den Stick am Arbeitsplatz vergessen hatte und ein paar Tage später abholen wollte. Das ganze wird wohl nicht einfach werden, leider... Lg tom2302

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